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	<title>Glorf IT &#187; Security</title>
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	<description>Bedenkliches aus dem IT-Alltag</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 11:24:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ohne Strom geht nichts mehr</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/11/21/security/ohne-strom-geht-nichts-mehr</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 16:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-War]]></category>

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		<description><![CDATA[Daher sind die Energienetze und -versorger auch lohnende Ziele f&#252;r Terrorma&#223;nahmen. Im schlimmsten Fall w&#228;re ein Supergau eines Kernkraftwerkes das Ziel eines Angriffes, aber auch schon der einfache Ausfall der Stromversorgung wird erheblichen Schaden nach sich ziehen. Nachdem sich die USA zu einem m&#246;glichen Cyber-War bekannte, &#252;ben offenbar schon mal ein paar Cracker, wie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daher sind die Energienetze und -versorger auch lohnende Ziele f&#252;r Terrorma&#223;nahmen. Im schlimmsten Fall w&#228;re ein Supergau eines Kernkraftwerkes das Ziel eines Angriffes, aber auch schon der einfache Ausfall der Stromversorgung wird erheblichen Schaden nach sich ziehen.<br />
Nachdem sich die USA zu einem m&#246;glichen Cyber-War bekannte, &#252;ben offenbar schon mal ein paar Cracker, wie sich das anf&#252;hlt. Es gelang Unbekannten sich in ein Wasserwerk einzuhacken und eine Pumpe zu zerst&#246;ren. Wie? Ganz einfach: an/aus/aus/an/&#8230;<br />
Das erinnert an den Angriff auf die iranischen Uranaufbereitungsanlagen, auch hier war die SCADA-Software das Ziel der Angriffe. Leider greift als erstes offenbar immer noch die &quot;nat&#252;rliche&quot; Abwehrreaktion der Verantwortlichen. Sie beteuerten, dass der Ausfall nichts mit einem Hack zu tun habe. Daraufhin hat ein Hacker Screenshots von einem Hack in einem anderen Wasserwerk ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Details hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,798866,00.html">Ferngesteuertes Wasserwerk &#8211; Hacker f&#252;hren US-Beh&#246;rden vor</a> (Spiegel.de)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hacker-zerstoert-Pumpe-in-US-Wasserwerk-1381930.html">Hacker zerst&#246;rt Pumpe in US-Wasserwerk</a> (Heise.de)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Hackerattacken in letzter Zeit</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/07/09/security/hackerattacken-in-letzter-zeit</link>
		<comments>http://www.glorf.it/blog/2011/07/09/security/hackerattacken-in-letzter-zeit#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 13:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Artikel &#34;Hackerattacken in den letzten Tagen&#34; habe ich bekannt gewordene Hackerangriffe vom 3.6. bis 12.6.2011 aufgelistet. Weil das einfach nicht abreist, habe ich mal versucht Schritt zu halten und die seitdem bekannt gewordenen Hacks festgehalten. Leider scheinen die kriminellen Angriffe zuzunehmen. Sie zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie versuchen nicht entdeckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Artikel &quot;Hackerattacken in den letzten Tagen&quot; habe ich bekannt gewordene Hackerangriffe vom 3.6. bis 12.6.2011 aufgelistet. Weil das einfach nicht abreist, habe ich mal versucht Schritt zu halten und die seitdem bekannt gewordenen Hacks festgehalten. Leider scheinen die kriminellen Angriffe zuzunehmen. Sie zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie versuchen nicht entdeckt zu werden und daher die benutzte Sicherheitsl&#252;cke nicht ausplaudern. Die betroffenen Firmen machen das leider dann auch nicht&#8230;</p>
<ul>
<li>Am 8.7. wurde bekannt, dass ein <strong>Server vom Zoll</strong> von der Hacker-Gruppe <strong>NN-Crew</strong> ausspioniert wurde: dabei wurden <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Server-der-Bundespolizei-ausspioniert-1276055.html">Daten zum GPS-Tracking bei der &#220;berwachung von Verd&#228;chtigen</a> gefunden. Es ist schon sehr bedenklich, dass noch nicht mal solche Informationen ausreichend gesch&#252;tzt werden. Der Angriff sei politisch motiviert.</li>
<li>Ebenfalls am 8.7. wurde erst bekannt, dass Cracker bereits am 27.6.2011 entdeckt wurden wie sie <strong>Bankdaten tausender Westermann-Kunden</strong> abfischten, um die Betroffenen zu sch&#228;digen: hier stehen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bankdaten-tausender-Westermann-Kunden-abgefischt-1276189.html">die wenigen bekannten Details</a>. Ursache war eine nicht n&#228;her charakterisierte Schwachstelle im Online-Bestellsystem. Wenn ich raten m&#252;sste w&#252;rde ich auf SQL-Injection tippen. Der Angriff sei kriminell motiviert gewesen, daf&#252;r spricht auch, dass sich niemand bisher damit geoutet hat.</li>
<li>Am 4.7. ver&#246;ffentlichte <strong>Annonymous</strong> 26 Admn-Accounts eines <strong>Apple-Umfrage-Server</strong>s als Beweis ihn geknackt zu haben. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anonymous-will-Apple-Umfrageserver-gehackt-haben-1272315.html">Heise schreibt</a>: &quot;Die Maschine namens &quot;abs.apple.com&quot; scheint Kundenumfragen f&#252;r das Unternehmen vorzuhalten. Wie das Wall Street Journal schreibt, wurde eine Liste mit 26 administrativen Nutzernamen samt (offenbar verschl&#252;sselten) Passw&#246;rtern ver&#246;ffentlicht.&quot; Das Ziel war es Aufmerksamkeit zu erregen.</li>
<li>Am 27.6. verschafften sich Cracker <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jobportal-der-Washington-Post-gehackt-1275231.html">Zugang zur Nutzerdatenbank des Stellenportals der Washington Post</a>. Die T&#228;ter erbeuteten rund <strong>1,3 Millionen Benutzernamen und E-Mail Adressen</strong>. Ver&#246;ffentlicht wurde die Datenpanne vom Verlag erst am 6.7.2011. Es ist nicht bekannt welche Schwachstelle ausgenutzt wurde. Da sich niemand dazu bekannt hat, ist von einer kriminellen Motivation auszugehen.</li>
<li>28.6.2011: Die Hackgruppe <strong>TeaMp0isoN</strong> ver&#246;ffentlichte auf Pastebin <strong>Anschriften und Telefonnumern</strong> von Verwandten, Freunden und fr&#252;heren Kollegen des britischen Premierministers Tony Blair ver&#246;ffentlicht. Ziel der Attacke war Aufmerksamkeit zu erregen. Details <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tony-Blairs-Adressdatenbank-gehackt-1268073.html">hier</a>.</li>
<li>Am 22.6.2012 <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gezielter-Angriff-auf-Kunden-von-K-M-Elektronik-1265222.html">berichtete Heise</a> von Phishing-Attacken auf <strong>K&#038;M-Elektronik</strong>-Kunden: &quot;Die Kriminellen nutzen offenbar eine <strong>SQL-Injection</strong>-L&#252;cke im Webshop von K&#038;M, um einen Verweis auf das extern gehostete Java-Applet in den Quelltext der Shop-Seite beim Aufruf einzubetten.&quot; Der Angriff war eindeutig kriminell motiviert. Ein Hacker h&#228;tte die Firma lediglich &#252;ber die L&#252;cke informiert oder Teile der Daten als Beweis ver&#246;ffentlicht.</li>
<li>18.6.2011: <strong>Sega</strong> informiert &#252;ber einen erfolgreichen Hack ihrer Webseite: dabei wurde von 1,3 Mio Sega-Pass-Mitgliedern pers&#246;nliche Daten inklusive <strong>E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und verschl&#252;sseltem Passwort</strong> entwendet. Details siehe <a href="http://www.informationweek.com/news/security/attacks/231000042">Information-Week</a>. Es ist unklar welche Art von Schwachstelle ausgenutzt wurde. Da sich niemand dazu bekannt hat, ist von einer kriminellen Motivation auszugehen.</li>
<li>15.6.2011: Angriff auf den israelischen Zertifikatsherausgeber <a href="https://www.startssl.com/?app=12">StartSSL</a>. Ziel war das unbefugte Ausstellen von <strong>SLL-Zertifikat</strong>en. Die Art der Schwachstelle wurde nicht bekannt. Hier geht es ziemlich sicher um kriminelle Machenschaften.</li>
