{"id":201,"date":"2006-09-03T23:14:49","date_gmt":"2006-09-03T21:14:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/09\/03\/sql-talk\/vorschlaege-zur-datensicherung-mit-sql-server-teil-1-ueberblick"},"modified":"2006-10-29T21:44:05","modified_gmt":"2006-10-29T19:44:05","slug":"vorschlaege-zur-datensicherung-mit-sql-server-teil-1-ueberblick","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/09\/03\/sql-talk\/vorschlaege-zur-datensicherung-mit-sql-server-teil-1-ueberblick","title":{"rendered":"Vorschl&#228;ge zur Datensicherung mit SQL-Server &#8211; Teil 1: &#220;berblick"},"content":{"rendered":"<p>Angeregt durch eine Diskussion in der Newsgroup <a href=\"http:\/\/support.microsoft.com\/newsgroups\/newsReader.aspx?dg=microsoft.public.de.sqlserver&#038;tid=add0fed9-7a43-4e01-98b8-b7edf10386a6&#038;p=1\" target=\"_blank\">microsoft.public.de.sqlserver<\/a> m&#246;chte ich ein paar Vorschl&#228;ge f&#252;r die Datensicherung der Datenbanken des SQL-Servers unterbreiten. Dabei m&#246;chte ich vorausschicken, dass ich hier generell &#252;ber Wald-und-Wiesen-Anwender rede: also kleine bis mittlere B&#252;ros und Privatleute. Diejenigen 2%, die einen Hochverf&#252;gbarkeitscluster im Serverraum stehen haben, brauchen meinen Rat vermutlich sowieso nicht, sondern lassen das ihren Admin entscheiden.. \ud83d\ude1b <\/p>\n<p>Da man bekanntlich nicht alles haben kann, muss man im ersten Schritt die Priorit&#228;ten kl&#228;ren, damit man entscheiden kann, was einem wichtig ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Geringe Ausfallzeit: Darf im Desasterfall die Arbeit eines ganzes Tagen verloren gehen oder muss die Wiederherstellung bis zum Crash-Zeitpunkt gehen?<\/li>\n<li>Ist die leichte Bedienbarkeit der Datensicherung und R&#252;cksicherung wichtig oder steht geschultes Fachpersonal zur Verf&#252;gung?<\/li>\n<li>Was darf die Sicherungsl&#246;sung kosten? Was kostet mich der Totalverlust der Daten?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dann muss man sich &#252;berlegen, wie oft und aus welchen Anl&#228;ssen ich damit rechne die R&#252;cksicherung zu ben&#246;tigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Werden &#246;fters mal versehentlich ein paar Daten zu viel gel&#246;scht?<\/li>\n<li>Bietet die Software eine Wiederherstellung von diesen gel&#246;schten Daten an? Die meiste Software bietet so eine Art &quot;Papierkorb&quot; an, dort k&#246;nnen gel&#246;schte Datens&#228;tze wiederhergestellt werden so lange der Papierkorb noch nicht entg&#252;ltig &quot;geleert&quot; wurde.<\/li>\n<li>Wenn nicht, wie kann ich die gel&#246;schten Daten aus einer &#228;lteren Sicherung exportieren und in den aktuellen Bestand importieren?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das war jetzt noch nicht wirklich spezifisch f&#252;r den SQL-Server. DEshalb komme ich langsam auf die M&#246;glichkeiten, die wir hier zur Verf&#252;gung haben: ich m&#246;chte mich aber wirklich auf die Datensicherung beschr&#228;nken. Nat&#252;rlich sind auch die Hardware-&#220;berlegungen in diesem Zusmamenhang wichtig, damit alles zusammenpasst, bspw. geh&#246;rt es auch dazu sich zu &#252;berlegen, ob man sich ein Raid-System anschafft oder nicht. Aber eine Datensicherung wird in jedem Fall ben&#246;tigt, auch mit Raid-Systemen. Daher gehe ich in dieser Serie nur auf diesen Aspekt ein.<\/p>\n<p>Ich unterscheide grunds&#228;tzlich erstmal zwischen der <\/p>\n<ul>\n<li><strong>Offline-Datensicherung<\/strong>, d.h. der SQL-Server-Dienst wird gestoppt, die Datenbank-Dateien werden gesichert und der Dienst neu gestartet, und der <\/li>\n<li><strong>Online-Datensicherung<\/strong>, d.h. im laufenden Betrieb wird der Inhalt der Datenbank mit Bordmitteln des SQL-Servers gesichert. In diesem Fall hat man noch die Wahl erstens immer eine <em>Vollsicherung<\/em> anzufertigen, zweitens regelm&#228;&#223;ige Vollsicherungen durchzuf&#252;hren und dazwischen mit <em>differentiellen Backups<\/em> zu arbeiten oder drittens in gr&#246;&#223;eren Abst&#228;nden Vollsicherungen durchzuf&#252;hren und in k&#252;rzeren Abst&#228;nden <em>inkrementelle Sicherungen<\/em> anzufertigen.\n<\/li>\n<li>Zuletzt kann mit macher Sicherungssoftware unter Windows Srever 2003 auch der <strong>Volume Shadow Copy Service (VSS)<\/strong> genutzt werden, um ge&#246;ffnete Dateien auf Datei-Ebene zu sichern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Falle der Offline-Datensicherung kann man immer nur eine Vollsicherung durchf&#252;hren, eine differentielle Sicherung auf Datei-Ebene ist mit SQL-Server sinnlos, da die Datenbank-Dateien bei jedem Start des Dienstes angefasst und damit ver&#228;ndert werden. <\/p>\n<p>Die oben genannten f&#252;nf F&#228;lle werden ich in den kommenden Tagen jeweils ausf&#252;hrlich als separates Posting beschreiben.<\/p>\n<div class=\"small\">Wer noch Gr&#252;nde sucht, warum es sich trotz der zuverl&#228;ssigen und ausgereiften Hardware lohnt M&#252;he in die Datensicherung zu stecken, dem empfehle ich meine Reihe zu den <a href=\"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/07\/20\/sql-talk\/db-defekte\/ursachen-fur-datenbank-defekte-teil-5\">Ursachen von Datenbank-Defekten<\/a>.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angeregt durch eine Diskussion in der Newsgroup microsoft.public.de.sqlserver m&#246;chte ich ein paar Vorschl&#228;ge f&#252;r die Datensicherung der Datenbanken des SQL-Servers unterbreiten. 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