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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

25. Januar 2012 um 18:55

SQL Server 2012 Virtual Launch Event am 7.3.2012

Auf der SQL-Server-Homepage wird für das SQL Server 2012 Virtual Launch Event am 7.3.2012 geworben. Daraus kann man eigentlich schon schließen, dass an dem Tag der kommende SQL Server freigegeben wird und dass er "SQL Server 2012" heißen wird…
Damit verabschiede ich mich vom Codenamen "Denali" und wünsche dem neuen Baby viel Erfolg.

Die Agenda für den Event ist beachtlich. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann kann man die Sessions online ansehen. Scheint kostenlos zu sein.

21. Januar 2012 um 14:46

Kostenloser PASS-Vortrag "Business Intelligence und Data Warehouseing mit SQL Server 2012" – 24.1.2012 – Nürnberg

SQL-PASSAuch im kommende PASS-Vortrag geht es um den SQL Server 2012 (Denali). Vitali Henning (New Elements GmbH) berichtet über die neue BI-Strategie von Microsoft. Das ist deswegen interessant, weil es eine Abkehr von der alten mehrdimensionalen Speicherung als Bitmatrixen bedeutet. Die Auswertungen werden zukünftig wohl noch OLAP-artig sein, intern pumpt aber zukünftig eine spalten-basierte InMemory-Engine die Daten zum Client.

Hier der O-Ton:

Der Microsoft SQL Server 2012 – Codename Denali – steht in den Startlöchern und wartet mit einer Fülle von Neuerungen im Bereich Business Intelligence /Data Warehouseing auf. Highlights sind das Reporting- und Analyse-Tool PowerView (ehemals Codename Crescent), Columnstore Index (Apollo), die Data Quality Services zur Erhöhung der Datenqualität und die SQL Server Data Tools (Juneau), die eine projektbasiertes Vorgehensweise bei der Datenbankentwicklung in der gewohnten Entwicklungsumgebung Visual Studio ermöglichen.

Herr Henning gibt einen Überblick über die Neuerungen des SQL Server 2012 im Bereich Data Warehouse und Business Intelligence. Schwerpunktmäßig stellt er die Möglichkeiten von PowerView, das webbasierte Reporting –und Analyse-Tool, vor.

Referent

Herr Henning berät als Senior Consultant bei der New Elements GmbH seit vielen Jahren Kunden bei der Konzeption und Entwicklung von Data Warehouse-Infrastrukturen und Business Intelligence Lösungen mit Microsoft-Technologien.

Mit dem SQL Server 2012 beschäftigt er sich bereits seit der CTP1 und wurde im September speziell von Microsoft in Redmond geschult.

Termin: Dienstag, 24.1.2012, ab 18:30 bis ca. 20:30

Veranstaltungsort: New Elements GmbH
Thurn-und-Taxis-Straße 10, D – 90411 Nürnberg
(Alcatel-Lucent Gebäude im Nordostpark)
Kostenfreie Parkplätze sind direkt vor der Tür vorhanden.

Der Eintritt ist wie immer kostenlos, man muss auch kein Mitglied sein oder werden.
Wegen der Raumplanung ist eine kurze Info an die Regionalleiter der SQLPASS Franken wichtig.
Interessierte bitte daher formlos bei Klaus Oberdalhoff (kobd@gmx.de) oder Michael Deinhardt (m.deinhard@newelements.de) anmelden.
(Es geht – wie immer – dabei nur darum abzuschätzen, wie viele in etwa kommen, damit genügend Stühle da sind.)

SQL-PASS ist eine von Microsoft unabhängige SQL-Server-User-Group. Daher muss man auch keine Angst haben, dass man irgendetwas angedreht bekommt. Es gibt mehrere Regionalgruppen, unsere fränkische ist meines Wissens die Größte in Deutschland. Mehr Infos hier: www.sqlpass.de

19. Dezember 2011 um 17:28

eBook: "Datenbanken entwickeln mit SQL Server 2008 (R2) Express"

Datenbanken entwickeln mit SQL Server 2008 (R2) ExpressTipp von meinem Kollegen Robert: Microsoft-Press bietet das Gratis-eBook "Datenbanken entwickeln mit SQL Server 2008 (R2) Express" von Robert Panther an.

Der kostenlose Download ist nur bis 26.12.2011 möglich. Den Download-Link bekommt man nach Angabe einer Mailadresse zugeschickt.