<li>Am 20.6. wurde ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Tauschboerse-nach-Angriff-geschlossen-1263327.html">Angriff auf Bitcoin</a> bekannt: &quot;Nach einem Angriff auf die Bitcoin-Tauschb&#246;rse Mt. Gox musste diese vorerst geschlossen werden. Der Wert der W&#228;hrung fiel an dieser B&#246;rse von umgerechnet 17 US-Dollar in den Cent-Bereich. [&#8230;]<br />
Offenbar konnten die Hacker die zentrale Datenbank des Geldwechslers entwenden. Mindestens ein Benutzerkonto mit einem gr&#246;&#223;eren Betrag an Bitcoins soll dabei entschl&#252;sselt worden sein. Der Versuch, diese Bitcoins sofort zu verkaufen, fiel auf, weil Mt. Gox nach den Vorf&#228;llen der vergangenen Tage ein Transaktionslimit von 1000 US-Dollar pro Tag eingerichtet hatte.&quot; Auch hier ist von einer kriminellen Motivation auszugehen.</li>
<li>Am 14.6.2011 wurde die &#252;ble <strong>Mobbing-Website isharegossip.com</strong> vom Hacker <strong>23timesPi</strong> &#252;bernommen. Die Seite wurde mehrere Tage lang per Weiterleitung auch nach &quot;<a href="http://23timespi.blogspot.com">23timespi.blogspot.com</a>&quot; umgeleitet. Dort stand neben einem Gru&#223; <a href="http://www.glorf.it/blog/wp-content/uploads/2011/06/23timespi.blogspot.com_.jpg">zu lesen</a>: &quot;<strong>Mails, Zugangsdaten, Namen</strong>. Kennen wir.  Admins, Organisatoren, Moderatoren, meldet euch innerhalb einer Woche bei der Polizei oder wir machen alle Daten &#246;ffentlich. Dann k&#246;nnen sich die Opfer gleich pers&#246;nlich bedanken kommen.&quot;<br />
Die einen nennen es Selbstjustiz, die anderen sind dankbar, dass die dort ver&#252;bten Straftaten endlich aufh&#246;ren. Details bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/isharegossip-com-wurde-gehackt-1259884.html">Heise-Online</a>. Inzwischen wurde spekuliert, ob es sich um eine selbst inszenierte PR-Kampagne handelte.</li>
<li>Am 13.6.2011 entdeckte <strong>LulzSec</strong> eine schwerwiegende Sicherheitsl&#252;cke beim <strong>Spiele-Anbieter <a href="http://bethblog.com/index.php/2011/06/13/please-read-hack-attempts-against-our-websites-and-forums/">Bethesda</a></strong>: Sie hatten Zugriff auf den Sourcecode der Webseite, die komplette Datenbank und damit auf die Daten von 200.000 Anwender (inkl. deren <strong>Klartext-Passw&#246;rtern</strong>). Der Inhalt wurde &#8211; mit Ausnahme der Benutzerdaten &#8211; ver&#246;ffentlicht. Die Sicherheitsl&#252;cke bestand offenbar schon l&#228;nger. Wer wei&#223; was Cracker mit den Daten gemacht h&#228;tten oder schon haben?</li>
<li>Ebenfalls am 13.6.2011 ver&#246;ffentlichte <strong>LulzSec</strong> Informationen, die bewiesen, dass sie sich unbemerkt in die <strong>Webserver des US-Senats</strong> hacken konnten. Wie vielen ausl&#228;ndischen Geheimdiensten mag das vorher auch schon gelungen sein? Details siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/LulzSec-hackt-Website-des-US-Senats-1259601.html">Heise-Online</a>.</li>
<li>Am 12.6.2011 <a href="http://secalert.net/post.php?id=15">ver&#246;ffentlicht SecAlert</a> eine gravierende Schwachstelle (&quot;local file inclusion&quot;) der Schufa-Seiten: beliebige Dateien standen f&#252;r jeden zum Download bereit. Eine detailierte Einsch&#228;tzung der Sicherheitsl&#252;cke kann man bei <a href="http://janschejbal.wordpress.com/2011/06/13/einschatzung-des-schufa-hacks/">Jan Schejbal</a> nachlesen.</li>
<li>11.6.2011: Der Angriff auf die Server von <strong>Distribute.IT</strong> fallen aus der Reihe. <a href="http://www.golem.de/1106/84356.html">Golem</a> formuliert es so:<br />
<blockquote><p>Unbekannte waren am 11. Juni 2011 in die Systeme von Distribute.IT eingedrungen. Die Angreifer seien koordiniert vorgegangen, um &quot;so viel Schaden wie m&#246;glich an unseren Systemen und an unserer Software&quot; anzurichten. Der Angriff sei pr&#228;zise durchgef&#252;hrt worden und habe nur eine kurze Zeit gedauert. Ziel waren die Datensysteme der Server, wodurch die Angreifer trotz der kurzen Zeit einen immensen Schaden anrichteten. Sie h&#228;tten damit auch Backups und alle weiteren Daten zerst&#246;rt, die f&#252;r eine Wiederherstellung der Server n&#246;tig gewesen w&#228;ren. Betroffen waren 4.800 Domains und Kundenkonten.</p></blockquote>
<p>Warum macht man so was? Rache?</li>
</ul>
<p>Ein Nachschlag zu einem fr&#252;heren Hack: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datendiebe-erbeuten-2-7-Millionen-US-Dollar-von-Citibank-Kunden-1268108.html">Heise beziffert den Schaden</a> aus dem City-Bank-Hack mit bisher etwa 2,7 Mio USD&#8230;</p>
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		<title>alt aber gut: Hacking 127.0.0.1</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/06/16/entspannung/alt-aber-gut-hacking-127-0-0-1</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil in den letzten Tagen bei mir viel &#252;ber Hacking zu lesen war, hier ein Link-Tipp zu einer angeblich wahren Geschichte &#252;ber einen besonders begabten Hacker: &#34;M4tr1x-Trilogie : Brain Farts&#34; auf der Webseite StopHipHop.com (&#34;Mehr Bildung f&#252;r Rapper&#34;).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil in den letzten Tagen bei mir viel &#252;ber Hacking zu lesen war, hier ein Link-Tipp zu einer angeblich wahren Geschichte &#252;ber einen besonders begabten Hacker: &quot;<a href='http://www.stophiphop.com/modules/news/article.php?storyid=184'>M4tr1x-Trilogie : Brain Farts</a>&quot; auf der Webseite StopHipHop.com (&quot;Mehr Bildung f&#252;r Rapper&quot;).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Hacks gegen Sony &#8211; SQL-Injection &#252;berwiegt</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/06/15/sql-talk/die-hacks-gegen-sony-sql-injection-uberwiegt</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 18:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[SQL-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es etwas ruhiger um Sony wurde, lohnt sich der R&#252;ckblick. Mich interessierte wie es sein kann, dass ein gro&#223;er Konzern wochenlang immer wieder mit Sicherheitsl&#252;cken zu k&#228;mpfen hatte und ob mich das als Datenb&#228;nker irgendwie tangiert. Der Titel sagt es ja schon: ja, es hat sehr viel mit SQL zu tun. Vermutungen &#252;ber Hintergr&#252;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es etwas ruhiger um Sony wurde, lohnt sich der R&#252;ckblick. Mich interessierte wie es sein kann, dass ein gro&#223;er Konzern wochenlang immer wieder mit Sicherheitsl&#252;cken zu k&#228;mpfen hatte und ob mich das als Datenb&#228;nker irgendwie tangiert. Der Titel sagt es ja schon: ja, es hat sehr viel mit SQL zu tun.<br />
Vermutungen &#252;ber Hintergr&#252;nde <a href="http://www.glorf.it/blog/?p=6284">&#228;u&#223;erte ich bereits an anderer Stelle</a>. Daher hier erst mal das Ergebnis meiner Recherchen:</p>
<ul>
<li>Anonymous <a href="http://anonnews.org/?p=press&#038;a=item&#038;i=787">k&#252;ndigt Aktionen gegen Sony</a> an:<br />
Ab dem 4.4.2011 beginnen <strong>DoS</strong>-Attacken gegen Sony-Webseiten durch das Anonymous-Kollektiv (<a href="http://www.dailytech.com/Anonymous+Engages+in+Sony+DDoS+Attacks+Over+GeoHot+PS3+Lawsuit/article21282.htm">Details</a>). Weil das die Spieler aber massiv st&#246;rt, h&#246;ren sie am 7.4. wieder damit auf und entschuldigen sich bei den Spielern. </li>
<li>16.4.2011: Die Daten von Sony Online Entertainment (SOE) werden geknackt: erbeutet werden 24,6 Millionen Kundendaten (inkl. Kreditkartendaten bzw. Konteninfos). Entdeckt wurde das aber erst nach intensiven Untersuchungen rund um den PSN-Hack am 2.5.2011. Details siehe <a href="http://gaming.justnetwork.eu/2011/05/06/psn-hack-timeline-die-ganze-geschichte/">Heise.de</a>. Zu diesem <strong>Hack</strong> hat sich meines Wissens noch niemand bekannt, dass f&#252;hrt zu einer Vermutung:</li>
