{"id":360,"date":"2006-12-19T21:37:52","date_gmt":"2006-12-19T20:37:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/12\/19\/windows-tools\/ms-hotfix-fuer-kleine-netze-auf-basis-von-windows-xp"},"modified":"2006-12-19T21:42:09","modified_gmt":"2006-12-19T20:42:09","slug":"ms-hotfix-fuer-kleine-netze-auf-basis-von-windows-xp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2006\/12\/19\/windows-tools\/ms-hotfix-fuer-kleine-netze-auf-basis-von-windows-xp","title":{"rendered":"MS-Hotfix f&#252;r kleine Netze auf Basis von Windows-XP"},"content":{"rendered":"<p>F&#252;r alle Anwender mit einem kleinen Netz mit einem Windows-XP-System als &quot;File-Server&quot; (&quot;Perr-to-Peer&quot;) hat Microsoft am 6.12.2006 einen <a href=\"http:\/\/support.microsoft.com\/?scid=kb%3Ben-us%3B926646\">Hotfix f&#252;r Windows XP Professional<\/a> bereitgestellt.<\/p>\n<p>Das Problem ist nicht ganz einfach zu erkl&#228;ren: Wenn ein Programm eine Datei &#246;ffnet, dann wird pro offener Datei eine Verbindung zu dem Server hergestellt, als Basis dient hier das Protokoll SMB. Irgendwann bei Windows 2000 baute Microsoft k&#252;nstlich eine Beschr&#228;nkung in die Arbeitsplatzsysteme ein (also Windows-2000-Professional), die auch noch unter Windows-XP-Professional drin ist: Zu jedem &quot;Server&quot; (mit Windows-2000\/XP-Professional) sind maximal 10 gleichzeitig ge&#246;ffnete SMB-Verbindungen m&#246;glich. Das ist eigentlich kein Problem, weil die Dateien meist sofort wieder geschlossen werden. Mit der Verbreitung von in .net geschriebenen Anwendungen spitzt sich die Lage aber pl&#246;tzlich zu. Schuld daran sind die Notifications, die es &quot;schon immer&quot; gab, aber jetzt recht easy zu programmieren sind.<\/p>\n<p>Beispiel: Wenn man im Explorer ein Verzeichnis offen hat, dann &quot;bemerkt&quot; der Explorer von alleine, wenn sich da pl&#246;tzlich etwas &#228;ndert, meinetwegen andere Dateien dazukommen und l&#246;st selbstst&#228;ndig einen Refresh aus. Das wird &#252;ber sogenannte &quot;long-term SMB requests&quot; gel&#246;st, die den Prozess &#252;ber &#196;nderungen informieren. Das ist ein sehr gutes Feature f&#252;r fast alle Arten von Anwendungen, das den Komfort erheblich erh&#246;ht. Nicht nur beim Explorer. Seswegen hat MS nun den Hotfix bereitgestellt. <\/p>\n<p>Ohne den Hotfix w&#252;rden schon 10 ge&#246;ffnete Explorer, die alle verschiedene Verzeichnisse auf Freigaben des gleichen &quot;Windows-XP-Professional-Servers&quot; zeigen, ausreichen, damit die Notifications nicht mehr klappen. Wenn ein Elfter daher kommt, dann kommt gemeinerweise keine Fehlermeldung, sondern er wird einfach nicht &#252;ber &#196;nderungen informiert. Wenn er sich aber darauf verl&#228;sst, dann ist er verlassen&#8230;<br \/>\nNur wenn man versucht eine Datei zu &#246;ffnen, dann kommt ein unerkl&#228;rlicher Fehler. Unerkl&#228;rlich deswegen, weil es beim n&#228;chsten Mal schon wieder klappen kann, falls ein Prozess seine Verbindung inzwischen beendet hat.<\/p>\n<p>Mit dem Hotfix wird diese Grenze jetzt konfigurierbar. So ist es an den Server-Systemen &#252;brigens schon immer gewesen. Windows-2000-Nutzer schauen in die R&#246;hre&#8230;<\/p>\n<p>&#220;brigens wird diese Grenze gerne mit der Begrenzung von Windows-XP\/2000-Professional auf maximal 10 gleichzeitig erlaubten Arbeitsplatzrechnern, die auf Dateien auf einer der freigaben zugreifen, verwechselt. Klar, ist ja auch ziemlich &#228;hnlich. Oben geht es aber um ge&#246;ffnete Dateien. Die Grenze, dass gleichzeitig maximal 10 anderen Ger&#228;ten auf die Freigaben zugreifen k&#246;nnen, bleibt aber bestehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&#252;r alle Anwender mit einem kleinen Netz mit einem Windows-XP-System als &quot;File-Server&quot; (&quot;Perr-to-Peer&quot;) hat Microsoft am 6.12.2006 einen Hotfix f&#252;r Windows XP Professional bereitgestellt. 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