Die gedruckte Ausgabe kostet Euro 24,90.

25. November 2011 um 19:15

Buchtipp: Reluctant DBA

Reluctant DBAFür alle digitalen Typen, die gerne in elektronischen Büchern lesen, lohnt sich ein Blick in das Buch "SQL Server Basics for the Reluctant DBA". In dem eBook werden eine ganze Reihe von Artikeln des "SQL Server Magazine", die nur für Abonnenten auch online zur Verfügung stehen, zu einem Buch zusammen gefasst. Einige der Artikel habe ich gelesen und fand sie ganz gut.

24. November 2011 um 18:30

InMemory-Buch

Auf meinem Stack fand ich den Buchtipp "In-Memory Data Management" aus den Artikel "In-Memory verstehen". Da mein Lesestapel in letzter Zeit recht groß geworden ist, werde ich das Buch wohl nicht mehr bestellen. Man muss halt Prioritäten setzen… Dabei finde ich das Thema wirklich interessant. Die Autoren sind Hasso Plattner und Alexander Zeier. Daher dürfte es recht stark die Sichtweise von SAP wieder spiegeln. Da sie aktuell aber im Bereich Bussiness-Intelligence Marktführer sind, dürfte das um so interessanter sein.

Wer sich informieren will:

Die im Probekapitel skizzierten Multitouch-Tische gibt es ja schon…

23. November 2011 um 20:30

SQL Thinking – ich muss leider draußen bleiben…

Echt gemein. Der Titel des Buches "SQL Thinking – Vom Problem zum SQL-Statement" von Cornel Brücher, Frank Jüdes und Wulf Kollmann hat mich unheimlich angesprochen. Auch die Einleitung verstärkte den Eindruck. Ich brachte mich schon gut in Stimmung: Das sei mal etwas anderes und klinge in der Praxis für Entwickler brauchbar. Das für den SQL-PASS-Newsletter zu Rezensieren würde mir bestimmt Freude machen.
Daher hatte ich das Buch schon fast bestellt, als ich das Probekapitel entdeckte. Hier stolperte ich über Wortspiele wie "SQL – Die Sprache des Orakels". :-(
Ja, erraten: Es ist für pures Oracle-SQL. Anhand der Beispiele sieht man schnell, dass man schon eine Oracle-Datenbank haben muss – nix ist mit ANSI-SQL. Dann suche ich mal weiter…

23. November 2011 um 19:01

Tool-Tipp: SQL Sentry Plan Explorer

In dem aktuellen SQL Server Magazin fand ich einen sehr guten Tipp von Kevin Kline: Mit dem Werkzeug "SQL Sentry Plan Explorer" kann man die Zugriffspläne des SQL-Servers übersichtlicher lesen als im SQL Server Management Studio. Ich bin begeistert: spezialisierter Anwendungszweck und dadurch einfache Bedienung.

Praktische Erfahrung kann ich leider noch nicht vorweisen. Aber Achtung: Wer den Artikel nicht gelesen hat, der erwartet vielleicht ein "Schweizer Offiziersmesser" mit dem man alles mögliche tun kann. Aber es ist wirklich auf das Anzeigen von Zugriffsplänen spezialisiert.

Das Werkzeug ist kostenlos und kann hier bezogen werden.

23. November 2011 um 06:12

Gegenüberstellung der Lizenzmodelle im Falle von DB-Virtualisierung

Mit dem neuen Lizenzmodell ist der Vergleich der Lizenzmodelle von Oracle, IBM & Microsoft bei TecChannel.de nun leider veraltet (Stand August 2011). Aber man kann damit immer noch ganz gut die Unterschiede vergleichen.

Der Artikel "Was Datenbank-Virtualisierung kostet" schließt mit diesem Fazit:

Es zeigt sich, dass keines der Modelle den dynamischen und bedarfsgerechten Betrieb von virtualisierten Umgebungen zu 100 Prozent abdeckt. Wenn weniger Rechenleistung im Laufe des Betriebs notwendig wird, wirkt sich dies bei allen drei Anbietern nicht positiv auf die Lizenzkosten aus.