<li>19.4.2011: Offenbar wurden durch die Aktionen auch echte Hacker/Cracker auf die L&#252;cken bei Sony aufmerksam. Sie hacken sich in deren Spieler-Netz PSN, erbeuteten Millionen von Kredikarteninfos und bieten sie angeblich zum Kauf an. Der Einbruch gelingt, weil Sony Software mit <a href="http://www.thehackernews.com/2011/05/anonymous-leaks-psn-ssh-logs-sony-is.html">5 Jahre lang <strong>bekannten Sicherheitsl&#252;cken</strong></a> nicht aktualisierte. Wie peinlich.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,759161,00.html">Spiegel.de</a> berichtete: &quot;Hacker haben Daten von Millionen Nutzern der Online-Dienste des Konzerns erbeutet. Es geht um Adressen, Passw&#246;rter und m&#246;glicherweise auch um Kreditkartennummern, warnte Sony. Mehr als 75 Millionen Nutzer des Playstation Network (PSN) und des Video- und Musikservices Qriocity weltweit sind betroffen.&quot;<br />
Eine ganz ausf&#252;hrliche Beschreibung findet man im Artikel <a href="http://gaming.justnetwork.eu/2011/05/06/psn-hack-timeline-die-ganze-geschichte/">PSN-Hack Timeline – Die ganze Geschichte!</a>.</li>
<li>7.5.2011: Veraltete Kundendaten von einem eigentlich inaktiven Sony-Webserver k&#246;nnen ganz leicht via Google eingesehen werden: sie schlummerten seit 2001 als <strong>Excel-Datei</strong> nur ungen&#252;gend gesch&#252;tzt auf einem Webserver. Details siehe <a href="http://www.thehackernews.com/2011/05/thn-hacker-news-exclusive-report-on.html">thehackernews.com</a> und <a href="http://nakedsecurity.sophos.com/2011/05/07/sony-succumbs-to-another-hack-leaking-2500-old-records/">Sophos.com</a>. Wie peinlich ist das denn?</li>
<li>17.5.2011: 2 Tage nach dem Neustart des PSN meldet die Spiele-Webseite <a href="http://sony.nyleveia.com/2011/05/17/warning-all-psn-users-your-accounts-are-still-not-safe/">Nylevia</a> ernsthafte Probleme. Man kann leicht die Passw&#246;rter fremder Accounts &#228;ndern.<br />
Details bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unsicherheiten-bei-der-Passwort-Ruecksetzung-des-Playstation-Network-3-Update-1245433.html">Heise.de</a>: &quot;Dazu musste der Angreifer lediglich die E-Mail-Adresse und das Geburtsdatum des PSN-Mitglieds kennen. Diese Informationen geh&#246;ren zu den pers&#246;nlichen Daten, die die Datendiebe bei ihrem Einbruch in das PSN Mitte April erbeuten konnten.&quot;</li>
<li>20.5.2011: auf der Webseite von Sony-Thailand wurde injizierter <strong>Phishing-Code</strong> entdeckt, der Kreditkartendaten abgegriffen hat. Details siehe <a href="http://www.f-secure.com/weblog/archives/00002160.html">F-Secure.com</a>.</li>
<li>21.5.2011: Der Internet-Provider SO-NET, der zu Sony geh&#246;rt, wurde gehackt. Laut <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Weitere-Angriffe-auf-Sony-Server-1247345.html">Heise-Online</a> werden<br />
aus dem Kunden-Bonus-System nur ein paar Punkte erbeutet.</li>
<li>21.5.2011: Die Webseite von Sony-Music in Indonesien wird <a href="http://www.thehackernews.com/2011/05/anonymous-leaks-psn-ssh-logs-sony-is.html">von einem Hacker</a> geknackt und ver&#228;ndert. So etwas nennt man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defacement">Defacement</a>.</li>
<li>21.5.2001: Schlechter Tag f&#252;r Sony, denn auch Sony-Music in Griechenland wurde gehackt und die Inhalte ge&#228;ndert. Das passierte laut <a href="http://www.thehackernews.com/2011/05/sony-bgm-greece-hack-complete-details.html">thehackernews.com</a> mittels einfacher <strong>SQL-Injection</strong>.</li>
<li>23.5.2011: Gleich zwei neue <strong>SQL-Injection</strong>-L&#252;cken werden auf Sony-Music Japan von<a href="http://lulzsecurity.com/releases/sonymusic.co.jp_database.txt"> LulzSec</a> ver&#246;ffentlicht. Diese L&#252;cke erfordert wenig Kenntnisse. Sp&#228;testens jetzt ist Sony in der Fachwelt blamiert. Die Art der dabei zug&#228;nglichen Informationen sind <a href="http://lulzsecurity.com/releases/sonymusic.co.jp_database.txt">hier einzusehen</a>.</li>
<li>24.5.2011: Die Webseite von Sony-Ericsson in Kanada wird durch den Hacker Idahc gehackt. Dabei kommen Kundendaten zu Tage (Mail, Name, Passwort-Hash, &#8230;), als Beweis werden 2000 Beispiele ver&#246;ffentlicht. Wer wei&#223; wie viele Daten von b&#246;sen Buben schon entwendet wurden. Der <a href="http://www.thehackernews.com/2011/05/sony-erricson-got-hacked-by-idahca.html">Screenshot zeigt</a>: auch hierbei handelt es sich im Prinzip um eine <strong>SQL-Injection</strong>.</li>
<li>27.5.2010: Diesmal wird blo&#223; eine <a href="http://www.thehackernews.com/2011/05/xss-vulnerability-found-on-sony.html"><strong>XSS-Verwundbarkeit</strong> im Sony Playstation Store</a> ver&#246;ffentlicht. Schon fast ein kleiner Fisch&#8230;</li>
<li>Am 2.6.2011 wird SonyPictures.com von LulzSec wieder mittels einfacher <strong>SQL-Injection</strong> geknackt. Am gleichen Tag werden 8 Datenbanken gehackt: Dort finden sie eine lange Liste von sensiblen Daten in verschiedenen Tabellen frei zug&#228;nglich: Benutzerdaten, teilweise inkl. Geburtstag und Klartext-Passwort. <a href="http://lulzsecurity.com/releases/sownage_FILE%20CONTENTS.txt">Details &#252;ber die acht Hacks</a>.</li>
<li>Am 3.6.2011 wird dann die <a href="http://nakedsecurity.sophos.com/2011/06/04/sony-europe-hacked-by-lebanese-hacker-again/">Webseite von Sony Europa </a> durch den Hacker Idahc gehackt. Wieder mittels <strong>SQL-Injection</strong>, diesmal werden wieder Klartext-Passw&#246;rter und sonstige pers&#246;nliche Daten erbeutet&#8230; </li>
<li>Am 5.6.2011 ist dann die <a href="http://news.softpedia.com/news/Sony-Pictures-Russian-Website-Compromised-204563.shtml">russische Webseite von Sony-Pictures dran</a>: <strong>SQL-Injection</strong> was sonst. Die &#252;blichen Inhalte&#8230;</li>
<li>Ebenso am 5.6.2011 ist die <a href="http://www.thehackernews.com/2011/06/sony-music-brazil-gets-defaced.html">Webseite von Sony-Music Brasilien</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defacement">Defacement</a> dran: Die Inhalte wurden durch eine &quot;Owned&quot;-Meldung ersetzt, die &#252;ber 12 Stunden online war.</li>
<li>Am 6.6.2011 gelingt es LulzSec das <a href="http://www.pcgameshardware.de/aid,828137/LulzSec-hackt-Sony-Developer-Network-und-veroeffentlicht-Quellcode/Konsolen/News/">Developer-Network von Sony</a> zu hacken und ver&#246;ffentlicht als Beweis dort erbeutete Quelltexte. </li>
<li>Am 6.6.2011 ver&#246;ffentlicht <a href="http://lulzsecurity.com/releases">LulzSec</a> interne Pl&#228;ne &#252;ber das Netzwerk bei Sony BMG, deren Infos wertvole Informationen f&#252;r weitere Angriffe geben. Es ist unklar wo die herkommen. Offenbar sind sie auch dort eingedrungen.</li>
<li>Am 8.6.2011 wird die <a href="http://nakedsecurity.sophos.com/2011/06/09/sony-portugal-latest-to-fall-to-hackers/">Webseite von Sony-Musik-Webseite in Portugal</a> (SonyMusic.pt) wieder von Adahc gehackt. Diesmal gleich auf drei verschiedene Arten: <strong>SQL-Injection</strong>, <strong>XSS </strong>(cross-site scripting) und <strong>iFrame-Injection</strong>. Und was kam zutage? Das &#252;bliche&#8230; </li>
<li>Ebenfalls am 8.6.2011 <a href="http://translate.google.com/translate?hl=en&#038;sl=ja&#038;tl=de&#038;u=http%3A%2F%2Fwww.sony.jp%2Finfo%2F20110609.html">best&#228;tigt Sony-Japan</a>, dass es einem Hacker gelang durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spoofing"><strong>Spoofing</strong></a> Punkte im My-Sony-Club zu erbeuten. Dieser Club scheint also auch nicht sicher zu sein.</li>
</ul>
<p>Und was lernen wir daraus? Die Webseiten von Sony konnten mit ganz alten und einfachen Tricks penetriert werden. Sony lernte nicht aus den Fehlern, Sony aktualisierte die Software nicht und h&#228;tte mal besser etwas mehr Geld f&#252;r Sicherheitsfachleute investiert&#8230;</p>
<p><strong>Was geht mich das als DB-Entwickler an?</strong></p>
<p>Als Res&#252;mee aus der obigen Liste fallen mir drei Dinge ins Auge:</p>
<p>1. Wenn man die Liste durchgeht, dann &#252;berwiegen die <strong>SQL-Injection-Angriffe</strong>. Sie sind auch die Angriffe mit den schlimmsten Datenlecks. Ein Defacement ist ja noch harmlos, aber das Auslesen von Kundendaten ist kein Spa&#223;. In einem Artikel verweist Sophos resigniert auf deren Artikel &quot;<a href="http://www.sophos.com/en-us/why-sophos/our-people/technical-papers/securing-websites.aspx">Securing Websites</a>&quot;. </p>
