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	<title>Glorf IT &#187; Datenpannen und -handel</title>
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	<description>Bedenkliches aus dem IT-Alltag</description>
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		<title>Datenpanne durch offenes Verzeichnis</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 08:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>

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		<description><![CDATA[Offenbar wurden die Versicherungsantr&#228;ge bei der Versicherung &#34;Alte Leipziger&#34; nicht in einer gesch&#252;tzten datenbank gespeichert, sondern im KLartext als Dateien in einem bestimmten Verzeichnis gespeichert. Das alleine ist ja schon mal schlecht, weil darin personenbezogene Daten stehen. Daher m&#252;ssen solche Daten bei uns verschl&#252;sselt sein oder gesch&#252;tzt in einer Datenbank gespeichert werden. Nun kam es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar wurden die Versicherungsantr&#228;ge bei der Versicherung &quot;Alte Leipziger&quot; nicht in einer gesch&#252;tzten datenbank gespeichert, sondern im KLartext als Dateien in einem bestimmten Verzeichnis gespeichert. Das alleine ist ja schon mal schlecht, weil darin personenbezogene Daten stehen. Daher m&#252;ssen solche Daten bei uns verschl&#252;sselt sein oder gesch&#252;tzt in einer Datenbank gespeichert werden. Nun kam es wir es kommen musste: Das Verzeichnis wurde durch Unachtsamkeit nicht gesch&#252;tzt. Daher konnte man da sch&#246;n drin rumschn&#252;ffeln. Das ist wohl auch passiert. Heise schreibt zum Umfang der Daten:</p>
<blockquote><p>Die Antr&#228;ge wurden &#252;ber den Tarifrechner der Sparte Rechtsschutz-Union aufgenommen und enthielten vertrauliche Daten wie etwa Bankverbindung, Beruf, Fahrzeuge, eventuelle Vorsch&#228;den sowie den bisherigen Versicherer des Antragsstellers. Auch Geburtsdatum, Nationalit&#228;t, Familienstand und Angaben zu den Kindern fanden sich in den Antr&#228;gen.</p></blockquote>
<p>Das sind genug Infos, um sich eine Online-Identit&#228;t zu erschleichen. Die Menschen tun mir leid. Die L&#252;cke bestand seit Anfang des Jahres. Zu hoffen, dass kein B&#246;sewicht diese Daten missbraucht, w&#228;re schon sehr naiv. Immerhin:</p>
<blockquote><p>Der Konzern will die betroffenen Kunden zeitnah informieren.</p></blockquote>
<p>Das ist wenigstens mal ehrlich den Kunden gegen&#252;ber.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Feuerte KiK Mitarbeiter mit Geldnot?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[Rating-Agenturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; ja nicht, wie viel bei KiK Aushilfskr&#228;fte verdienen, aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht wirklich viel ist. Wer bewirbt sich auf schlecht bezahlte Stellen? Nat&#252;rlich Leute, die keine andere Arbeit finden und dringend Geld brauchen. Nun soll KiK aber gezielt die Mitarbeiter in Geldnot rausgeworfen haben. Wie unmenschlich m&#252;sste jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; ja nicht, wie viel bei KiK Aushilfskr&#228;fte verdienen, aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht wirklich viel ist. Wer bewirbt sich auf schlecht bezahlte Stellen? Nat&#252;rlich Leute, die keine andere Arbeit finden und dringend Geld brauchen. Nun soll KiK aber gezielt die Mitarbeiter in Geldnot rausgeworfen haben. Wie unmenschlich m&#252;sste jemand sein, der anordnet einen in Geldschwierigkeiten steckenden Mitarbeiter raus zu werfen und damit in den Ruin zu treiben? Daf&#252;r fehlen mir die Worte&#8230;</p>
<p>Mehr Details bei Heise-Online: &quot;<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Textildiscounter-KiK-erneut-am-Datenschutz-Pranger-1043837.html">Textildiscounter KiK erneut am Datenschutz-Pranger</a>&quot;<br />
(In meinen Augen ist das kein reiner Datenschutz-Skandal, sondern noch mal eine ganz eigene Kategorie.)</p>
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		<title>Datenpanne bei Sch&#252;lerVZ und Datenschutzmoral im Mittelstand</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute las ich &#252;ber die erneute aktuelle Datenpanne bei Sch&#252;lerVZ auf Heise-Online. Dort kann man offenbar immer noch die Profildaten der Minderj&#228;hrigen leicht abziehen. Konkret geht es um Name, Schule, Alter, Geschlecht, Klasse, Beziehungsstatus, politische Einstellung, Hobbys und Beschreibungen zur Person. Echt peinlich. 
