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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

20. Oktober 2008 um 21:08

Bildschirmschoner im Konzert

Die haben wirklich 67 Versuche gemacht bis die Bildschirmschoner synchron liefen? Unglaublich! So viel Geduld hätte ich gar nicht. Jedenfalls nicht bei sowas… 😉

via Knuttz
20. Oktober 2008 um 19:57

Für Risiken und Nebenwirkungen…

Auf den ersten Blick ist das schon sehr beeindruckend, was man da bei heise online lesen kann: Eine Waschmaschine, die fast ohne Wasser auskommt.

Eine Waschmaschine, die pro Waschgang nur einen Liter Wasser und lediglich zwei Prozent der Energie einer herkömmlichen Waschmaschine benötigt, hat Textilchemiker Stephen Burkinshaw von der Universität Leeds entwickelt. Das Gerät verwendet dabei Plastikchips für die Säuberung der Kleidung […]
20 Kilogramm dieser speziellen Plastikchips befinden sich in einer Box im Rücken der Maschine. Nachdem das mit Waschmittel versetzte Wasser den Schmutz aus der Wäsche herausgelöst hat, nehmen die Chips das Schmutzwasser auf, ohne dass weiteres Durchwaschen oder Schleudern notwenig wäre.

Meine Lebenserfahrung lässt mich jedoch misstrauisch werden. Wie bekommt man denn diese Plastik-Chips wieder sauber? Oder muss man die immer neu kaufen? Dann muss man sich natürlich die Umweltbilanz dieser Chips genau ansehen. Alles was mit Chemie zu tun hat, war in der Vergangenheit ja nicht gerade der Öko-Kracher…

Details dazu bei heise online und Technology Review.
19. Oktober 2008 um 20:08

Artikel zu den neuen Features vom SQL Server 2008

Je länger ich dabei bin, um so begeisterter bin ich von der SQL-PASS in Deutschland. Erst vor ein paar Tagen machte mich Christoph auf seine frischen Artikel zu den neuen Features vom SQL Server 2008 aufmerksam. Christoph ist – genau wie Frank Kalis (der Betreiber der interessanten Seite insidesql.org) – ein SQL-PASSler. Da ich nicht nicht einmal alle Features des SQL Server 2005 einsetze, bin ich froh mir die neuen Sachen des 2008ers nicht auf die harte Tour beibringen zu müssen.

  • MERGE – Das ist mein liebstes neues Feature. Christop gibt zwar einen Performancetipp, aber ich sehe da für mich noch nicht klar. Von der Idee her kann es schneller sein als die – auch nicht so langsame – alte Lösung. Damit meine ich einen UPDATE und bei ROWCOUNT=0 auch noch einen INSERT. Ein Kollege bevorzugt eher den anderen Ansatz: zuerst INSERT (mit TRY-CATCH abgesichert) und bei duplicate key error noch einen Update. Das liegt daran, dass es bei ihm den Datensatz meistens noch nicht gibt und daher selten der UPDATE notwendig ist. Aber mich würde wirklich interessieren, welche Randbedingungen da existieren. Ich sollte mir den 2008er doch mal installieren, um etwas rum zu tüfteln. 😉
  • INSERT over DML – Das finde ich irgendwie witzig. Aber ein Anwendungsfall für mich aus den letzten Jahren fällt mir spontan nicht ein. Vermutlich wurde das benötigt, um den MERGE-Befehl intern zu implementieren.
  • GROUPING SETS – Das hätte ich bisher noch nicht benötigt. Vielleicht braucht man das für BI-Kram.
  • Table Valued Parameters – Dieses auch sehr nützliche Feature hätte ich in der Vergangenheit schon öfters mal benötigt. Ich vermute allerdings, dass hier viele von der Performance her auf die Nase fallen. Das sieht so aus, wie ein Allheilmitteln, sollte aber wegen der intern entstehenden temporären Daten nur mit Bedacht angewandt werden.
  • Einstieg T-SQL Neuerungen SQL Server 2008 – Das ist der Start der Artikel-Reihe. Den dort erwähnten Compound-Operator ("+=") kannte ich in TSQL noch nicht. Ist das Standard-SQL? Naja, wen interessiert das schon… 😉

