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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

7. März 2010 um 20:44

Robot Karol – Einstieg für Kinder

Über meine Tochter kam ich auf das Spiel "Robot Karol". Hier geht es darum die Bewegungen eines Roboter festzulegen damit er eine bestimmte strecke mit z.B. Hindernissen darin zurück legen kann. Das ist eine nette Art an die Programmierung heran zu gehen: 3 Schritte vor, nach rechts drehen, zwei vorwärts gehen, nach links drehen usw. Das wird dann als "Programm" gespeichert und ausgeführt. Das Kind bekommt dann gleich Rückmeldung an welcher Stelle der Robot hängen blieb. Später sind dann auch komplexere Befehle möglich.

Ich persönlich denke, dass sich das bereits für Grundschüler eignet, aber erst ab der 5-6. Klasse mit allen Nuancen verstanden werden kann.

25. Februar 2010 um 19:24

.NET-Entwickler-Konferenz in Nürnberg

Mein Kollege Günther machte mich heute auf eine bei uns in Nürnberg stattfindende Konferenz aufmerksam: .NET-Entwickler-Konferenz (NEK). Die NEK findet am 27./28.2.2010 und am 20./21.3.2010 mit jeweils gleichem Programm statt. Wenn ich es richtig verstehe, dann geht das ursprünglich auf eine Art Access-User-Group zurück, die sich seit 12 Jahren regelmäßig zur "Access-Entwickler-Konferenz" (AEK) trifft. Sie haben offenbar auch schon drei mal eine "SQL Server-Entwickler-Konferenz" durchgeführt, die aber an mir vorbei ging.

Zurück zur NEK. Folgende Vorträge könnten für Datenbänker interessant sein:

  • Vergleich der Datenzugriffstechnologien in .NET
  • Datenbankanwendungen in .NET

Der Beitrag ist mit 330 Euro äußerst human. Allerdings muss man sich das Wochenende um die Ohren schlagen. Vermutlich richtet es sich primär an Freelancer, weil die an Wochentagen nicht können oder wollen? Los – wehrt Euch!

8. Oktober 2009 um 22:17

VSTS2010 Infoday in Ulm

Indirekt über meinen Kollegen Tom_Mue wurde ich auf den VSTS2010 Infoday in Ulm aufmerksam. Dort werden Christian Binder (Microsoft) und Thomas Schissler (artiso solutions GmbH) einen ganzen Tag lang über die Neuigkeiten in Visual Studio Team System 2010 berichten. Beispiele werden genannt:

  • Architektur-Diagramme und UML-Support
  • Erweiterte Funktionen für Test-Planung und Test-Durchführung
  • Unterstützung von UI-Tests
  • Verbesserte Verwaltung von Builds
  • Verbesserte Verwaltung von Work Items
  • Neue Reporting-Funktionen speziell für kleinere Teams

Mit Ausnahme der UI-Test klingt das auch für Datenbänker interessant… ;-)

23. September 2009 um 20:35

GULP Stundensatz-Auswertung

Bei Gulp steht gerade ein interessantes Triumvirat an Auswertungen zur Gegenüberstellung bereit:

Mein Eindruck: Der Druck auf Freiberufler ist deutlich gestiegen, der Markt ist schwieriger geworden, sogar eingebrochen. Die Erwartungen der Freiberufler sind aber nahezu unverändert geblieben.

22. August 2009 um 17:32

Small Basic

Durch die Zeitschrift DotNetPro wurde ich auf die neue Einsteiger-Programmiersprache von Microsoft aufmerksam: Microsoft Small Basic. Sie ist sehr einfach gehalten und richtet sich für Einsteiger in die Programmierung, z.B. Schüler. Das spricht mich sehr an, denn ich lernte auch mit einer sehr minimalistischen Programmiersprache die Softwareentwicklung.