Nat&#252;rlich k&#246;nnte man jetzt argumentieren, dass es sich dabei nur um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute las ich &#252;ber die erneute aktuelle <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erneute-Datenschutzpanne-bei-SchuelerVZ-Update-992435.html">Datenpanne bei Sch&#252;lerVZ</a> auf Heise-Online. Dort kann man offenbar immer noch die Profildaten der Minderj&#228;hrigen leicht abziehen. Konkret geht es um Name, Schule, Alter, Geschlecht, Klasse, Beziehungsstatus, politische Einstellung, Hobbys und Beschreibungen zur Person. Echt peinlich. </p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnte man jetzt argumentieren, dass es sich dabei nur um die Daten handelt, die von den Betroffenen selber eingegeben wurde, aber nach meiner Erfahrung ist den Kindern die Tragweite der Handlungen v&#246;llig unklar. Und nat&#252;rlich sind sie darauf getrimmt alle Felder eines Fragebogens zu f&#252;llen, nicht nur von der Schule, sondern auch weil sie sich dadurch wichtig und ernst genommen f&#252;hlen. Daher finde ich, dass der Betreiber festlegt, welche Daten gezeigt werden.</p>
<p>In dem Zusammenhang fiel mir wieder ein, was neulich im <a href='http://www.mittelstandsblog.de/2010/04/pricewaterhousecoopers-studie-firmen-nehmen-datenschutz-noch-immer-nicht-ernst/'>MittelstandsBlog</a> stand:</p>
<blockquote><p>„Trotz der Datenskandale der vergangenen Monate nehmen viele Unternehmen den Datenschutz noch immer nicht ernst“, bedauert Birthe G&#246;rtz, PwC-Expertin f&#252;r Datenschutz. Nur jedes f&#252;nfte Unternehmen leiste sich einen Vollzeit-Datenschutzbeauftragten. Selbst in Gro&#223;unternehmen habe der Datenschutzbeauftragte in der Regel h&#246;chstens eine Halbtagsstelle, kritisiert die Expertin. In jedem dritten Unternehmen ist der Datenschutzbeauftragte zudem auf sich allein gestellt.</p></blockquote>
<p>Insbesondere bei Dienstleistungsunternehmen d&#252;rften aber schon brisante Daten &#252;ber deren Kunden vorhanden sein&#8230; <img src='http://www.glorf.it/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Daten von 1,5 Millionen Accounts zu kaufen</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2010/04/25/datenpanne/daten-von-15-millionen-accounts-zu-kaufen</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 16:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Hacker habe Facebook gehackt und biete nun Daten von 1,5 Millionen Accounts an, liest man bei 
viaTecChannel.de. Leider glaube ich das sofort. Das diese Art von Adresshandel illegal ist, versteht sich alleine. Aber wie oft m&#252;ssen die Daten gekauft und wieder weiter verkauft werden, bis das keinen mehr interessiert?
