Glorf.it

Glorf IT

Bedenkliches aus dem IT-Alltag

12. März 2010 um 01:03

Please contact us at do_not_reply@sqlpass.de

Ich bekomme leider immer wieder Mails von Firmen, die angeblich mit mir in Kontakt kommen wollen, aber dann sinngemäß schreiben: Bitte antworten Sie auf diese Mail nicht und die Mail-Adresse ist dann "do_not_reply@blabla.com". Was soll das denn für ein Kontakt sein?

Das ist bei der SQLPASS ganz anders. In der Datenschutzerklärung wird darum geben, dass man sie unter so einer Mail-Adresse kontaktiert (Hervorhebung von mir):

PASS Deutschland e.V. welcomes your comments regarding this Statement of Privacy. If you believe that PASS Deutschland e.V. has not adhered to this Statement, please contact PASS Deutschland e.V. at do_not_reply@sqlpass.de. We will use commercially reasonable efforts to promptly determine and remedy the problem.

Das ist doch mal originell…

4. März 2010 um 20:15

Nummer 1500

Unglaublich aber wahr, das hier ist mein Posting Nummer 1500 auf diesem Blog. Als ich im Jahre 2006 diesen Blog mit dem Posting "Blogs, die die Welt nicht braucht " begann, war ich nicht sicher, ob ich das dauerhaft machen wollte. Zu Beginn stand für mich einfach nur die Freude an der Technik im Vordergrund, nachdem ich damals schon länger den Weblog meines Freundes Peter betreut hatte. Dann entdeckte ich, wie nett es ist sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und fand ein paar nette Blogger, die sich für IT-Themen interessieren. Von damals sind etliche noch aktiv, wie beispielsweise Tobbi, Stephan, Joachim und Roland.

Mein Dank gilt aber zunächst mal Euch treuen Stammlesern, die ich jetzt einfach mal Duze, immerhin "kennen" wir uns nun schon potenziell 4 Jahre. Über jeden einzelnen Kommentar habe ich mich gefreut und mich dadurch ermutigt gefühlt. Die regelmäßigen Korrekturen, Ergänzungen und Fragen per Kommentar und Mail haben Euch Lesern Persönlichkeit gegeben.
Im zweiten Schritt danke ich aber auch gerade den vielen Mitbloggern, die meine Beiträge aufgriffen, erwähnten, verlinkten oder verrissen. Ohne Euch hätte ich schon bald den Spaß verloren und aufgehört!

Als mich Microsoft in sein Community Leader/Insider Program (Clip) aufnahm, freute ich mich sehr. Deswegen bekomme ich regelmäßig Infos zu allen möglichen Themen geschickt, ab und an auch Sachen zum SQL Server. Außerdem kam ich darüber auch auf deren Presseverteiler. Seit ein paar Monaten zeigen sie sogar meinen jeweils neuesten Beitrag im deutschen "SQL Server TechCenter" an. Darüber wundere ich mich immer noch, denn meine Beiträge sind und waren immer wieder auch kritisch.

Heute nutze ich das Blog,

  • um Dinge zu notieren, damit ich sie später wiederfinde. Komischerweise bekomme ich gerade zu diesen Artikeln besonders oft Rückmeldungen.
  • um andere auf Dinge aufmerksam machen. Dabei geht es häufig um Datenpannen, Lizenzen usw.
  • um in meinen Augen lustige Dinge weiter zu geben, gerne als Film und der gleichen.

Dabei habe ich nie versucht ein objektiver Reporter zu sein, sondern schrieb immer aus meiner ganz persönlichen, subjektiven Sicht. Das führte schon zu einer unschönen Diskussion rund um das Thema Internetsperren, weil eine ausgewogene Berichterstattung natürlich anders aussieht. Aber ich betreibe das Blog primär zu meinem Vergnügen und setze daher eigene Schwerpunkte. Daher steht das jetzt auch so ähnlich in meinem Impressum.