Wenn ich mir vorstelle, dass Schüler mit Java oder C# einsteigen sollten, dann stelle ich mir das viel schwieriger vor als mit einer ganz simplen Sprache. Wir fingen damals in der 7ten mit programmierbaren Taschenrechnern an und stiegen erst in der nächsten Klasse auf Basic (damals auf Apple IIe) auf… ;-)

Alles was man in dieser Phase können muss kann Small Basic. Und sonst kaum mehr. In der nächsten Stufe kann man sich dann in Konzepte wie objekt-orientierte Programmierung einarbeiten, aber für den Einstieg dürfte das für viele eine Nummer zu groß sein. Das Paket ist mit weniger als 4 MBytes denkbar klein und ist schnell installiert. Der einzige Haken: Die Entwicklungsumgebung ist komplett auf englisch. Aber ist das wirklich schlimm?

23. April 2009 um 20:05

Visual Studio Team System 2008 Database Edition GDR R2 verfügbar

Bis ich den Namen aussprechen konnte, musste ich echt lange üben: "Visual Studio Team System 2008 Database Edition GDR R2". Zur Erinnerung: Das ist die Visual-Studio-Edition mit der man Datenbank-Projekte komfortabel erstellen kann und die Unit-Tests für Datenbank-Objekte ermöglicht. Weil die Edition asynchron zu den anderen Studio-Editionen erscheint, haben die ein Namensproblem. Mit dem Visual-Studio-2008 erschien im Prinzip die bisherige 2005er Version in leicht neuem Gewand. Kurze Zeit später erschien die "echte" neue Version für Visual-Studio-2008, sie wurde "GDR" genannt, um den Unterschied deutlich zu machen.

Jetzt erschien davon das zweite Release, also "R2". Das steht nun zum Download bereit und kann von allen genutzt werden, die entweder damals eine Lizenz für die Database-Edition kauften, die gleich die ganze Team-Suite haben oder (seit ein paar Monaten) auch alle, die eine Developer-Lizenz haben.

Die Liste der Fehlerbehebungen ist echt lang, die Features klingen wenig spektakulär, aber extrem nützlich. Auf einer Clip-Seite von Microsoft stehen sie:

Zusätzlich zur Unterstützung für SQL Server 2008-Datenbankprojekte beinhaltet diese Version eine Vielzahl zuvor veröffentlichter Power Tools sowie mehrere neue Features, etwa getrennte Build- und Bereitstellungsphasen, Analyse von statischem Code und eine verbesserte Integration mit SQL CLR-Projekten.

Wobei ich dachte, das würde schon von der GDR unterstützt. Aber da kann ich mich täuschen.

Hier die Links:

10. April 2009 um 14:55

WPF Fast Start – 15-Minuten-Crashkurs in Sachen Windows Presentation Foundation

WPF-BeispielWer jetzt anfängt neue Anwendungen in .net zu entwickeln, der hat sich sicher schon mit der aktuellen Oberflächenschicht Windows Presentation Foundation (WPF) von Microsoft beschäftigt. Wenn nicht, dann rate ich dringend dazu. Die Vorteile gegenüber WinForms sind enorm und haben sogar mich beeindruckt. Als alten Datenbank-Hasen waren diese oberflächlichen Themen zu Zeiten der MFC für mich meist ein Buch mit sieben Siegeln. Seit WinForms ging es besser, seitdem sind meine Tools nicht mehr bloße Konsolenanwendungen… ;-)

Wer die Vorteile und den Umgang mit der neuen Oberflächentechnologie WPF mal ausprobieren will, der kann die neue WPF-Komponente WPF Fast Start in seine bestehende Anwendung einbauen und dort testen. Laut Microsoft dauert der gesamte Vorgang (inkl. Test) gerade mal 15 Minuten. Auf dem MSDN-Portal für Softwarehersteller (ISVs) steht der 15-Minuten-Crashkurs. Dort sieht man, wie man mit Windows Presentation Foundation (WPF) Benutzeroberflächen für Desktop- oder Web-Anwendungen erstellt.