Tecchannel schreibt dazu:
Diese Profile sind eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hacker habe Facebook gehackt und biete nun Daten von 1,5 Millionen Accounts an, liest man bei </p>
<p>via<a href='http://www.tecchannel.de/sicherheit/news/2027548/facebook_15_millionen_accounts_gehackt/'>TecChannel.de</a>. Leider glaube ich das sofort. Das diese Art von Adresshandel illegal ist, versteht sich alleine. Aber wie oft m&#252;ssen die Daten gekauft und wieder weiter verkauft werden, bis das keinen mehr interessiert?</p>
<p>Tecchannel schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Diese Profile sind eine wahre Goldgrube. Nicht nur erhalten Sie damit die qualifizierten Adressdaten des Nutzers und seiner Freunde, sie k&#246;nnen die Profile auch f&#252;r Spamwellen nutzen, in dem sie etwa die Werbeangebote per privater Nachricht an die Kontakte des Nutzers schicken.<br />
Daher sollten Facebook-Nutzer mit ihren Zugangsdaten vorsichtig umgehen. Es empfiehlt sich, regelm&#228;&#223;ig das Kennwort zu &#228;ndern – nicht nur von Facebook, sondern auch von dem damit verbundenen E-Mail-Konto. Au&#223;erdem sollten man Kontakte direkt ansprechen, wenn man von ihnen Werbung oder seltsame Nachrichten erh&#228;lt, m&#246;glicherweise sind das Hinweise auf infiltrierte Konten.</p></blockquote>
<p>Wie realistisch ist denn das? Wer &#228;ndert denn schon regelm&#228;&#223;ig seine Mailadresse? Ich pers&#246;nlich handhabe das so, dass ich f&#252;r jeden Dienste eine Mailadresse einrichte. F&#252;r Facebook k&#246;nnte die so hei&#223;en: facebook@mydomain.de. Dann kann ich die abklemmen, wenn ich dar&#252;ber zu viel SPAM bekomme. Aber die dauern &#228;ndern ist doch total unrealistisch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>USBDetect 3.0 Computer Network Defense Tool</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2010/04/14/datenpanne/usbdetect-3-0-computer-network-defense-tool</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[überwachungssoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil man den Einsatz von USB-Sticks aus unerfindlichen Gr&#252;nden nicht sicher verhindern kann, hat die NSA nun die dritte Version eines USB-Stick-Netzwerk-Scanners rausgebracht: USBDetect 3.0 Computer Network Defense Tool
Anhand der sp&#228;rlichen Angaben kann man erahnen wie es wohl funktioniert:
Das Werkzeug hole sich Informationen aus der Windows Registry und erstelle Berichte &#252;ber den Einsatz von portablen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil man den Einsatz von USB-Sticks aus unerfindlichen Gr&#252;nden nicht sicher verhindern kann, hat die NSA nun die dritte Version eines USB-Stick-Netzwerk-Scanners rausgebracht: USBDetect 3.0 Computer Network Defense Tool</p>
<p>Anhand der sp&#228;rlichen Angaben kann man erahnen wie es wohl funktioniert:</p>
<blockquote><p>Das Werkzeug hole sich Informationen aus der Windows Registry und erstelle Berichte &#252;ber den Einsatz von portablen Musik- und Videoplayern, externen Festplatten und USB-Massenspeichern an USB-Ports.</p></blockquote>
<p>Das geht aber nur, wenn auf jedem Arbeitsplatz ein Agent installiert ist und diese Checks in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden durchf&#252;hrt. Die Ergebnisse d&#252;rften dann an einen zentralen Service gefunkt werden. Wie es klingt, handelt es sich dabei um ein reines Windows-Tool. Es deckt Verst&#246;&#223;e gegen die internen Richtlinien auf und meldet sie unbemerkt vom Mitarbeiter an die Zentrale. So ticken offenbar Geheimdienstler.<br />