<p>2. Wenn ich mir die exponierten Daten so ansehe, dann kommt die Frage auf: Warum werden Passw&#246;rter im Klartext gespeichert? Wenn ein Hash gespeichert wird, ist er dann wenigstens gesalzen?</p>
<p>3. Wegen der vielen heterogenen Systeme wurden die gleichen Fehler immer und immer wieder gemacht. Offenbar hinderte die Organisationsstruktur die Sony-Admins und -Entwickler daran schnell und effizient Erfahrungen auszutauschen. Anders ist es nicht zu erkl&#228;ren, warum auch nach Wochen der ersten SQL-Injection-Angriffe immer noch weitere Webseiten dagegen verwundbar waren.</p>
<p>Diese drei Punkte gehen DB-Entwickler schon etwas an&#8230; <img src='http://www.glorf.it/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Als ich fast fertig war, entdeckte ich eine sehr gute und knappe <a href="http://attrition.org/security/rants/sony_aka_sownage.html">englische Liste der Hacks</a>&#8230; Pech. Die ist auch deswegen interessant, weil darin auch alte Hacks enthalten sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie aus &quot;Sony versus Hacker&quot; schlie&#223;lich &quot;Hacker versus Sony&quot; wurde</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/06/14/security/wie-aus-sony-versus-hacker-schlieslich-hacker-versus-sony-wurde</link>
		<comments>http://www.glorf.it/blog/2011/06/14/security/wie-aus-sony-versus-hacker-schlieslich-hacker-versus-sony-wurde#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 17:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend einige der zuletzt bekannt gewordenen Web-Angriffe eindeutig mit krimineller Absicht geschahen, geht es bei den Hacks zu Lasten von Sony eindeutig darum Aufmerksamkeit zu erzielen und die Firma zu blamieren. Es ist unm&#246;glich zu ergr&#252;nden, was genau passierte, aber hier ein pers&#246;nlicher Versuch der Deutung. Nachdem der Hersteller Sony seine Kunden sehr stark in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend einige der <a href="http://www.glorf.it/blog/2011/06/13/security/hackerattacken-in-den-letzten-tagen">zuletzt bekannt gewordenen Web-Angriffe</a> eindeutig mit krimineller Absicht geschahen, geht es bei den Hacks zu Lasten von Sony eindeutig darum Aufmerksamkeit  zu erzielen und die Firma zu blamieren. Es ist unm&#246;glich zu ergr&#252;nden, was genau passierte, aber hier ein pers&#246;nlicher Versuch der Deutung.</p>
<p>Nachdem der Hersteller Sony seine Kunden sehr stark in der Nutzung der PS/2+3-Ger&#228;te einschr&#228;nkte, griffen einige findige Entwickler zur Selbsthilfe und erm&#246;glichten mit Jailsbreaks die freie Nutzung der Sony-Ger&#228;te. Warum machen Kunden das?</p>
<ul>
<li>Weil sie der Meinung sind, dass ihnen das Ger&#228;t geh&#246;rt und die Firma nicht vorschreiben darf/soll, was man mit dem Ger&#228;t tun darf und was nicht.</li>
<li>Weil sie die Ger&#228;te toll finden und M&#246;glichkeiten erweitern wollen.</li>
<li>Weil sie zeigen wollen, wie sinnlos die eingebauten Sperren sind.</li>
<li>Und weil er geht.</li>
</ul>
<p>Das Hacken solcher Ger&#228;te ist zu einem Volkssport geworden, beliebt sind vor allem Jailbreaks der Apple- und Sony-Ger&#228;te. Um ein Exempel zu statuieren, klagte Sony einen der Hacker an: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Hotz">GeoHot</a>. Sony wusste, dass er keineswegs der einzige Hacker war. Dementsprechend ging auch das Jailbreaking unvermindert weiter, obwohl GeoHot l&#228;ngst schachmatt gesetzt war. Die Situation eskalierte als Sony sich am Ende als resistent gegen Argumente erwies und bewirkte, dass GeoHot sich zu vielen Einschr&#228;nkungen verpflichten musste, um einer Verurteilung zu entgehen. Zum Beispiel darf er den Inhalt der Erkl&#228;rung nicht ver&#246;ffentlichen. Damit hat Sony einen Fan zu einem Gegner gemacht (Quelle: <a href="http://www.golem.de/1104/82723.html">Golem.de</a>):</p>
<blockquote><p>Auf seinem privaten Blog schreibt Hotz, dass er ab sofort nie wieder ein Produkt von Sony kaufen wird, und ruft seine Leser auf, sich dem Boykott anzuschlie&#223;en.</p></blockquote>
<p>Aus verschm&#228;hter Liebe wird oftmals erbitterter Hass: Offenbar hat Sony damit aber nicht nur einen Fan gegen sich aufgebracht, sondern viele aus der Hacker-Szene.  <a href="http://anonnews.org/?p=press&#038;a=item&#038;i=787">Anonymous dr&#252;ckt es gegen&#252;ber Sony so aus</a>:</p>
<blockquote><p>Congratulations! You are now receiving the attention of Anonymous. Your recent legal actions against fellow internet citizens, GeoHot and Graf_Chokolo have been deemed an unforgivable offense against free speech and internet freedom, primary sources of free lulz (and you know how we feel about lulz.)</p>
<p>You have abused the judicial system in an attempt to censor information about how your products work. You have victimized your own customers merely for possessing and sharing  information, and continue to target those who seek this information. In doing so you have violated the privacy of thousands of innocent people who only sought the free distribution of information. Your suppression of this information is motivated by corporate greed and the desire for complete control over the actions of individuals who purchase and use your products, at least when those actions threaten to undermine the corrupt stranglehold you seek to maintain over copywrong, oops, &quot;copyright&quot;.</p></blockquote>
<p>Auf die Angriffe von Anonymous folgten echte Hacks und es wurde eine Zeit lang zum Hacker-Sport Sony zu blamieren und damit gegen deren Einstellung zu protestieren. GeoHot hat mit den Hacks offenbar nichts zu tun. Hier <a href="http://geohotgotsued.blogspot.com/2011/04/recent-news.html">seine Worte</a>, die ich glaubw&#252;rdig finde:</p>
<blockquote><p>And to anyone who thinks I was involved in any way with this, I&#x0027;m not crazy, and would prefer to not have the FBI knocking on my door. Running homebrew and exploring security on your devices is cool, hacking into someone elses server and stealing databases of user info is not cool. You make the hacking community look bad, even if it is aimed at douches like Sony.</p>
<p>One of the things I was contemplating back in early January was a PSN alternative, a place for jailbroken consoles to download homebrew and game without messing up anyone else&#x0027;s experience. Unfortunately events led me off of that path, but gamers, if I had succeeded you would have an alternative place to game online with your PS3 right now. I&#x0027;m one of the good guys. I used to play games online on PC, I hated cheaters then and I hate them now.</p>
<p>Also, let&#x0027;s not fault the Sony engineers for this, the same way I do not fault the engineers who designed the BMG rootkit. The fault lies with the executives who declared a war on hackers, laughed at the idea of people penetrating the fortress that once was Sony, whined incessantly about piracy, and kept hiring more lawyers when they really needed to hire good security experts. Alienating the hacker community is not a good idea.</p></blockquote>
<p>Stimmt, das Ergebnis zeigt, dass das Vorgehen von Sony keine gute Idee war. Die Hacker-Community ist aber keine fest umrissene Gruppe, sondern eine heterogene Masse. Daher sind auch die Angriffe auf Sony v&#246;llig unterschiedlich. Schlie&#223;lich nutzen auch Kriminelle die offensichtlichen Sicherheitsl&#252;cken und erbeuten Millionen von Kundendaten, z.T. mit Kreditkartendaten. </p>
<p><strong>Was kann man daraus lernen?</strong></p>
<p>Als Sony gerichtlich gegen einen der Hacker vorging, l&#246;ste das mehr als nur Unverst&#228;ndnis bei den anderen Nutzern aus. Hatte Sony noch andere M&#246;glichkeiten als gerichtlich gegen Nutzer vorzugehen?<br />
Dass es auch anders geht, zeigte &#252;brigens Microsoft: Hier wurde erkannt, dass die Kunden so begeistert waren, dass sie den Ger&#228;ten einen erheblichen Mehrwert geben k&#246;nnen. Nachdem Microsoft im Handy-Bereich den Anschluss an<br />