Zeitweilig wollte ich mal alle lustigen oder abgedrehten Themen aus diesem Blog raushalten und nur echte IT-Dinge hier bringen. Aber an dem deswegen aufgezogenen Ableger Glorfmorph verlor ich schon nach zwei Jahren die Lust. Nun poste ich wieder ganz entspannt hier alles was ich mag. Einige der Beiträge aus Glorfmorph finde ich allerdings immer noch echt gut, vor allem die Videos oder die Linksammlungen zu den Höhlen. Deswegen steht der olle Blog immer noch im Netz.

In der Anfangszeit waren zweimal Repräsentanten einer großen amerikanischen Firma nicht glücklich damit, dass ich Erlebnisse allzu genau wiedergab, insbesondere Äußerungen, die ich seltsam bzw. bemerkenswert fand. Einen Beitrag habe ich aufgrund der Telefonate dann einfach entschärft und den anderen komplett aus dem Netz genommen. Es ging mir nie darum Anderen zu schaden oder wegen Behauptungen in die sie sich versteiften bloß zu stellen, daher fiel mir das leicht. Bei einem anderen Beitrag hatte ich nach den Erfahrungen eigentlich schon mit dieser Art Feedback gerechnet, aber es kam nicht. Dass der dort erwähnte Supporter, dessen Name ich im Übrigen gar nicht nannte, bald darauf aus dessen Firma ausscheiden musste, kann daher nichts mit mir zu tun haben. Und wenn, dann wäre das höchstens der berühmte Tropfen gewesen… ;-)

Die Frage wie es weiter geht, ist leicht zu beantworten: So lange es mir Spaß macht, verfasse ich Postings. Wenn ich abends genug Themen finde über die ich mich auslassen kann, wird der Blog weiter leben. Mit der Vernetzung zu SQL-Server-Themen bin ich noch nicht zufrieden. Vielleicht sollte ich meine Bemühungen dazu noch mal aufgreifen. Vor vier Jahren fand ich keine in dieser Richtung interessanten Blogs und gab dann irgendwann auf. Das sieht jetzt aber anders aus. Alleine schon, weil unsere SQL-PASS blüht und gedeiht… :-)

Darum erhebt jetzt Eure Gläser und stoßt mit mir an auf ein dreifach donnerndes "Tätä" für Glorf IT. Prost!

1. März 2010 um 22:36

Datenbrief

Für mich kommt der Vorschlag von Innenminister De Maizière völlig überraschend. Zum einen haben die vorherigen Innenminister das Wort "Schutz" immer nur so verstanden, dass die Industrie und der Staat vor uns Bürgern geschützt werden müssen, zum anderen ist das ja schon so alt. Aber ich freue mich, weil damit Bewegung in die festgefahrene Diskussion kommt. Aber zunächst, was ist denn der Vorschlag?

Einmal im Jahr, so die Idee, sollen sie jeden Betroffenen per Brief darüber aufklären: was wurde über ihn gespeichert, was wurde daraus an neuen Informationen generiert, beispielsweise eine Bewertung der Kreditwürdigkeit und an wen und zu welchem Zweck wurden die Daten weitergegeben.

De Maizière schreibt: "Auch wenn hier der Teufel im Detail steckt, ist der Vorschlag prüfenswert. Das Bundesinnenministerium wird daher Vertreter der Netz-Community, des Datenschutzes und der Wirtschaft einladen, gemeinsam ein Konzept für einen solchen Datenbrief zu entwickeln und dieses in einem Pilotprojekt ergebnisoffen zu testen."

Bei Golem.de gibt es mehr Details.

Komischerweise will die FDP will das lieber nicht. Nach deren Vorstellungen soll man sich als Benutzer darüber Gedanken machen, wer die eigenen Daten denn haben könnte und dann selber dort nachfragen. Blöd nur, dass durch Adresshandel auch Firmen in den Besitz meiner Daten kommen, die ich niemals vermuten würde. Mir leuchtet nicht ein, wie die FDP sich das vorstellt. Soll ich einmal im Jahr bei allen möglichen Firmen nachfragen? Das ist ja genau das Problem an den aktuellen Lösungen: Ich habe keine reelle Chance mitzubekommen, bei wem was über mich gespeichert wird.