Effektiver w&#228;re es, wenn die lokal installierte Software bereits beim Anstecken des USB-Sticks aktiv w&#252;rde und das Ger&#228;t gar nicht erst aktiv werden l&#228;sst. So k&#246;nnte man eine Datenpanne verhindern, anstatt nur eine potentielle Datenpanne zu melden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Datenmissbrauch in der Praxis</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2010/03/16/datenpanne/datenmissbrauch-in-der-praxis</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 18:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer wissen m&#246;chte, wie sich Datenmissbrauch in der Praxis auswirkt, der findet ein gutes Beispiel im Beitrag des SWR &#34;Kontoabbuchung ohne Vertrag&#34;.  Der leichtsinnige Umgang mit unseren Daten kann sehr unangenehme Folgen haben. Dabei kann es sein, dass der gute Mann einfach nur das Opfer einer Datenpanne wurde. Was kann man da tun? Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wissen m&#246;chte, wie sich Datenmissbrauch in der Praxis auswirkt, der findet ein gutes Beispiel im Beitrag des SWR &quot;<a href='http://www.konsumer.info/?p=8715'>Kontoabbuchung ohne Vertrag</a>&quot;.  Der leichtsinnige Umgang mit unseren Daten kann sehr unangenehme Folgen haben. Dabei kann es sein, dass der gute Mann einfach nur das Opfer einer Datenpanne wurde. Was kann man da tun? Alle 2 Jahre die Kontonummer &#228;ndern?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lettische B&#252;rger im Glaskasten</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 20:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>

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		<description><![CDATA[In Lettland ist es passiert: der Super-Daten-Gau. Die Daten von jedem Steuerzahler waren wochenlang frei im Internet verf&#252;gbar: Adresse, Gehalt, Steuerzahlungen, Bankverbindung, Geburtsdatum, usw. In den Daten konnte frei gesucht werden, &#228;ndern war ebenso m&#246;glich. Kaum zu glauben. Jetzt fragt man sich nat&#252;rlich, wie viele Kriminelle die 120 GBytes an Daten abgezogen haben. Das lettische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Lettland ist es passiert: der Super-Daten-Gau. Die Daten von jedem Steuerzahler waren wochenlang frei im Internet verf&#252;gbar: Adresse, Gehalt, Steuerzahlungen, Bankverbindung, Geburtsdatum, usw. In den Daten konnte frei gesucht werden, &#228;ndern war ebenso m&#246;glich. Kaum zu glauben. Jetzt fragt man sich nat&#252;rlich, wie viele Kriminelle die 120 GBytes an Daten abgezogen haben. Das lettische Finanzamt (VID) war hier unerwartet offenherzig:</p>
<blockquote><p>Jeder, der eine E-Mail von der Webseite mit dem Datenloch erhalten habe, konnte die VID-Daten anderer betrachten. Das konnte auch unbeabsichtigt geschehen, man musste daf&#252;r keinen Code oder ein Passwort knacken. Der Besucher dieser VID-Webseite wusste noch nicht einmal, dass er etwas Unerlaubtes tat. Karajevs hatte es selbst auf der VID-Homepage  ausprobiert: “Ich besuchte einfach die Webseite, ohne daf&#252;r spezielle Mittel einzusetzen, ohne irgendeine b&#246;se Absicht. Ich tippte dann einfach eine Adresse ein, dr&#252;ckte auf die Enter-Taste und erblickte eine Liste mit irgendwelchen fremden Daten.” Und diese Daten konnte er nicht nur einsehen, sondern auch &#228;ndern: “Ich &#228;nderte ein paar Zahlen und erhielt ver&#228;nderte Daten. Dabei habe ich nichts geknackt, gegen kein Gesetz versto&#223;en.&quot;</p></blockquote>
<p>Weitere Details stehen im originalen Artikel &quot;<a href='http://www.lettische-presseschau.de/joomla/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=345&#038;Itemid=2'>Umfangreiches Daten-Leck in der lettischen Steuerbeh&#246;rde VID</a>&quot; der Lettische Presseschau. </p>
<p>Was kann man da tun? Im Grunde genommen m&#252;sste jetzt jeder Steuerzahler umziehen, seine Bankverbindung &#228;ndern und sein Geburtsdatum &#228;ndern. Das jetzt jeder wei&#223;, was die anderen verdienen, ist sicher noch die kleinste Sorge. Ich kann es wirklich nicht fassen, was da passiert ist.</p>