  • Auf der Seite WPF Fast Start stehen weitere Infos, Downloads und ein Tutorial.
  • Hier werden die Testmöglichkeiten noch mal zusammengefasst.
  • Wenn man es genau wissen will, dann kann man sich inzwischen 10 Webcasts zu WPF ansehen.
9. April 2009 um 19:25

IT-Jobs in Übersee

Wer gerade alleinstehend ist und mal ein paar Monate im Ausland arbeiten möchte, der sollte auch Neuseeland in die engere Wahl ziehen. Spätestens seit HErr der ringe, weiß man ja, wie schön es da sein kann. Man sollte wohl aber keine Allergie auf Schafe haben…

Mehr dazu bei der Computerwoche: "Wo es noch Jobs gibt: Neuseeland sucht noch immer IT-Experten"

8. April 2009 um 21:58

Brian the Build Bunny

Mein Kollege Thomas (ja, bei uns heißen viele so…) hat mich auf einen kleinen Roboter aufmerksam gemacht, der via WLAN mit dem Internet verbunden ist und per Internet gesteuert werden kann. OK, er kann nicht viel, das wenige aber gut. Für stolze 130 Euro kann man ihn erwerben und Standard-Dienste in Anspruch nehmen. Wer auch gerne so ein Teil haben will, der findet das auf "nabaztag.com". Dort wird auch erklärt wie das geht.

Aber man kann auch eigene Webservices schreiben, die den Roboter steuern. Hier ein Beispiel von Martin Woodward:

26. Februar 2009 um 22:20

VB6 unter Windows 7

Als ich den Hinweis las, dass "Visual Basic 6.0" auch noch unter Windows 7 geht, wunderte ich mich zuerst etwas. Aber wenn man darüber nachdenkt, dann ist es schon konsequent, dass Microsoft die Runtime mit Windows 7 ausliefert. Schließlich soll ja alles gehen, was auch unter Vista ging…

Im Dokument "Support Statement for Visual Basic 6.0 on Windows Vista, Windows Server 2008 and Windows 7" steht:

The Visual Basic team is committed to “It Just Works” compatibility for Visual Basic 6.0 applications on Windows Vista, Windows Server 2008 and Windows 7.

26. Januar 2009 um 22:33

gerne gemachte Fehler

Nachdem mir jetzt schon von zwei Seiten der Hinweis auf die TOP 25 Most Dangerous Programming Errors erreichte, gibt mir das jetzt schon etwas zu denken. Denken meine Kollegen ich programmiere so schlecht? ;-)

Naja, immerhin ist die Liste ganz interessant und die meisten Fehler wird wohl auch kaum jemand zugeben, z.B. SQL-Injection…

27. Dezember 2008 um 14:06

Jenny-Dateien

Da staunte ich nicht schlecht als ich Jenny-Dateien auf meinem Rechner entdeckte: Im versteckten Pfad "F:\Dokumente und Einstellungen\username\.jenny\" standen zwei tmp-Dateien rum. Der Inhalt ist netterweise im Editor lesbar und wurde ganz offensichtlich von der dm-Fotosoftware dort hingeschrieben:

count = 2
picture_0 = 36701b38:11e2d351b64:-7fcb
filename_0 = D:/temp/alexandra.jpg
count_0 = 1
type_0 = local
order_0_quantity_0 = 1
order_0_format_0 = 11er
picture_1 = 36701b38:11e2d351b64:-7fca
filename_1 = D:/temp/alexandra2.jpg
count_1 = 1
type_1 = local
order_1_quantity_0 = 1
order_1_format_0 = 11er

Legt der professionelle und sprechende Verzeichnis-Name ".jenny" nahe, dass hier eher ein Hobby-Entwickler am Werk war? Wenn nicht, warum schreiben die solche Dateien nicht dahin, wo sie hingehören??? Es kann doch nicht so schwierig sein eine Windows-Software zu schreiben, die sich an die grundlegenden Konventionen hält… :-(

Die Software taugt übrigens nicht für meine Zwecke: man kann damit zum Bleistift keine Fototassen bestellen. Daher kann ich die Software ohnehin nicht empfehlen.