die Konkurrenz verloren hatte, kam mit Windows Phone 7 endlich der erhoffte &quot;Lichtbringer&quot; auf den Markt. Damit wollte Microsoft endlich wieder positive Schlagzeilen und verlorene Marktanteile gut machen. Das Schlimmste passiert: Das System floppt, Hacker knacken sehr schnell Windows Phone 7 und installieren alle m&#246;glichen anderen Dinge auf die Handies. Anstelle der &#252;blichen Reaktion der &quot;Gro&#223;en&quot; kommt von Microsoft jedoch ein interessantes Angebot: Sie erkennen, dass hier sehr kreative und engagierte K&#246;pfe von Windows-7-Phone begeistert waren und laden die Hackergruppe ChevronWP7 zu einer Diskussion mit den Entwicklern ein. Warum soll das neue System nicht offen f&#252;r die Eigenentwicklungen von Kunden werden? (Quelle: <a href="http://www.golem.de/1101/80992.html">Golem.de</a>)</p>
<blockquote><p>Ein Treffen mit ChevronWP7 gab es bereits &#8211; erkl&#228;rtes Ziel ist es, Jailbreaking von Smartphones mit Windows Phone 7 unn&#246;tig zu machen und Homebrew-Entwicklern einen einfacheren Zugang zur Plattform zu verschaffen.</p></blockquote>
<p>Mit einem T-Shirt f&#252;r die Hacker gelang ihnen au&#223;erdem ein toller Coup. Die an das Team verschenkten T-Shirts h&#228;tte sicher jeder Hacker gerne, sie tragen die Aufschrift: &quot;I was the first to jailbreak Windows Phone 7, and all I got was this lousy t-shirt&quot;</p>
<p>Mit Kinnect ging es Microsoft ganz &#228;hnlich: Die innovative Steuerung f&#252;r die X-Box wurde bereits nach kurzer Zeit f&#252;r die breite Nutzung zur Verf&#252;gung gestellt, nach dem sich zeigte, dass einige Hacker Interesse an der ausgefallenen Steuerung zeigten. Sony h&#228;tte die Jungs vermutlich verklagt. F&#252;r Microsoft hat sich das indes gelohnt: Die positive Publicity und die Verkaufszahlen sprechen f&#252;r sich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beliebte Passw&#246;rter</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/06/14/security/beliebte-passworter</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 16:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Passwörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem der Hacks in den letzten Wochen wurden auch einige Passw&#246;rter ver&#246;ffentlicht. Die nun ohnehin &#246;ffentlichen Passw&#246;rter habe ich daraufhin mal ausgewertet (ja, nur die Passw&#246;rter, Benutzerdaten habe ich nicht gespeichert). Die Basis sind etwa 26.000 Passw&#246;rter, etwa 20.000 verschiedene wurden verwendet: Beliebt waren reine Zahlenkolonnen oder W&#246;rter in Kleinbuchstaben. Passwort Anzahl % 123456 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem der Hacks in den letzten Wochen wurden auch einige Passw&#246;rter ver&#246;ffentlicht. Die nun ohnehin &#246;ffentlichen Passw&#246;rter habe ich daraufhin mal ausgewertet (ja, nur die Passw&#246;rter, Benutzerdaten habe ich nicht gespeichert). Die Basis sind etwa 26.000 Passw&#246;rter, etwa 20.000 verschiedene wurden verwendet: Beliebt waren reine Zahlenkolonnen oder W&#246;rter in Kleinbuchstaben.</p>
<table class="sqltable">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Passwort</strong></td>
<td><strong>Anzahl</strong></td>
<td><strong>%</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>123456</td>
<td>671</td>
<td>2.59</td>
</tr>
<tr>
<td>123456789	 </td>
<td>212</td>
<td>0.82</td>
</tr>
<tr>
<td>12345	</td>
<td>111</td>
<td>0.43</td>
</tr>
<tr>
<td>1234	</td>
<td>75</td>
<td>0.29</td>
</tr>
<tr>
<td>12345678	</td>
<td>72</td>
<td>0.28</td>
</tr>
<tr>
<td>password	</td>
<td>66</td>
<td>0.25</td>
</tr>
<tr>
<td>1234567	</td>
<td>65</td>
<td>0.25</td>
</tr>
<tr>
<td>1234567890	</td>
<td>52</td>
<td>0.20</td>
</tr>
<tr>
<td>123	</td>
<td>49</td>
<td>0.19</td>
</tr>
<tr>
<td>123123	</td>
<td>41</td>
<td>0.16</td>
</tr>
<tr>
<td>111111	</td>
<td>40</td>
<td>0.15</td>
</tr>
<tr>
<td>000000	</td>
<td>36</td>
<td>0.14</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Beliebt waren au&#223;erdem 112233, 987654321, qwerty (war eine amerikanische Seite), upload, 666666, 121212, 123321, 654321 und 555555. Was kann man dazu sagen?</p>
<p>Anhand der verwendeten Passw&#246;rter vermute ich, dass die Webseite keine Mindestl&#228;nge vorgab. Daher ist die Auswertung besonders interessant: </p>
<table class="sqltable">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Passwortl&#228;nge</strong></td>
<td><strong>Anzahl</strong></td>
<td><strong>%</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>6453</td>
<td>24.90</td>
</tr>
<tr>
<td>8</td>
<td>5496</td>
<td>21.21</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>3868</td>
<td>14.92</td>
</tr>
<tr>
<td>9</td>
<td>2910</td>
<td>11.23</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>2779</td>
<td>10.72</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>1160</td>
<td>4.48</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>972</td>
<td>3.75</td>
</tr>
<tr>
<td>11</td>
<td>837</td>
<td>3.23</td>
</tr>
<tr>
<td>12</td>
<td>539</td>
<td>2.08</td>
</tr>
<tr>
<td>13</td>
<td>238</td>
<td>0.92</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>230</td>
<td>0.89</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Offenbar findet eine Konditionierung auf 6 oder 8 Zeichen lange Passw&#246;rter statt&#8230; <img src='http://www.glorf.it/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hackerattacken in den letzten Tagen (3.6. bis 12.6.2011)</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/06/13/security/hackerattacken-in-den-letzten-tagen</link>
		<comments>http://www.glorf.it/blog/2011/06/13/security/hackerattacken-in-den-letzten-tagen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 13:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glorf.it/blog/?p=6231</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe den &#220;berblick verloren, daher sammele ich hier einfach mal die bisherigen erfolgreichen und bemerkten Hackerangriffe auf Spieleplattformen und andere Ziele. Ich bitte um Erg&#228;nzungen: DoS: Die Webseite der spanische Polizei wird am 12.6.2011 durch Anonymous lahm gelegt: Die Aktivisten wollen damit gegen die Festnahme von drei mutma&#223;lichen Anonymous-Mitglieder protestieren. Details bei Heise-Online: &#34;Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den &#220;berblick verloren, daher sammele ich hier einfach mal die bisherigen erfolgreichen und bemerkten Hackerangriffe auf Spieleplattformen und andere Ziele. Ich bitte um Erg&#228;nzungen:</p>
<ul>
<li>DoS: Die <strong>Webseite der spanische Polizei</strong> wird am 12.6.2011 durch <strong>Anonymous</strong> lahm gelegt: Die Aktivisten wollen damit gegen die Festnahme von drei mutma&#223;lichen Anonymous-Mitglieder protestieren.<br />
Details bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anonymous-legt-sich-mit-spanischer-Polizei-an-1259366.html">Heise-Online</a>: &quot;Wie der staatliche Rundfunk RNE am Sonntag berichtete, hatte die Organisation Anonymous die Internetseite der Polizei so massiv mit Anfragen bombardiert, dass der Server zusammenbrach. In einer Mitteilung bekannte sich die Gruppe zu der Attacke. Darin betonte sie, dass ihre Mitglieder keine Terroristen seien, sondern B&#252;rger, die sich f&#252;r ihre Rechte einsetzten.&quot;</li>
<li>Crack: <a href="http://www.epicgames.com/"><strong>Epic Games</strong></a> wurde am  10.6.2011 gehackt: <strong>E-Mail-Adressen</strong> und verschl&#252;sselte Passw&#246;rter wurden erbeutet. Die Passw&#246;rter wurden zur&#252;ck gesetzt.<br />
Details siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zurueckgesetzt-Hack-bei-Epic-Games-1259307.html">Heise.de</a></li>
<li>Hack: Das <strong>Sex-Portal Pron.com</strong> wurde am 10.6.2011 von <strong>Lulzsec</strong> gehackt: erbeutet und ver&#246;ffentlicht wurden die <strong>Mailadressen der Benutzer</strong> mit deren Klartext-Passw&#246;rtern.<br />
Details siehe <a href="http://lulzsecurity.com/releases/pronz.txt">lulzsecurity.com</a></li>
<li>DoS: Am 10.6.2011 war die <strong>Webseite der GVU</strong> durch <strong>Anonymous</strong> lahm gelegt.<br />