Zu wissen, was die über mich haben, ist auf jeden Fall interessant. In dem Artikel Was Microsoft alles der Polizei verrät, bekommt man einen Vorgeschmack, was die Firmen so alles über einen speichern…

23. Februar 2010 um 19:46

Hinweis-Schilder, die die Welt nicht braucht

Auf Manager-Magazin.de fand ich einen amüsanten Artikel über all die Hinweis-Schilder, die die Welt nicht braucht. Aufhänger sind Warnhinweise in der Möbelaustellung von IKEA in der Badezimmerabteilung:

Ist da wirklich mal ein Missverständnis passiert, das einigen Ikea-Besuchern den Appetit auf Köttbullar gründlich verdorben hat? Oder handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme von Firmenjuristen, die erkannten: Hej, lieber Ikea-Kunde, wenn wir dir tatsächlich ein halbes Dutzend kunststofffurnierte Pressspanplatten zusammen mit einem Inbusschlüssel als Bücherregal verkaufen können, dann bist du vermutlich so blöd, dass wir mal lieber einen Papierüberzug über die Toiletten machen. Nur zur Vorsicht, eine reine Cover-my-Ass-Policy.

Hier steht der lesenswerte Rest: Geheimbund der Verhinderer.

Leider kenne ich auch ein paar Hinweise, die Firmen an Kunden rausgeben, die ganz offensichtlich vorwiegend dazu dienen, im Nachhinein "aber ich habe darauf hingewiesen" sagen zu können. In dem geschilderten Fall ist das meiner Ansicht nach aber anders, weil ja aktiv verhindert wird, dass sich jemand in aller Öffentlichkeit (und bei IKEA ist echt immer was los) erleichtert. Hier geht es eher in die Richtung "Architecture of Control".

Aus den USA gibt es ja eine Menge solcher Aufschriften auf Verpackungen usw. Z.B. weiß inzwischen jeder, dass auf Kaffee-Bechern drauf steht, dass der Inhalt heiß sein kann usw. Aber ist das bei uns auch schon so häufig? Hat jemand hiesige Beispiele?

18. Februar 2010 um 20:37

alter Kram – Sammeln im Web?

Wer auf der Suche nach einer Anleitung für seinen leicht veralteten Computer sucht, der wird sich sicher über digitale Datenfriedhöfe freuen. Auch das könnte man als Datenbank verstehen…

Bei bitsavers.org findet man tonnenweise Handbücher von verschiedenen Firmen, z.B. recht viel von DEC, aber auch z.B. das Handbuch der TR4 von AEG Telefunken oder das Handbuch vom Apple I.

10. Februar 2010 um 22:58

Datenschutz rückt stärker ins Bewusstsein

Nicht nur durch das Lied "Kontrolle" von Fettes Brot und einem persönlichen Erlebnis rund um eine Seite zum Umweltschutz habe ich den Eindruck, dass der Datenschutz jetzt auch immer stärker in das Bewusstsein der Nicht-Geeks rückt.

Interessanterweise hat sogar Microsoft dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse stehen als PDF frei im Internet zur Verfügung. So fassen sie selber die Ergebnisse zusammen:

Fast drei Viertel der deutschen Internetnutzer sind weiterhin strikt gegen die Weitergabe persönlicher Daten im Internet. Zum Schutz gegen Datenmissbrauch erwartet eine große Mehrheit klare Gesetze und eine strengere Bestrafung für Verstöße. Am besten aufgehoben sehen die Deutschen ihre Daten weiterhin bei Banken. Behörden und Online-Shops folgen mit deutlichem Abstand. Die Anwendung aktiver Maßnahmen zum Schutz der eigenen Daten hat allerdings im Vergleich zum Vorjahr leicht nachgelassen. Das liegt vor allem am fehlenden Wissen darüber, wie die vorhandenen Lösungen zu nutzen oder installieren sind, aber auch am mangelnden Vertrauen in die Technologien.