<div class="small">via <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/lettland-74-millionen-steuerdatensaetze-im-netz/">Netzpolitik.org</a></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sensible Daten einfach weitergeben?</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2010/02/12/datenpanne/sensible-daten-einfach-weitergeben</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[OK, das mit dem Datenschutz, der st&#228;rker ins Bewusstsein r&#252;ckt, ziehe ich zur&#252;ck. Als ich im c&#x0027;t magazin vom 06.02.2010 sah, wie Leute jeden Alters einfach einer h&#252;bschen Umfragerin alle Daten gaben, die sie haben wollte, inkl. Kontonummer, Einkommen und Fingerabdruck, konnte ich das fast nicht mit ansehen&#8230;
Wer nicht glaubt, dass Datenmissbrauch wirklich ein Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OK, das mit dem <a href="http://www.glorf.it/blog/2010/02/10/allgemein/datenschutz-rueckt-staerker-ins-bewusstsein">Datenschutz, der st&#228;rker ins Bewusstsein r&#252;ckt,</a> ziehe ich zur&#252;ck. Als ich im <a href="http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Dreist-trifft-leichtglaeubig-913580.html">c&#x0027;t magazin vom 06.02.2010</a> sah, wie Leute jeden Alters einfach einer h&#252;bschen Umfragerin alle Daten gaben, die sie haben wollte, inkl. Kontonummer, Einkommen und Fingerabdruck, konnte ich das fast nicht mit ansehen&#8230;</p>
<p>Wer nicht glaubt, dass Datenmissbrauch wirklich ein Thema ist, der d&#252;rfte den Artikel &quot;<a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/identitaetsdiebstahl-selbsterfahrung?page=all">Datenmissbrauch: Meine Identit&#228;t geh&#246;rt mir!</a> mit Interesse lesen. Darin berichtet Tina Groll &#252;ber ihre pers&#246;nlichen Erfahrungen.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Dreist-trifft-leichtglaeubig-913580.html">Hier ist der Filmbeitrag (etwa 10min).</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenpanne bei der BKK</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2010/02/12/datenpanne/datenpanne-bei-der-bkk</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[BKK]]></category>
		<category><![CDATA[Dateneinsicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Offenbar gibt es immer noch Unternehmen in denen die Mitarbeiter aus Call-Centern nicht nur die Daten einzelner Kunden abrufen k&#246;nnen, sondern die komplette Liste alle Kundendaten. Es gibt nur wenige Mitarbeiter eine Firma, die alle Daten als Liste sehen m&#252;ssen. Und die Callcenter-Mitarbeiter sind das sicher nicht, denn sie telefonieren ja immer nur mit einem.
Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glorf.it/blog/wp-content/uploads/2010/02/datenliste.jpg" title="Datenliste" width="300" height="281" class="alignright size-full wp-image-4179" align="right"  />Offenbar gibt es immer noch Unternehmen in denen die Mitarbeiter aus Call-Centern nicht nur die Daten einzelner Kunden abrufen k&#246;nnen, sondern die komplette Liste alle Kundendaten. Es gibt nur wenige Mitarbeiter eine Firma, die alle Daten als Liste sehen m&#252;ssen. Und die Callcenter-Mitarbeiter sind das sicher nicht, denn sie telefonieren ja immer nur mit einem.<br />
Dass es sich dabei nicht nur um die an sich schon sensiblen Stammdaten handelt, sondern auch um Gesundheitsdaten finde ich ganz sch&#246;n krass. Wenn die Daten dann auch noch Subunternehmern zug&#228;nglich gemacht wird, die auch f&#252;r andere Kunden t&#228;tig sind, dann ist das ein Trauerspiel:</p>
<blockquote><p>Um dennoch eine 24-st&#252;ndige Erreichbarkeit zu gew&#228;hrleisten, habe sich die Kasse externe Unterst&#252;tzung geholt. Die Mitarbeiter von Value 5 HealthCare h&#228;tten &quot;eingeschr&#228;nkten Zugang&quot; zu den Kundendaten bekommen, sagt die Sprecherin &#8211; Zugriff hatten die Bediensteten demnach aber auch auf Krankeitsbilder und Diagnosen.</p></blockquote>
