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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

31. Januar 2011 um 22:08

Microsoft SQL Server Compact Edition 4.0 freigegeben

Die Freigabe der Version 4 der Microsoft SQL Server Compact Edition ging irgendwie an mir vorüber. Die Jungs haben es aber auch echt nicht einfach. Derzeit reden ja alle nur von Denali. Dabei hat das "SQL Server Compact Team" sogar einen eigenen und offiziellen Blog.

Spannend finde ich auch die Release-Politik: es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die mit der neuen Version nicht mehr gehen und deswegen die alte Version 3.5 weiter verwendet werden soll, z.B. Daten-Synchronisierung mit dem SQL-Server und der Einsatz auf "mobile devices".

Details hier.
Download da.

29. Januar 2011 um 19:17

sys.dm_exec_query_stats verstehen

Über den Newsletter des SQL Server Magazine wurde ich auf den Artikel "Are Your DMVs Lying to You?" aufmerksam. Darin beschreibt Adam Moericke wie die Werte in der Data-Management-View "sys.dm_exec_query_stats" zu verstehen sind. Kurz gesagt, die einzelnen Werte werden zu unterschiedlichen Anlässen erhöht. Details im Artikel… ;-)

28. Januar 2011 um 19:16

Books Online für SQL Server "Denali"

Offenbar hatte Microsoft vorgestern einen großzügigen Tag: Zuerst wurde einfach mal eben der Service-Pack 4 für den SQL Server 2005 per Microsoft-Update zur Verfügung gestellt: für die Express-Edition zum automatischen Download, für die Standard-Edition und den Rest zum manuellen Download. Leider sind die Release-Notes recht versteckt. Aber da nichts weiter drin steht was mit dem SP geändert wird, lohnt die Suche eigentlich nicht.

Außerdem gibt es die Hilfe ("Books Online", BOL) für den CTP1 des zukünftigen SQL Server 2011 ("Denali") jetzt nicht nur im Internet, sondern auch als Download. Jetzt würde mich natürlich interessieren, was geändert wurde, aber das manuell zu prüfen, ist mir dann doch zu mühsam…

25. Januar 2011 um 22:23

Microsoft SQL Server Versionen

Eine aktuelle Liste der Versionsnummern des SQL Servers findet sich bei SqlTeam.com. Verkürzt auf die Hauptversionen sieht es so aus:

Jahr Versionsnummer Versionsname Codename
2011 11.00 SQL Server 2011 Denali
2010 10.50 SQL Server 2008 R2 Kilimanjaro
2008 10.00 SQL Server 2008 Katmai
2005 9.00 SQL Server 2005 Yukon
2000 8.00 SQL Server 2000 Shiloh
1999 7.00 SQL Server 7 Sphinx
1996 6.50 SQL Server 6.5 Hydra
1995 6.00 SQL Server 6 SQL95
1993 4.21 SQL Server 4.21 SQLNT
1992 4.20 SQL Server 4.2
1991 1.10 SQL Server 1.1
1989 1.00 SQL Server 1.0

Die mir bekannten Codenamen habe ich einfach mal ergänzt. Wobei die 11er Version ja noch gar nicht erschienen ist. Der Name und das Freigabejahr sind daher nur geraten…

Die im oben verlinkten Dokument genannte lange Versionsnummer setzt sich aus diesen Bestandteilen zusammen:

  • MM – Major version
  • nn – Minor version
  • bbbb – Build number
  • rr – Build revision number

Das wird im Absatz "Version Components and Numbering" des Dokumentes "Considerations for Side-by-Side Instances of SQL Server 2008 R2 and SQL Server 2008" beschrieben.

Besten Dank an meinen Kollegen Vladimir für die Hinweise auf die Links.

Update: Weitere Codenamen fand ich bei Wikipedia.

Weiterführende Artikel: In dem Zusammenhang möchte ich auch noch mal auf die Geschichte des SQL Servers aus Sicht von Microsoft und die Frage warum das System von Sybase heute Adaptive Server Enterprise heißt, hinweisen.

24. Januar 2011 um 21:44

The Manslater

Tja, so eine automatischer Übersetzer wäre schon echt klasse:

YouTube – The Manslater.

24. Januar 2011 um 21:38

Lesetipp Burnout

Bei Spiegel-Online gibt es gerade einen interessanten Artikel zum Thema Burnout : "Massenleiden Burnout: Wie Firmen ihre Spitzenkräfte verbrennen"

Nicht wirklich umfassend, aber für alle ITler lesenswert…

20. Januar 2011 um 20:23

Damals als im Bundestag noch Krawattenzwang herrschte…

Als ich die Überschrift "Krawatten Zwang im Bundestag" las, hielt ich den Film für einen Rückblick wie es früher mal war. Das heute aber immer noch Krawattenzwang herrscht ist schon ein starkes Stück. Haben die denn keine anderen Probleme?

Hier ist der Film.

18. Januar 2011 um 18:20

nette Werbung für Samsung Galaxi

Diese Werbung für den Samsung Galaxi finde ich irgendwie nett. Mein Favorit ist die Oma, knapp gefolgt von dem Dickem.