MSN schneidet in Bezug auf Vertrauen übrigens sehr schlecht ab… Google wird komischerweise nicht erwähnt.

5. Februar 2010 um 22:20

Rechnen für Fortgeschrittene

Als ich heute in eine der Werbemails reinschaute, fiel mir doch glatt die Kinnlade runter. Dort wurde im Betreff mit "Thomas, spare jetzt 59%!" für einen Restaurantgutschein im fernen München geworben. Im Inhalt war dann eine Tabelle, die konkreter wurde.

Wert Discount Ersparnis
70€ 59% 29€

Und was soll der Gutschein nun kosten? Richtig: 41 Euro. Aber stimmt die Rechnung auch?

Das erinnerte mich glatt an mein Studium. Ich hatte als Nebenfach Betriebswirtschaft und besuchte ein paar der Vorlesungen der Betriebswirte. In "Operations Research" ging es um mathematische Modelle zur Entscheidungsfindung. Der Professor war sichtbar von seinen Studenten enttäuscht, gab aber nicht auf. Ab und an packte ihn der Schalk und er nahm sein Auditorium auf die Rolle. Wenn beispielsweise am Ende einer langen und sehr ausführlichen Berechnung (damit jeder folgen konnte) nur noch ein Dreisatz übrig blieb, dann schrieb er das Ergebnis gerne einfach hin sagte er sowas wie "Und durch komplexe mathematische Umformungen kommen wir zu diesem Ergebnis: …" Wir Informatiker fanden das leidlich amüsant. Aber wir kamen erst nach einiger Zeit dahinter, dass etliche der fleißig mitschreibenden BWLer tatsächlich nicht verstanden wie er zu dem letzten Ergebnis gekommen war und kapierten erst den echten Witz hinter der Bemerkung…

Einer von diesen Spezialisten könnte vielleicht die Berechnung angestellt haben. Vielleicht sollte jemand mal darauf bestehen den Gutschein mit 59% Discount zu bekommen… ;-)

26. Januar 2010 um 18:45

Angebote für Paare in Erlangen

Bei uns in Erlangen startet bald wieder eine "MarriageWeek". Dahinter verbirgt sich eine Woche in der viele Veranstaltungen für Paare unter dem Motto "Gutes für Ehepaare" angeboten werden. Der Auftakt ist im Gemeindehaus am Bohlenplatz in dem eine bekannte Gemeinde ihren Sitz hat. ;-)

Einige Veranstaltungen kosten Eintritt, andere nicht. Weiter unten auf der Seite gibt es auch einige Rabattaktionen. Mein Highlight ist der OBI:

Ehepaare erhalten gegen Vorlage der Heiratsurkunde bei 0 bis 10 Ehejahren 10 %, bei 11 bis 24 Ehejahren 15% und über 25 Ehejahren 20 % Rabatt auf einen Einkauf.

Darüber hinaus gewinnt das am längsten verheiratete Ehepaar einen Einkaufsgutschein von 200,00 €

Das wären 15% für uns…

24. Dezember 2009 um 16:42

Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten!

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         *|*
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  @\***\**|**/***/*
    *\@**\|/***/*
  ***@*\**|**/*@***
@********\|/*@******@
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Frohe Weihnachten in 60 Sprachen findet man übrigens beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer.

1. Dezember 2009 um 21:48

Internet als Utopie im frühen 20ten Jahrhundert

Wenn man sich so ansieht, welche Ideen der Belgier Paul Otlet bereits 1932 in seinem Buch beschreibt, dann kann man nur staunen. Im Endeffekt ist dort beschrieben, wie heute das Internet genutzt wird. Natürlich nicht die Technik, aber die Nutzung. Das finde ich höchst verblüffend.