Details siehe <a href="http://www.netzwelt.de/news/87115-ermittlungen-gegen-kino-to-anonymous-legt-gvu-seite-lahm.html">netzwelt.de</a>: &quot;Zur Begr&#252;ndung gibt Anonymous an, dass &quot;das Betreiben einer Suchmaschine f&#252;r Videos nach unserem Ermessen nicht illegal&quot; sei. Die Gruppe stellt die Aktion gleichsam in einen gr&#246;&#223;eren Rahmen: &quot;Wir verurteilen es zutiefst, dass der Staat Teile des Internets abschaltet. Somit wurde die Freiheit des Internets erneut von staatlicher Seite her angegriffen und ein weiterer Schritt in Richtung Zensur beschritten.&quot; </li>
<li>Crack: Am 9.6. wurde erst bekannt, dass ein Hack der <strong>Citibank</strong> bereits im Mai entdeckt wurde: Aus dem &quot;Citi Account Online&quot; wurden <strong>Namen, Kontonummern und Mailadressen</strong> von etwa 1 Prozent der rund 21 Millionen Kreditkartenkunden in Nordamerika erbeutet.<br />
Detail bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kundendaten-bei-der-Citibank-entwendet-1257817.html">Heise-Online</a>.<br />
Update 15.6.2011: Die Daten waren offenbar durch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenklau-bei-der-Citibank-gelang-durch-simple-URL-Manipulation-1260559.html">simple URL-Manipulation</a> abrufbar.</li>
<li>Crack: Auch erst am 10.6.2011 wurde bekannt, dass ein Hack bei <strong><a href="http://www.codemasters.com/">Codemasters</a></strong> am 3.6.2011 entdeckt wurde: daraufhin wurden alle Server offline genommen. Erbeutet wurden <strong>Kundendaten</strong>: Anschrift, Telefonnummer, Mailadresse, Passwort-Hash und Bestellverlauf. Im Kundenclub CodeM fanden sie auch noch Geburtsdaten, IP-Adressen, Benutzerbiografien und Xbox-Live-Gamertags.<br />
Details bei <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Der-Naechste-bitte-Server-von-Codemasters-geknackt-1259071.html">Heise-Security</a>.</li>
<li>DoS: Am 9.6.2011 wurde die <strong>Webseite der t&#252;rkischen <a href="http://www.tib.gov.tr/">Telekommunikationsbeh&#246;rde TIB</a></strong> (Zust&#228;ndig f&#252;r die geplante Internetregulierung) durch Anonymous mit der Aktion &quot;<a href="http://i.imgur.com/zn0VR.jpg">Turkey</a>&quot; durch Anonymous lahm gelegt, um gegen die geplante Internetzensur zu protestieren.<br />
Details siehe <a href="http://www.golem.de/1106/84132.html">Golem.de</a></li>
<li>Hack: <strong><a href="http://www.Nintendo.com">Nintendo</a></strong> wurde am 3.6.2011 von <strong><a href="http://lulzsecurity.com/">Lulzsec</a></strong> gehackt: hier wurden nur freundliche Gr&#252;&#223;e hinterlassen.<br />
Details bei <a href="http://www.areagames.de/artikel/detail/Hacker-Gruppe-LulzSec-schlaegt-bei-Nintendo-zu/114006">areagames.de</a></li>
<li>Hack: Die <strong>Sicherheits-Organisation <a href="http://www.infragard.net/">InfraGard</a></strong> (Zusammenarbeit des FBI mit Privatunternehmen) wurde am 3.6.2011 von <a href="http://lulzsecurity.com/">Lulzsec</a> gehackt: sie ver&#246;ffentlichten die <strong>pers&#246;nlichen Daten von 180 InfraGard-Mitarbeitern</strong> sowie einige Kennw&#246;rter im Klartext und 700 MByte E-Mails.<br />
Details bei <a href="http://www.heise.de/security/meldung/LulzSec-hackt-FBI-Liaison-und-Sicherheitsunternehmen-1255276.html">Heise-Security</a>: &quot;Anlass f&#252;r den Angriff gab angeblich der Plan der USA, Hackerangriffe k&#252;nftig als kriegerischen Akt zu behandeln. In einem Bekennerschreiben behauptet LulzSec, einige der Benutzer h&#228;tten ihre InfraGard-Kennw&#246;rter auch auf anderen Servern eingesetzt. Zudem steht im Bekennerschreiben, man habe Informationen &#252;ber einen von der US-Regierung gesponserten Hackerangriff gegen Libyen erbeutet.&quot;</li>
<li>und <strong>Sony</strong> &#8230; tja, was soll ich da schreiben. Auch hier habe ich den &#220;berblick l&#228;ngst verloren. Die Ergebnisse meiner Recherchen ver&#246;ffentliche ich morgen und &#252;bermorgen&#8230;</li>
</ul>
<p>Als ich die Liste aufstellte, bemerkte ich, dass eine gewisse Differenzierung n&#246;tig ist. Ich sehe da auch wenigstens drei verschiedene Arten der Angriffe, die ich oben jeweils den Eintr&#228;gen voran stellte:</p>
<ol>
<li><strong>Cracks</strong>: ausgef&#252;hrte Angriffe von b&#246;swillige Cracker, die die Daten verkaufen oder benutzen wollen, um sich zu bereichern. Ich gehe davon aus, dass Cracker mit krimineller Energie sich in der Regel nicht erwischen lassen oder gar Notizen hinterlassen, daher ist mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen.</li>
<li><strong>Hacks</strong>: Hacker, die aus verschiedenen Gr&#252;nden in Systeme eindringen und die gefundenen Daten dann teilweise ver&#246;ffentlichen: meist um die Firmen f&#252;r ein aus deren Sicht falsches Verhalten abzustrafen oder einfach nur weil es geht. oftmals erst nachdem Hinweise auf die Sicherheitsl&#252;cken von den Firmen ignoriert wurden. Dazu geh&#246;ren auch die Angriffe auf Sony. Wer wei&#223; wie viele unentdeckte Cracker vorher die L&#252;cken schon nutzten&#8230;/li>
<li><strong>DoS</strong>: Denial-of-Service-Attacken, wie sie bspw. teilweise von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymous_%28Kollektiv%29">Anonymous</a>  genutzt werden, um auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, legen die Webseiten einfach nur durch unerh&#246;rt viele Aufrufe lahm. Die Seiten sind &#252;berlastet und damit vor&#252;bergehend nicht erreichbar. Die Presse schreibt dann oft, dass die &quot;Server unter der last zusammen brachen&quot;. Damit ist nicht gemeint, dass die Hardware danach kaputt war, sondern einfach nur, dass sie in der Zeit der Attacken nicht mehr rechtzeitig auf die Anfragen antworten konnten.</li>
</ol>
<p>Die einzelnen Punkte w&#228;re fast jeweils mal ein eigenes Posting wert. Mal schauen, ob ich irgendwann mal dazu komme&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nun wurden auch meine Daten geklaut</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/05/31/security/nun-wurden-auch-meine-daten-geklaut</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 20:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Daten-Klau]]></category>

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		<description><![CDATA[Es musste ja einmal so weit kommen&#8230; Aber zum Gl&#252;ck habe ich nur eine speziell f&#252;r Neckermann angelegte Mailadresse angegeben: Sehr geehrter Gewinnspielteilnehmer, wir moechten Sie vorsorglich darauf hinweisen, dass neckermann.de am 26. Mai 2011 einen Hacker-Angriff bei Gewinnspielen festgestellt hat. Der Angriff ereignete sich in einem Neben-System. Der Online-Shop von neckermann.de war nicht betroffen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es musste ja einmal so weit kommen&#8230; Aber zum Gl&#252;ck habe ich nur eine speziell f&#252;r Neckermann angelegte Mailadresse angegeben:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Gewinnspielteilnehmer,</p>
<p>wir moechten Sie vorsorglich darauf hinweisen, dass neckermann.de<br />
am 26. Mai 2011 einen Hacker-Angriff bei Gewinnspielen<br />
festgestellt hat.</p>
<p>Der Angriff ereignete sich in einem Neben-System. Der Online-Shop<br />
von neckermann.de war nicht betroffen. Von dem kriminellen<br />
Angriff betroffen waren Name, Vorname und die E-Mail Adresse.<br />
Weitere personenbezogene Daten der Gewinnspielteilnehmer wurden<br />
nicht entwendet. Dies hat die umgehend eingeleitete<br />
Sicherheits-Analyse des Angriffs eindeutig ergeben.</p>
<p>Nach Bekanntwerden der Straftat sowie nach umgehenden<br />
Ermittlungen des Tathergangs haben wir die Sicherheit des<br />
angegriffenen Servers wieder hergestellt und zusaetzlich<br />
verstaerkt.</p>
<p>Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Sie in Folge des<br />
Hacker-Angriffs unerwuenschte Werbe-E-Mails (&quot;Spam&quot;) erhalten.<br />
Wir raten Ihnen, keine E-Mail zu oeffnen, deren Absender Ihnen<br />
nicht bekannt ist.</p>
<p>Bitte beachten Sie:<br />
neckermann.de wird Sie wie bisher auch niemals per E-Mail<br />
auffordern, Ihre Kundendaten zu veraendern oder per E-Mail zu<br />
versenden.</p>
<p>Wir bedauern sehr, falls Sie in Folge dieses Hacker-Angriffs<br />
Unannehmlichkeiten haben, und werden gemeinsam mit den Behoerden<br />
an der Aufklaerung des Angriffs arbeiten. Dazu haben wir<br />
Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft<br />
Frankfurt am Main gestellt.</p>
<p>Hacker-Angriffe kommen im Internetzeitalter weltweit zunehmend<br />
haeufiger vor. Sie richten sich gegen zahlreiche Unternehmen<br />
unterschiedlichster Branchen. Dabei handelt es sich um kriminelle<br />
Handlungen, die strafrechtlich verfolgt werden, unabhaengig<br />
davon, ob umfassende Daten oder &#8211; wie in diesem Fall &#8211; Vorname,<br />
Name und E-Mail Adresse entwendet wurden.</p>
<p>Nach unserer Auffassung handelt es sich nicht um einen<br />
behoerdlich meldepflichtigen Vorgang, dies haben auch externe<br />
IT-Rechts-Experten bestaetigt. Trotzdem haben wir die zustaendige<br />
Datenschutzbehoerde ueber den Hacker-Angriff informiert.</p>
<p>Unter der kostenlosen Hotline 0800 / 664 69 87 stehen Ihnen bei<br />
Fragen unsere Kundenberater gerne zur Verfuegung.</p>
<p>Mit freundlichen Gruessen</p>
<p>Axxxxxx Bxxxxxx<br />
Ihre Online-Beraterin</p>
<p>Verantwortlich fuer dieses Informations-Mailing ist die<br />
neckermann.de GmbH.</p></blockquote>
<p>Den Namen habe <em>ich</em> ausgeXt&#8230;</p>
<p>Auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Daten-von-ueber-einer-Million-Kunden-bei-Neckermann-de-gestohlen-1253010.html">Heise.de</a> berichtet mittlerweile dar&#252;ber:</p>
<blockquote><p>Berichten zufolge wurden bereits Spammails an die Gewinnspielteilnehmer verschickt. Neckermann.de r&#228;t seinen Kunden, keine Mails von unbekannten Absendern zu &#246;ffnen. Sobald ein Angreifer jedoch Mails mit gef&#228;lschtem Neckermann-Absender verschickt, ist dieser Hinweis nutzlos. Auf diese Weise k&#246;nnte man sich etwa durch ein als Rechnung getarntes PDF-Dokument mit Schadsoftware infizieren oder Opfer von Phishing werden.</p></blockquote>
<p>Ich pers&#246;nlich habe noch keine SPAM-Mail &#252;ber die bei Neckermann angegebene Mailadresse bekommen. Mal abwarten&#8230; <img src='http://www.glorf.it/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FTP-Passw&#246;rter in FileZilla</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/05/30/windows-tools/ftp-passworter-in-filezilla</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 17:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Windows-Tools]]></category>
		<category><![CDATA[FileZilla]]></category>
		<category><![CDATA[Passwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meiner Suche nach gespeicherten Passw&#246;rtern fand ich Schockierendes in FileZilla. Hier werden s&#228;mtliche Passw&#246;rter der gespeicherten Sessions im Klartext in der Datei %APPDATA%\FileZilla\sitemanager.xml gespeichert. Man kann das Programm immerhin im sicheren Modus betreiben. Das wird aber offenbar eher als Problem gesehen. Unter Tipps und Tricks steht bspw. unter &#34;Tipp 3&#34;: Problem: In der &#34;Seitenverwaltung&#34; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glorf.it/blog/wp-content/uploads/2010/07/securitykey.jpg" alt="" title="Security" width="240" height="225" class="alignright size-full wp-image-5058" />Auf meiner <a href="http://www.glorf.it/blog/2011/05/28/allgemein/umgang-mit-passwortern">Suche nach gespeicherten Passw&#246;rtern</a> fand ich Schockierendes in <a href="http://www.filezilla.de/">FileZilla</a>. Hier werden s&#228;mtliche Passw&#246;rter der gespeicherten Sessions im Klartext in der Datei %APPDATA%\FileZilla\sitemanager.xml gespeichert.</p>
<p>Man kann das Programm immerhin im sicheren Modus betreiben. Das wird aber offenbar eher als Problem gesehen. Unter <a href="http://www.filezilla.de/faq.htm">Tipps und Tricks</a> steht bspw. unter &quot;Tipp 3&quot;:</p>
<blockquote><p>Problem: In der &quot;Seitenverwaltung&quot; bietet FileZilla auf Ihrem PC unter Umst&#228;nden nur ein ausgegrautes Passwort-Eingabefeld an, Sie k&#246;nnen keine Passw&#246;rter speichern und m&#252;ssen das Passwort bei der Herstellung jeder FTP-Verbindung erneut eingeben.</p>
<p>Ursache: Offensichtlich haben Sie das Programm im &quot;Security Mode&quot; (sicheren Modus verwenden) installiert. Dann sind die Passw&#246;rter f&#252;r den Benutzer nicht auf dem PC abspeicherbar.</p></blockquote>
<h3>So geht es nicht: Registry-Hack oder Installationsoptionen</h3>
<p>Leider half die dort beschriebene Methode nicht im umgekehrten Fall: Ich will den sicheren Modus verwenden, damit keine Passw&#246;rter mehr gespeichert werden. Das Setzen der genannten Registry-Keys brachte keinen Erfolg.</p>
<p>Auch die Deinstallation mit anschlie&#223;ender Neuinstallation brachte nichts (au&#223;er zwei erzwungenen Reboots): Die Passw&#246;rter wurden weiterhin gespeichert. Ich wurde bei einer Neuinstallation nicht nach dem &quot;Secure mode&quot; gefragt. </p>
<h3> So aber: Config-Datei</h3>
<p>Wenn man hingegen im Programmverzeichnis (z.B. &quot;C:\Program Files (x86)\FileZilla FTP Client&quot;) aus dem Unterverzeichnis &quot;Docs&quot; die Datei &quot;fzdefaults.xml.example&quot; eine Verzeichnisebene h&#246;her kopiert und in &quot;fzdefaults.xml&quot; umbenennt, dann kann man die Datei editieren, dass sie so aussieht:</p>
<div class="codesnip-container" >&lt;FileZilla3&gt;<br />
    &lt;Settings&gt;<br />
      &lt;Setting name=&quot;Config Location&quot;&gt;%APPDATA%/filezilla/&lt;/Setting&gt;<br />
      &lt;Setting name=&quot;Kiosk mode&quot;&gt;1&lt;/Setting&gt;<br />
      &lt;Setting name=&quot;Disable update check&quot;&gt;0&lt;/Setting&gt;<br />
    &lt;/Settings&gt;<br />
&lt;/FileZilla3&gt;</div>
<p>Danach muss man noch die Sessions-Datei ver&#228;ndern (%APPDATA%\FileZilla\sitemanager.xml):</p>
<ul>
<li>Zuerst muss man alle dort gespeicherten Passwort-Eintr&#228;ge l&#246;schen (&lt;pass&gt;&#8230;&lt;/pass&gt;), </li>
<li>danach muss man den Passwort-Modus auf &quot;nach Passwort fragen&quot; &#228;ndern: &quot;&lt;Logontype&gt;2&lt;/Logontype&gt;&quot;</li>
</ul>
<p>Unter &quot;Bearbeiten &#8211;> pers&#246;nliche Daten l&#246;schen&quot; kann man statt dessen auch alle gespeicherten Sessions l&#246;schen und die Daten dann neu eingeben (ohne Passwort).</p>
<h3>Alles Vertrauenssache</h3>
<p>Wenn man sich das n&#228;chste Mal verbindet, muss man das Passwort eingeben und wird gefragt, ob man es speichern m&#246;chte (der Haken ist leider zuerst gesetzt und muss entfernt werden). Wenn man dann &quot;Passwort speichern&quot; sagt, dann kommt keine Fehlermeldung. Man muss also davon ausgehen das Speichern habe geklappt. Tats&#228;chlich wurde es bei mir aber nicht gespeichert. Das verunsicherte mich schon. Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass die Auswahl im Kiosk-Mode gar nicht erst angeboten wird. Leider sieht man nirgends, ob die Software im Kiosk-Mode gestartet wurde und dementsprechend Passw&#246;rter gespeichert werden oder nicht. Offenbar wurde die Sicherheit nicht wirklich verinnerlicht.</p>
<p>Wenn man darauf vertraut, dass der Kiosk-Mode in den zuk&#252;nftigen Versionen noch genauso funktioniert, dann kann man sich schon etwas sicherer f&#252;hlen. Leider sind so weiterhin die Server- und Benutzernamen im Klartext lesbar, aber immerhin nicht mehr die Passw&#246;rter. Schade, dass kein Master-Passwort zur Verschl&#252;sselung der Daten angeboten wird.</p>
<p>Ein <a href="http://forum.filezilla-project.org/viewtopic.php?f=1&#038;t=10376#p60062">Entwickler meinte in einem Forum</a> das sei Aufgabe des Betriebssystems und man solle die Dateiverschl&#252;sselung von Windows Professional verwenden. Offenbar geht er davon aus man wolle sich davor sch&#252;tzen, dass andere Benutzer des gleichen Computers die Daten lesen. Da denen die Rechte auf mein Benutzerverzeichnis fehlen, geht das ohnehin nicht. Leider &#252;bersieht er, dass alle Prozesse, die in meinem Benutzerkontext laufen, die Dateien dann trotzdem lesen k&#246;nnen, Z.B. gekidnappte Anwendungen/Browser/ActiveX-Controls oder echte Schadsoftware (Trojaner etc.). Das nutzt also nichts und wird unter Windows Home/Starter etc. ohnehin nicht angeboten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FTP-Passw&#246;rter in BeyondCompare2</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/05/29/windows-tools/ftp-passworter-in-beyondcompare2</link>