<p>Die weiteren Details finden sich im originalen Artikel der <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/729/502958/text/">S&#252;ddeutschen</a> und nat&#252;rlich bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BKK-Gesundheit-Unbekannter-fordert-zum-Daten-Ankauf-auf-928649.html">Heise</a>. Wie viele Datens&#228;tze welchen Inhalts in kriminelle H&#228;nde gerieten ist noch unklar. Jetzt muss ich mich aber besser etwas anderem zuwenden, sonst versaut mir das noch glatt den freien Tag. Dass ich nicht bei der BKK bin, ist reine Gl&#252;cksache&#8230; <img src='http://www.glorf.it/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Zu Risiken und Nebenwirkungen&#8230;</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2009/12/15/datenpanne/zu-risiken-und-nebenwirkungen</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Mobbing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, die Sammlung an peinlichen Privatphotos, die im Internet die Runde machen ist um ein paar Bilder reicher. Nachdem Facebook offenbar die Regeln zur Ver&#246;ffentlichung &#228;nderte, waren vom Facebook-Chef Zuckerberg kurzzeitig einige Privatbilder zu sehen, die offenbar so nicht beabsichtigt waren. Er wollte wohl ein paar Bilder freigeben, aber dann doch nicht von seiner Freundin&#8230;
Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die Sammlung an peinlichen Privatphotos, die im Internet die Runde machen ist um ein paar Bilder reicher. Nachdem Facebook offenbar die Regeln zur Ver&#246;ffentlichung &#228;nderte, waren vom <a href="http://www.golem.de/0912/71855.html">Facebook-Chef Zuckerberg kurzzeitig einige Privatbilder</a> zu sehen, die offenbar so nicht beabsichtigt waren. Er wollte wohl ein paar Bilder freigeben, aber dann doch nicht von seiner Freundin&#8230;</p>
<p>Da muss man sich schon fragen, ob das Konzept dann doch etwas zu komplex ist? Wie viel Einarbeitung kann man normalen Internet-Surfern zumuten? Das schlimme ist ja, dass das Internet nie etwas vergisst. Ein peinliches Foto und schon lebt man damit sein Leben lang. Und nat&#252;rlich kann zu den eigenen S&#252;nden auch noch jederzeit gezieltes Cyber-Mobbing kommen. Dazu gibt es einen netten <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,667027,00.html">Aufkl&#228;rungsartikel bei Spiegel.de</a>. Ich denke, dass der Inhalt f&#252;r alle Leser dieses Blog nichts Neues bietet, aber der Artikel eignet sich ganz prima, um ihn an die jenigen zu schicken, die das Internet noch nicht in allen Tiefen kennen.</p>
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		<title>Datenpanne bei Haefft</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 23:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich benutzen auch meine Kinder die Vokabelhefte von Haefft. Aber deren Kinderportal benutzten sie gl&#252;cklicherweise nicht. Wenn doch, dann h&#228;tte sich offenbar jeder dort einen Account einrichten k&#246;nnen und h&#228;tte dann s&#228;mtliche pers&#246;nlichen Informationen aller registrierten Kinder frei zug&#228;nglich vorgefunden:
Eigentlich sollte jeder Account durch ein eigenes Passwort gesch&#252;tzt sein. Tats&#228;chlich aber konnte angeblich jeder Interessierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich benutzen auch meine Kinder die Vokabelhefte von Haefft. Aber deren Kinderportal benutzten sie gl&#252;cklicherweise nicht. Wenn doch, dann h&#228;tte sich offenbar jeder dort einen Account einrichten k&#246;nnen und h&#228;tte dann s&#228;mtliche pers&#246;nlichen Informationen aller registrierten Kinder frei zug&#228;nglich vorgefunden:</p>
<blockquote><p>Eigentlich sollte jeder Account durch ein eigenes Passwort gesch&#252;tzt sein. Tats&#228;chlich aber konnte angeblich jeder Interessierte ohne weiteres Einblick in vertrauliche Informationen nehmen. Die umfassen &quot;Fotos, Adressen, Freunde, Hobbys, Vorlieben und private Nachrichten von Sch&#252;lern untereinander&quot;, wie der CCC erkl&#228;rte.</p>