Auf der Webseite True Films, werden seine Ideen und Leistungen knapp und anschaulich dargestellt. Dort stieß ich auch einen Film in dem aus seinem Buch vorgetragen wird (englisch):

Bereits 1895 begann er die Grundlagen dafür ganz praktisch zu schaffen. Er reformierte das Bibliothekssystems und begann eine universelle Bibliothek aufzubauen, um das gesamte Wissen der Menschheit schnell für jeden zugreifbar zu machen. Dazu setzte er auf das neue Medium Telefon.

Ihn würde ich tatsächlich als Visionär bezeichnen…

Weiterführende Links:

26. November 2009 um 19:08

Was ist auf den Laptops der Mitarbeiter gespeichert?

Durch Google-Alert wurde ich auf den Artikel "Verunsicherung in Bezug auf mobile Datensicherheit" aufmerksam. Hier wird über eine nicht-repräsentative Umfrage von Sybase bei Kongressteilnehmer berichtet. Das Ergebnis entspricht dem Bild das ich mir im Gespräch mit Freunden und Bekannten machte, wenn ich über die strengen Sicherheitsrichtlinien stöhne, die bei uns herrschen:

Eine aktuelle Umfrage unter mehr als 100 Teilnehmern der Fachveranstaltung "Mobile Enterprise 09" in Amsterdam macht deutlich, dass über zwei Drittel der europäischen Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, nicht genau wissen, welche sensiblen Daten auf den mobilen Geräten ihrer Mitarbeiter gespeichert sind.

In vielen Fällen wäre die Lösung jedoch ganz einfach: Auf mobilen Geräten dürfen gar keine Kundendaten oder vertraulichen Unterlagen gespeichert sein. Um darauf zuzugeifen muss man sich via Tunnel in das Firmennetz einwählen und auf die Server zugreifen. Dazu müssen die Firmen allerdings die nötige Infrastruktur aufbauen. Mittlerweile ist das aber nicht mehr so kompliziert. Allenfalls die Tunnel machen ab und an mal Ärger. Blöd wird es dann nur, wenn ein Mitarbeiter in Gegenden unterwegs ist in denen die Mobilfunkanbindung immer noch nicht flächendeckend ist.

Um noch eine persönliche Erfahrung zu ergänzen: Nervig finde ich, dass ich auf meinem dienstlichen Laptop keine vertraulichen Daten gespeichert habe und trotzdem die Festplatte via SmartCard verschlüsselt sein muss, weil das eben bei allen unseren mobilen Geräten so ist. Das bremst die Performance leider an einigen Stellen spürbar aus…

11. Oktober 2009 um 21:48

Daten weg bei Microsoft-Tochter?

Laut der Meldung "Microsoft-Tochter und T-Mobile USA informieren Sidekick-Kunden über Datenverlust" bei Heise-Online hat die Firma "Danger" offenbar einen Datenverluste erlitten (Nomen est omen?):

Kunden des von T-Mobile in den USA angebotenen Smartphone-Datendienstes Sidekick stehen ihre persönlichen Informationen wie Kontakt- und Kalenderdaten, Aufgabenlisten und Fotos nicht mehr zur Verfügung. Wie der Mobilfunkanbieter und sein Datendienstleister, die Microsoft-Tochter Danger, mitteilen, seien die Daten auf den Servern verloren gegangen. Die Unternehmen arbeiten nach eigenen Angaben nun daran, sie wiederherzustellen. […] Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Informationen wieder herstellen können, sei aber sehr gering.

Jetzt kann man nur spekulieren warum die Daten nicht wieder hergestellt werden können:

  • Wurde womöglich gar kein Backup angefertigt?
  • Hat niemand jemals ausprobiert die Daten rückzusichern und das scheitert nun?
  • Oder gibt es nur ein paar Generationen und die sind alle defekt?