		<comments>http://www.glorf.it/blog/2011/05/29/windows-tools/ftp-passworter-in-beyondcompare2#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 17:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Windows-Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Passwörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meiner Suche nach gespeicherten Passw&#246;rtern kam ich auch bei BeyondCompare2 vorbei. Das verwende ich, um die Webseiteninhalte auf Dateiebene mit dem Stand auf meinem PC zu synchronisieren. So habe ich immer ein aktuelles Backup, bemerke &#196;nderungen von anderen (z.B. den Hackerangriff von neulich oder &#196;nderungen von den anderen Admins) und kann problemlos Updates aufspielen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glorf.it/blog/wp-content/uploads/2010/07/securitykey.jpg" alt="" title="Security" width="240" height="225" class="alignright size-full wp-image-5058" />Auf meiner <a href="http://www.glorf.it/blog/2011/05/28/allgemein/umgang-mit-passwortern">Suche nach gespeicherten Passw&#246;rtern</a> kam ich auch bei <a href="http://www.scootersoftware.com/">BeyondCompare2</a> vorbei. Das verwende ich, um die Webseiteninhalte auf Dateiebene mit dem Stand auf meinem PC zu synchronisieren. So habe ich immer ein aktuelles Backup, bemerke &#196;nderungen von anderen (z.B. den <a href="http://www.glorf.it/blog/2011/04/26/webtech/fairlangen-org-wieder-entseucht">Hackerangriff von neulich</a> oder &#196;nderungen von den anderen Admins) und kann problemlos Updates aufspielen. 30$, die sich lohnten. Ich sollte mal einen Upgrade bestellen, bin aber eigentlich ganz zufrieden mit Version 2.</p>
<p>Bei BeyondCompare2 werden Passw&#246;rter f&#252;r hinterlegte Sessions in der Registry gespeichert: HKEY_CURRENT_USER\Software\Scooter Software\Beyond Compare\FTP\Passwords. Sie sind zwar nicht im Klartext gespeichert aber nur mit XOR &quot;verschleiert&quot;.</p>
<p>Scooter-Software geht damit recht offen um, hier ist eine <a href="http://www.scootersoftware.com/vbulletin/showthread.php?t=2746">Beschreibung, wie man das Speichern umgehen kann</a>:</p>
<blockquote><p>To clear saved passwords, select Tools|Options. Go to the FTP > Firewall / Proxy section. Click the &quot;Clear Passwords&quot; button.</p>
<p>If you enter an FTP path directly using the form ftp://userass@server/, BC will automatically save the password.</p>
<p>If you enter a username and password in the FTP browse dialog, it will also save the password.</p>
<p>If you enter a URL without a password, such as ftp://user@server/, or if you only enter a username in the FTP browse dialog, BC will prompt you for a password. The &quot;Enter Password&quot; dialog has a &quot;save password&quot; check box. If you leave this unchecked, it won&#x0027;t save your password.</p></blockquote>
<p>Der Knopf &quot;Clear Password&quot; hat bei mir funktioniert. Danach war alles leer. Wenn ich danach eine Verbindung aufbaue, dann werde ich nach dem Passwort gefragt und kann ich bei &quot;Save Password&quot; den Haken entfernen. Erfreulicherweise merkt der Dialog sich die Einstellung und ich muss den Haken nie wieder entfernen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tracking leicht gemacht</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/05/25/webtech/tracking-leicht-gemacht</link>
		<comments>http://www.glorf.it/blog/2011/05/25/webtech/tracking-leicht-gemacht#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 19:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[WebTech]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit h&#228;ufen sich die Webseiten bei denen ich kleine Teile der Webseite nicht richtig sehe: Immer wenn IFrames von fremden Seiten eingebettet werden, z.B. bei Spiegel.de. Meistens handelt es sich dabei um Facebook. Im Bild rechts kann man ganz gut sehen, dass ein IFrame geladen wird mit der Adresse der aktuell besuchten Webseite. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.glorf.it/blog/wp-content/uploads/2011/05/iframe.jpg" alt="" title="Facebook-IFrame" width="661" height="180" class="alignright size-full wp-image-6144" style="border-width:2px; border-style:solid; margin: 5px;" />In letzter Zeit h&#228;ufen sich die Webseiten bei denen ich kleine Teile der Webseite nicht richtig sehe: Immer wenn IFrames von fremden Seiten eingebettet werden, z.B. bei Spiegel.de. Meistens handelt es sich dabei um Facebook. Im Bild rechts kann man ganz gut sehen, dass ein IFrame geladen wird mit der Adresse der aktuell besuchten Webseite. W&#228;re das bei mir nicht blockiert, dann w&#252;rde dank Cockies durchaus noch mehr passieren. Was dabei genau passiert wird in dem Heise-Artikel &quot;<a href="http://www.heise.de/security/artikel/Das-verraet-Facebooks-Like-Button-1230906.html">Das Like-Problem &#8211; Was Facebooks Gef&#228;llt-Mir-Buttons verraten</a>&quot; ganz gut beschrieben. Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Dabei sendet der Browser an Facebook unter anderem als Referer die URL der gerade ge&#246;ffneten Spiegel-Seite. Au&#223;erdem schickt er dem Facebook-Server auch das von ihm bereits fr&#252;her gesetzte Cookie. Ist der Anwender gerade in einem anderen Fenster bei Facebook angemeldet, enth&#228;lt das seine Sitzungs-ID. Damit kann Facebook diesen Aufruf der Spiegel-Seite einer konkreten Person zu ordnen.</p>
<p>Konkret kann Facebook also w&#228;hrend Sie dort angemeldet sind beobachten, welche Web-Seiten Sie aufrufen, sofern diese einen solchen Like-Button enthalten. Angesichts des Erfolgs des sozialen Netzwerks nimmt deren Zahl st&#228;ndig zu. Und anders als Statistik-Server wie Google Analytics, die IVW oder auch die Server von Anzeigen-Dienstleistern, die mit anonymisierten Daten oder schlimmstenfalls IP-Adressen arbeiten, kann Facebook diese Daten direkt mit einer realen Person verkn&#252;pfen, deren Adresse und Freunde es kennt.[&#8230;]</p></blockquote>
<p>Das mit dem Like-Button war schon eine schlaue Idee von Facebook&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Admin-Passwort bei Windows 7 vergessen</title>
		<link>http://www.glorf.it/blog/2011/05/15/security/admin-passwort-bei-windows-7-vergessen</link>
		<comments>http://www.glorf.it/blog/2011/05/15/security/admin-passwort-bei-windows-7-vergessen#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 16:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Passwort vergessen]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glorf.it/blog/?p=6092</guid>
		<description><![CDATA[Zur Vorbereitung der MySQL-Schulung im letzten Jahr erstellte ich eine VM mit Windows 7. Weil ich nirgends das Passwort notierte, hatte ich heute einen guten Anlass auch f&#252;r Windows-7 mal das Tool &#34;Offline NT Password &#038; Registry Editor&#34; auszuprobieren. Ich kannte es bisher nur f&#252;r Windows 2000 und XP. Da klappte es prima. Einfach von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Vorbereitung der MySQL-Schulung im letzten Jahr erstellte ich eine VM mit Windows 7. Weil ich nirgends das Passwort notierte, hatte ich heute einen guten Anlass auch f&#252;r Windows-7 mal  das Tool &quot;<a href="http://pogostick.net/~pnh/ntpasswd/">Offline NT Password &#038; Registry Editor</a>&quot; auszuprobieren. Ich kannte es bisher nur f&#252;r Windows 2000 und XP. Da klappte es prima.</p>
<p>Einfach von den ISO-Image &quot;Offline NT Password &#038; Registry Editor&quot; oder einem USB-Stick booten und der <a href="http://pogostick.net/~pnh/ntpasswd/walkthrough.html">Anleitung</a> folgen. Wer den Ablauf einmal trocken sehen will, der findet hier eine <a href="http://stadt-bremerhaven.de/windows-7-das-passwort-knacken">sch&#246;n bebilderte Beschreibung</a>.</p>
<p>Um Angreifern den Zugang remote zu erschweren lohnt sich m.E. ein Passwort &#252;brigens unbedingt. Selbst wenn man es bei physischen Zugriff leicht entfernen kann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glorf.it/blog/2011/05/15/security/admin-passwort-bei-windows-7-vergessen/feed</wfw:commentRss>
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