{"id":171,"date":"2006-08-17T21:50:59","date_gmt":"2006-08-17T19:50:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/08\/17\/sql-talk\/db-defekte\/datenbanken-10-schritte-ins-sichere-verderben"},"modified":"2006-08-17T21:50:59","modified_gmt":"2006-08-17T19:50:59","slug":"datenbanken-10-schritte-ins-sichere-verderben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/08\/17\/sql-talk\/db-defekte\/datenbanken-10-schritte-ins-sichere-verderben","title":{"rendered":"Datenbanken: 10 Schritte ins sichere Verderben"},"content":{"rendered":"<p>Zehn Mythen, die <strong>ins sichere Verderben f&#252;hren<\/strong>, wenn Sie ein Datenbanksystem einsetzen:<\/p>\n<p>1. Machen Sie keine Datensicherung. Die EDV-Systeme sind sicher und arbeiten auch nach Jahren noch <em>v&#246;llig fehlerfrei<\/em>. Auch Sie selber oder Ihre Mitarbeiter machen keine Fehler: Versehentlich gel&#246;schte Daten gibt es nicht.<\/p>\n<p>2. Wenn Sie doch eine Sicherung machen, wom&#246;glich regelm&#228;&#223;ig, dann testen Sie nicht, ob auch die <em>R&#252;cksicherung<\/em> klappt. Sie nehmen sich damit im Ernstfall den Nervenkitzel. Nur Weicheier kontrollieren ihre Fallschirme.<\/p>\n<p>3. Verwenden Sie ruhig <em>billige Hardware<\/em> zur Speicherung Ihrer unternehmenskritschen Daten. Auch billige (S)ATA-Platten k&#246;nnen bedenkenlos <a href=\"http:\/\/www.tecchannel.de\/storage\/grundlagen\/401914\/\" target=\"_blank\">im Dauereinsatz<\/a> verwendet werden. Und sollte doch mal ein Fehler auftreten, dann kann das Datenbanksystem das durch <em>Guessing<\/em> kompensieren.<\/p>\n<p>4. Falls es mal zu sporadischen Problemen kommt, ignorieren Sie sie einfach: <a href=\"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/08\/04\/sql-talk\/db-defekte\/ignorieren-bis-das-problem-verschwindet\">Jeder macht mal Fehler!<\/a> Reiten Sie nicht kleinlich auf den Fehlern des Computers herum. Auch eine Festplatte oder ein Hauptspeicher hat mal einen schlechten Tag. Das hat <em>gar nichts<\/em> zu bedeuten.<\/p>\n<p>5. Speichern Sie Ihre Daten auf Wechseldatentr&#228;ger und ziehen sie einfach ab, wenn es Ihnen gef&#228;llt. Die &quot;Auswerfen&quot;-Funktion des Betriebssystems ist v&#246;llig unn&#252;tzt und benutzen nur Warmduscher. Die noch vom Betriebssystem gecachten Daten werden durch Infravision auf den Stick &#252;bertragen.<\/p>\n<p>6. Falls Sie keine &quot;Unterbrechungsfreie Stromversorgung&quot; (USV) haben und der Festplatten-Cache nicht batteriegepuffert ist, dann schalten sie auf jeden Fall den Schreibcache der Festplatte ein. Performance ist einfach wichtiger als alles andere. <br \/>Au&#223;erdem gibt es in Deutschland keine Stromausf&#228;lle und die Unbek&#252;mmertheit der Putzfrauen ist ein Mythos.<\/p>\n<p>7. Stellen Sie Ihre Server in einen kleinen unbel&#252;fteten, stickigen Raum direkt unter dem Dach. <a href=\"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/08\/17\/sql-talk\/db-defekte\/hitzetod-keine-schone-art-seinen-rechner-zu-schrotten\">Rechner lieben Hitze<\/a>. Besonders Festplatten feiern dann eine Riesenparty. Die Sicherungsb&#228;nder bzw. Sicherungen auf DVD wollen mitfeiern. Legen Sie sie deswegen unbedingt in die pralle Sonne. <\/p>\n<p>8. Oder stationieren Sie Ihre Server im Keller, falls Ihr B&#252;ro in Flussn&#228;he oder in einem <a href=\"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/07\/21\/sql-talk\/db-defekte\/probleme-mit-dem-backup-der-safe-stand-im-keller\">hochwasser<\/a>-gef&#228;hrdeten Gebiet liegt.<\/p>\n<p>10. Sie k&#246;nnen nat&#252;lich auch einfach die wichtigsten Daten allein auf einem <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/76900\" target=\"_blank\">Laptop mit Sony-Akkus<\/a> speichern. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Mehr zu den Ursachen von defekten Datenbanken steht in meiner <a href=\"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/07\/20\/sql-talk\/db-defekte\/ursachen-fur-datenbank-defekte-teil-5\">Serie zu dem Thema<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn Mythen, die ins sichere Verderben f&#252;hren, wenn Sie ein Datenbanksystem einsetzen: 1. Machen Sie keine Datensicherung. Die EDV-Systeme sind sicher und arbeiten auch nach Jahren noch v&#246;llig fehlerfrei. Auch Sie selber oder Ihre Mitarbeiter machen keine Fehler: Versehentlich gel&#246;schte Daten gibt es nicht. 2. 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