… oder so würde ich die Lektion aus diesem Video zusammenfassen:
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich begann Text-Adventures zu spielen. Sie waren ja nun mal meist auf englisch. Unvergesslich war natürlich der "Hitchhaker's Guide through the galaxy" oder der kleine Hobbit, der tatsächlich auf deutsch war. Die Mischung aus Lesen und Knobeln war genau mein Ding. Und mein englisch wurde dramatisch besser… Offenbar gibt es dazu eine Dokumentation, die später MC Frantalot zu dem Musik-Clip "It's Pitch Dark" von neulich inspirierte. Hier ist der Trailer zu der Dokumentation "Get Lamp", die man sich auf DVD bei GetLamp.com kaufen kann:
Ich kann gar nicht sagen wie viele Stunden ich damit verbrachte Text-Adventures zu spielen. Auch damals fand ich das Genre schon klasse. Hier hat sogar jemand einen Song zu dem Thema komponiert:
In diesem recht kurzen Vortrag hat mich beeindruckt, wie Aimee Mullins es schafft ihre negative Stigmatisierung ins Gegenteil zu verkehren. Ich finde es ganz erstaunlich, dass sie dazu nicht nur das Selbstbewusstsein hatte, sondern auch das Durchhaltevermögen. Das ringt mir höchste Achtung ab!
Wenn man sich so ansieht, welche Ideen der Belgier Paul Otlet bereits 1932 in seinem Buch beschreibt, dann kann man nur staunen. Im Endeffekt ist dort beschrieben, wie heute das Internet genutzt wird. Natürlich nicht die Technik, aber die Nutzung. Das finde ich höchst verblüffend.
Auf der Webseite True Films, werden seine Ideen und Leistungen knapp und anschaulich dargestellt. Dort stieß ich auch einen Film in dem aus seinem Buch vorgetragen wird (englisch):
Bereits 1895 begann er die Grundlagen dafür ganz praktisch zu schaffen. Er reformierte das Bibliothekssystems und begann eine universelle Bibliothek aufzubauen, um das gesamte Wissen der Menschheit schnell für jeden zugreifbar zu machen. Dazu setzte er auf das neue Medium Telefon.
Ihn würde ich tatsächlich als Visionär bezeichnen…
Weiterführende Links:
Diese schon etwas ältliche Werbung war früher einer der Spitzenreiter meiner Töchter – warum wohl?
Um eine Parallele in die IT zu ziehen: Manche Software-Entwickler können mit Kritik fast so gut umgehen wie der Chefkoch…
Über den Artikel "Ein Kurzfilm gegen Stoppschilder im Internet" auf Golem.de wurde ich auf den Kurzfilm von Alexander Lehmann aufmerksam. Laut Artikel ist er offenbar bekannt, aber ich weiß nichts weiter über ihn. Sein Film hat mich jedoch beeindruckt. Selten sieht man eine so gelungene Satire – stimmig, böse und professionell. Wenn das Thema nicht so traurig wäre, dann fände ich den Film vermutlich auch komisch…
In dem Film wird auch die Homepage rettedeinefreiheit.de aufmerksam gemacht.
Wer findet das sei zu polemisch, der könnte recht haben. Hier noch der Live-Mitschnitt einer Rede von Frau von der Leyen, die meiner Ansicht nach noch eine Spur polemischer ist. Aber immerhin kommen damit dann beide Seiten zu Wort. Unter diesem Link ist auch das Transkript ihrer Rede (nur für den Fall, dass jemand denkt er hätte sich verhört).