<p>Schlimmer noch: &quot;Selbst die Administrationskonten der offenkundig ungesicherten Plattform waren frei zug&#228;nglich. Somit konnten s&#228;mtliche gespeicherten Daten aller Nutzer von jedem nach Belieben eingesehen werden, dem diese L&#252;cke aufgefallen ist. Dar&#252;ber hinaus konnte sich jeder als ein angemeldetes Kind ausgeben und als dieses in der Community agieren.&quot;</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,665587,00.html">Spiegel.de</a></p>
<p>Ich bin gar nicht sicher, ob man hier von einer Datenpanne sprechen kann. Das ist doch wohl eher ein informationstechnischer Supergau. Die Versicherungen der Betreiber haben bei mir nicht die vermutlich erw&#252;nschte Wirkung: &quot;Derzeit ist nicht bekannt, dass Userdaten missbraucht worden sind.&quot; M&#252;sste man das auch nicht eher so formulieren: &quot;Wir haben keine Ahnung, ob die Daten missbraucht wurden&quot;? </p>
<p>Immerhin vermitteln die anderen Punkte der <a href="http://presse.haefft.de/?p=441">Erkl&#228;rung</a> den Eindruck, dass sie es zuk&#252;nftig besser machen wollen. Was m&#246;glicherweise an der g&#252;nstigen Marketingaktion am Konzept gespart wurde, das d&#252;rfen nun die Kinder mit ihren Daten bezahlen. Schade, dass dem Schutz der Daten von Kindern in der Politik keine so hohe Bedeutung beigemessen wird. Ich nehme an, dass es sich bei der &quot;Panne&quot; vermutlich um keine Straftat handelt. Wenn aber eines der Kinder ein Bild von Superman als Avatar verwendet h&#228;tte, dann w&#228;re das eine Urheberrechtsverletzung f&#252;r die wenigstens eine teure Abmahnung f&#228;llig gewesen w&#228;re&#8230; <img src='http://www.glorf.it/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="small">via Heise-Online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intimste-Daten-tausender-Kinder-offen-im-Netz-Update-878130.html">Intimste Daten tausender Kinder offen im Netz</a></div>
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		<title>andere L&#228;nder &#8211; anderer Datenschutz</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2009/11/28/datenpanne/andere-laender-anderer-datenschutz</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 14:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenpannen und -handel]]></category>
		<category><![CDATA[Gläubiger-Datenbank]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich bei netzpolitik.org las, dass die Gl&#228;ubiger der &#34;Lehman Brothers Holdings Inc&#34; in einer Datenbank aufgelistet sind, war ich schon sehr erstaunt. Sie enth&#228;lt alle &#34;Claims&#34; mit Namen, Anschrift und Betrag. Man kann sogar in der Liste der Claims auf das Antragsformular klicken und bekommt das eingescannte PDF mit allen Details angezeigt: Anschrift, Mail-Adresse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich bei <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/die-lehmanns-brothers-glaeubiger-datenbank-im-netz/">netzpolitik.org</a> las, dass die Gl&#228;ubiger der &quot;Lehman Brothers Holdings Inc&quot; in einer Datenbank aufgelistet sind, war ich schon sehr erstaunt. Sie enth&#228;lt alle &quot;Claims&quot; mit Namen, Anschrift und Betrag. Man kann sogar in der Liste der Claims auf das Antragsformular klicken und bekommt das eingescannte PDF mit allen Details angezeigt: Anschrift, Mail-Adresse, Telefonnummer, Depotnummer (Bank) und die Unterschrift. Verbl&#252;ffenderweise scheint das in den USA legal zu sein und Firmen wie EPIQ Systems leben davon.</p>
<p>So konnte ich in der nach Betrag sortierten Liste sehen, dass 21 betroffene Erlanger Anspr&#252;che angemeldet haben. Lokaler Spitzenreiter ist ein um die Ecke ans&#228;ssiger Gesch&#228;ftsmann mit 14 Millionen USD. Das ist zwar keine wirkliche Datenpanne, dennoch geh&#246;rt das f&#252;r mich in die gleiche Kategorie&#8230;</p>
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