Schafft es Microsoft mit dem neuen Modell für virtuelle Systeme das besser abzudecken. Ich bin nicht sicher, denn auch Microsoft wird kein Geld zurück zahlen…

22. November 2011 um 06:15

Linktipp: Indexe am Microsoft SQL Server

Wer sich frisch in Indexe einarbeiten möchte, der findet bei dem Tipp von meinem Kollegen Robert einige nette Links. Ich persönlich finde die ersten etwas zu trocken (keine Bilder) und würde eher die Links unter dem Punkt "additional background material for more enthusiastic students" empfehlen… ;-)
Link: SQL University: Advanced indexing – Sorting and Grouping

21. November 2011 um 06:15

Details zu SQL Server Index-Statistiken

Der Artikel "Why can’t SQL Server update statistics on the fly?" im SQL Server Magazine von Kimberly Tripp enthält viele lesenswerte Details. Lesetipp für alle, die sich mit Performance-Analysen und -Optimierungen beschäftigen.

Ausgehend von der Frage, warum die Statistiken für Indexe nicht im laufenden Betrieb aktualisiert werden können, beschreibt sie deren Aufbau sehr schön. Ähnlich gut fand ich das bislang nur bei Itzik Ben-Gan beschrieben.

20. November 2011 um 14:50

Release Candidate 0 des Microsoft SQL Servers 2012

Der "Microsoft SQL Server 2012" Release Candidate 0 (RC0) steht bei Microsoft zum Download bereit. Viel Spaß beim ausprobieren.

20. November 2011 um 12:55

Rätselraten zu den SQL Server Lizenzen?

Seitdem Microsoft seine Pläne zu den Lizenzbedingungen des kommenden SQL Servers 2012 etwas konkretisiert hat, geht offenbar das große Rätselraten los… Dabei finde ich die Ausführungen relativ verständlich.
Witzigerweise hat sich uns sogar ein unabhängiger Lizenzberater angeboten, der uns bei der Interpretation behilflich sein will. Seine im Aquise-Schreiben androhten Horrorszenarien mochte unser Microsoft-Kundenbetreuer aber nicht bestätigen.

Aber was kann man denn nun sicher sagen?

Editionen

Microsoft kündigt drei Haupt-Editionen an:

  • Enterprise Edition
  • Business Intelligence Edition (neu)
  • Standard Edition

Folgende Editionen bleiben unverändert bestehen:

  • Express Edition
  • Developer Edition
  • Compact Edition

Die "Web Edition" wird nur noch ausgewählten Kunden angeboten, die Editionen "Datacenter" und "Workgroup" werden eingestellt. Damit wird die Enterprise-Edition aufgewertet, außerdem will am BI-Markt besser verdienen. Viele BIler schreckten vor der teuren Enterprise-Edition zurück und begnügten sich für BI mit der Standard Edition.

Lizenzen

Es gibt eigentlich auch nicht viele Veränderungen, außer einer ordentlichen Preiserhöhung. Man kann weiterhin zwischen Alternativen wählen:

  • CAL: Man kauft zusätzlich zur günstigen Server-Lizenz pro Anwender eine Client Access Lizenz (CAL). Die gilt dann für den Zugriff auf beliebig viele SQL-Server. Das wird angeboten für die Standard- und die BI-Editon.

    Für die Enterprise-Edition soll das Modell ab Mitte 2012 auslaufen. Bestehende Verträge können aber weitergeführt werden. Allerdings ist der Kauf von CALs nur bis zu einer bestimmten Anzahl attraktiv, danach war man auch bisher schon mit Prozessorlizenzen besser bedient.
  • Core-Lizenzen: Anstelle der bisherigen Prozessorlizenzen, die ich so verstanden hatte, dass es sich auf Sockets bezieht, werden nun Core-Lizenzen angeboten. Hier sind keine CALs nötig. Es trägt dem Technologiefortschritt Rechnung: CPUs mit 16 Cores sind ja jetzt schon drin. Wenn man ehrlich ist, dann ist das gerechter. Das soll für die Editionen Enterprise und Standard angeboten werden, nicht für die BI-Edition.
  • virtuelle Server: Um dadurch entstehende Preisnachteile auszugleichen bietet Microsoft zukünftig Lizenzen für virtuelle Maschinen an. Mal schauen, was die kosten (habe sie in der Preisliste offenbar übersehen). Ich habe es so verstanden, dass diese Option für alle drei kostenpflichtigen Editonen angeboten wird.

Weitere Details werden in der Preisliste und einer FAQ (PDF) angeboten.