{"id":595,"date":"2007-06-05T21:04:51","date_gmt":"2007-06-05T19:04:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2007\/06\/05\/management\/sinnlose-mails"},"modified":"2007-07-30T22:37:26","modified_gmt":"2007-07-30T20:37:26","slug":"sinnlose-mails","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.glorf.it\/blog\/2007\/06\/05\/management\/sinnlose-mails","title":{"rendered":"Sinnlose Mails"},"content":{"rendered":"<p>Der Artikel &quot;<a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/664210.html\">Sinnlose Mails rauben mehrere Jahre Lebenszeit<\/a>&quot; bei der Netzzeitung schl&#228;gt zwar wieder in die alte Kerbe &quot;Mails verursachen Stress und Aufwand&quot;, zeigt aber nicht wirklich L&#246;sungen f&#252;r die Misere auf.<\/p>\n<blockquote><p>Hochgerechnet auf die Lebensarbeitszeit (etwa 40 Jahre) verbringen sie gut zehn Jahre mit dem Schreiben und Beantworten von E-Mails. Rund 32 Prozent aller gelesenen und gesendeten E-Mails bezeichneten die Befragten als \u00abirrelevant\u00bb und reine Zeitfresser. Alles in allem w&#252;rden B&#252;roangestellte dreieinhalb Jahre ihres Lebens mit unn&#246;tigen E-Mails verschwenden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Telefon bietet sich als L&#246;sung an, bedingt aber dass beide Gespr&#228;chspartner zum gleichen Zeitpunkt Zeit haben. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass sich komplexe Dinge tats&#228;chlich besser am Telefon besprechen lassen. Ein paar Beispiele, die mich an Mails frustrieren:<\/p>\n<p>Manche Leute <strong>vergessen Feedback<\/strong> zu geben.<br \/>\nBeispiel: Ich werde t&#228;glich ungef&#228;hr wegen 3 bis 7 kleinen Problemchen um Hilfe gebeten. Meistens schicke ich per Mail eine knappe L&#246;sung oder den erbetenen Link. In gerade mal 10% der F&#228;lle bekomme ich ein &quot;Danke&quot; zur Antwort. Die anderen schweigen sich aus. Dabei w&#252;rde mich diese Art der Mail gar nicht st&#246;ren&#8230; \ud83d\ude09<br \/>\nIch gehe inzwischen davon aus, dass die L&#246;sung geholfen hat, wenn derjenige sich nicht mehr meldet.<\/p>\n<p>Manche Leute <strong>lesen selbst kurze Mails nicht bis zum Ende<\/strong>, sondern nur bis sie auf den ersten Trigger sto&#223;en, der sie zum sofortigen Handeln animiert.<br \/>\nBeispiel: Mein Kollege Markus wurde heute per Mail nach der Installation der SQL-Server-Tools befragt, er schickte den Link auf die Installationsroutine im Intranet und den Hinweis auf die im Wiki dokumentierten bereits bekannten Probleme, die auftreten k&#246;nnen. Kurze Zeit sp&#228;ter kam per Mail die Antwort, dass dieses und jenes Problem aufgetreten sei und was er jetzt machen solle. Nat&#252;rlich war das Problem und die L&#246;sung unter dem Link beschrieben&#8230;<\/p>\n<p>Manche Leute setzen <strong>alle m&#246;glichen anderen Leute CC<\/strong> ohne die konkrete Erwartung anzugeben<br \/>\nBeispiel: Ich bekomme regelm&#228;&#223;ig sehr lange Mails, die 10 weitere Mails als Zitat enthalten, als CC geschickt. In der Regel ist mir nicht klar, was jetzt von mir erwartet wird. An den wenigen Tagen an denen ich viel Zeit habe, lese ich die ersten zwei drei Mails darin, um mir einen Eindruck zu verschaffen. An normalen Tagen habe ich dazu die Zeit nicht. Wenn in der obersten Mail nichts enthalten ist, was mich oder meine Aufgabe betrifft, dann lasse ich die Mail liegen bis ich wieder mehr Zeit habe oder der Absender sich noch mal bei mir meldet. Meist erledigt sich das dann von selber, wenn nicht, dann muss ich mich doch irgendwann dadurch qu&#228;len nur um festzustellen, dass ich doch nicht betroffen war&#8230;<br \/>\nGanz schlechte Erfahrung habe ich damit gemacht nachzufragen, welche Erwartungen mit der Mail verkn&#252;pft sind. Darauf habe ich noch keine konstruktive Antwort bekommen, meist nahmen mir die Leute die Frage &#252;bel&#8230; \ud83d\ude10<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel &quot;Sinnlose Mails rauben mehrere Jahre Lebenszeit&quot; bei der Netzzeitung schl&#228;gt zwar wieder in die alte Kerbe &quot;Mails verursachen Stress und Aufwand&quot;, zeigt aber nicht wirklich L&#246;sungen f&#252;r die Misere auf. Hochgerechnet auf die Lebensarbeitszeit (etwa 40 Jahre) verbringen sie gut zehn Jahre mit dem Schreiben und Beantworten von E-Mails. 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