YouTube – Caught on CCTV!.

17. Januar 2011 um 20:47

Liste der SQL-PASS-Blogs aktualisiert

Nun habe ich endlich die Liste der Blogs von SQL-PASSlern aus D-A-CH aktualisiert. Hinzu kam Holger Schmeling, der mit seinem Blog inzwischen 6 Beiträge seit Oktober 2010 auf InsideSql.org und bzw. 19 auf Blogspot seit Februar 2010 verbuchen kann. Seine Artikel halte ich für erfreulich hochwertig –> Lese-Tipp…

Hier ist die Liste…

17. Januar 2011 um 20:19

SQL-PASS Franken: Developer Side of Microsoft Business Intelligence

SQL-PASSNeues Jahr, neues Glück. Glücklich sind jedenfalls alle, die morgen zum nächsten SQL-PASS-Vortrag gehen können: "Developer Side of Microsoft Business Intelligence" von Sascha Lorenz. O-Ton der Beschreibung:

Der Microsoft SQL Server bietet eine ganze Reihe von äußerst mächtigen Diensten und Werkzeugen für die Erstellung von Business Intelligence Lösungen. Warum sollte sich dann überhaupt ein BI Berater mit den Möglichkeiten der Programmierbarkeit des SQL Servers beschäftigen? Weicht er damit nicht vom Standard ab? Und warum sollte sich ein Programmierer mit BI befassen? Sind die BI relevanten Dienste vom SQL Server etwa nicht fertig?

Die Wahrheit ist, dass eine wesentliche Stärke des SQL Servers, neben den bekannten Werkzeugen, die Verfügbarkeit von diversen sehr gut dokumentierten APIs ist. Diese APIs können sehr gut im Rahmen von BI Projekten genutzt werden und die Integrationsfähigkeit einer BI Lösung um ein vielfaches erhöhen. Alle in diesem Workshop vorgestellten Schnittstellen sind offiziell von Microsoft beschrieben worden und werden in zukünftigen Versionen unterstützt werden.

Vor dem Einsatz von Technologie kommt aber immer die zielgerichtete Konzeption der Lösung. Es wird gezeigt, wann und wie sich der Einsatz von Programmierung in BI Projekten tatsächlich rechnet und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Ein ganz wesentlicher Punkt aus der Erfahrung heraus ist die Nutzung der Abstraktion der Anforderungen und der Technologie als Architekturansatz im Design von Business Intelligence Lösungen.

Referent
Sascha Lorenz ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der PSG Projekt Service GmbH aus Hamburg und arbeitet u.a. als Lösungsarchitekt und Coach mit dem Fokus die Microsoft Technologie Landschaft, speziell MS SQL Server, für ISVs, Großkunden und Bundesbehörden. Sascha beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit diversen Datenbank Systemen und seit Ende der 90’er mit dem MS SQL Server. Er ist seit 2005 aktiv in der SQL Server Community (PASS) und als Sprecher auf nationalen und internationalen Konferenzen unterwegs.

Sehr empfehlen kann ich auch den Blog von Sascha.

Gastgeber ist wieder die New Elements GmbH (Thurn-und-Taxis-Straße 10, 90411 Nürnberg). Mit den Öffentlichen ist das etwas blöd zu erreichen, aber der Online-Fahrplan der VGN hilft bei der Planung.

Der Termin ist am Dienstag, den 18.01.2011 um 18:30 Uhr.

Der Eintritt ist natürlich frei, auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Bitte dennoch bei Michael Deinhard unter M.Deinhard(ät)newelements.de oder Klaus Oberdalhoff unter kob(ät)sqlpass.de anmelden, damit die Anzahl der benötigten Stühle abgeschätzt werden kann. Zwei mal musste ein Vortrag bereits wegen großen Ansturms in einen anderen Saal umziehen.

16. Januar 2011 um 14:23

Mehr Hintergründe zu StuxNet

Lesetipp: Bei Spiegel-Online gibt es einen sehr Interessanten Artikel über die Hintergründe, die rund um Stuxnet bekannt wurden. Hier ein kleiner Teaser, der die zunächst belächelten Thesen rund um den Iran bestätigt:

Anfang 2008 sollen Experten des Heimatschutzministeriums und des Idaho National Laboratory gemeinsam den Siemens-Steuerungscomputer Process Control System 7 (P.C.S.-7) untersucht haben, um mögliche Einfallstore zu finden. Schließlich brachten israelische Atomexperten noch jene Zentrifugen zum Laufen, die der Vater der pakistanischen Atombombe, Abdul Qadir Khan einst entwickelt hatte. Die Zentrifugen mit dem Namen P-1 waren illegal an Libyen und Nordkorea verkauft worden – aber auch an Iran. Damit hatten die Sicherheitsexperten alle Komponenten zusammen, um Stuxnet zu programmieren.

Weitere Informationen dazu findet man in einem Artikel der New York Times, auf den bezieht sich Spiegel-Online.

16. Januar 2011 um 13:36

Seltsame Wörter

Hier hat sich jemand die Mühe gemacht die 10 seltsamsten deutschen Wörter aus Sicht eines Kanadiers zusammen zu stellen.