OK, vielleicht sollte man es in der umgekehrten Reihenfolge lesen. Aber ich wollte halt mit MERGE anfangen…

Einen weiteren, neuen Artikel zum SQL Server 2008 findet man übrigens hier:

17. Oktober 2008 um 20:55

Schach der Knete

So etwas selber zu machen, muss ein nettes Hobby sein. Echt beeindruckend!

via Knutzz
16. Oktober 2008 um 22:43

Nicht wirklich aufgepasst

Heute stand auf einer Anzeigetafel am Fürther Hauptbahnhof: "Hier Hinweistext einfügen"

Was sagt uns das?

16. Oktober 2008 um 22:41

kostenloses eBook zu TCP/IP unter Windows Server 2008

Derzeit bietet Microsoft Press das Buch "Windows Server 2008 TCP/IP Protocols and Services" von Joseph Davies zum kostenlosen Download an. Dazu muss man sich allerdings mit einem registrierten Benutzer anmelden. Dazu benötigt man einen Live- oder Passport-Account. Auch das kostet kein Geld.

Auf 516 Seiten wird so ziemlich alles zum Thema TCP/IP beschrieben, was interessant ist (und einiges mehr). Der Autor fängt bei Ada und Eva an und arbeitet sich hoch bis IPv6, IPSec und VPNs. Also: zugreifen…

15. Oktober 2008 um 21:25

andere Zeitzone

Seit etwa zwei Wochen stehen die beiden Uhren unseres Provinzbahnhofs auf 7:43 Uhr (die beiden waren schon immer völlig synchron). Dennoch falle ich morgens immer wieder darauf rein und bekomme einen Schrecken. Keine Ahnung, was die Bahn uns damit sagen will: Bei uns gehen die Uhren eben anders?

Jedenfalls erlebte ich heute, wie ein Mann bei dem Bahnhofsvorsteher anfragte, wie lange es noch dauert bis der Zug soundso käme. Das hatte er offenbar schon mal gefragt. Ich verstand zwar die genervten Worte des Bahnbeamten nicht, wohl aber die des Kunden: "Ja, sie sagten mir das vorhin schon mal. Aber woher soll ich denn wissen, wann die 10 Minuten um sind? Ihre Uhren gehen ja nicht."

Das ist eigentliche eine gute Strategie: Nerven bis sich auch die Angestellten einsehen, dass funktionierende Bahnhofsuhren nützlich sind… 😉

15. Oktober 2008 um 20:13

Man kann aus allem etwas Gutes ziehen

So ein optimistisches Weltbild hat jedenfalls die heute.de-Redaktion. In einem Artikel nennen sie populäre Datenpannen der letzten Monate und ziehen eine positive Bilanz:

Datenskandale haben aber auch eine positive Nebenwirkung, eine Art Lerneffekt. Denn sie zeigen, wie schnell sensible Informationen in die falschen Hände gelangen und Schaden anrichten können.

Donnerwetter! Danach kommen etliche Andeutungen, dass man sich auch persönlich schützen solle. Richtig konkret werden die Tipps aber dann doch nicht. Schade. Naja, wenigstens werden ein paar gute Tools beim Namen genannt…

11. Oktober 2008 um 11:06

Anselm Grün bei heute.de

Das finde ich ja mal interessant. Kaum bricht überall die Panik aus, da sind dann plötzlich die Experten gefragt, die sonst eher nicht zu Wort kommen. Aktuell steht bei heute.de ein interessantes Interview mit Anselm Grün zur Finanzkrise. Das finde ich besonders lesenswert. Vielleicht sollte ich auch mal eines seiner Bücher lesen. Gehört habe ich ja schon oft von ihm. Er gibt auch ganz konkrete Tipps:

Im Moment wäre es gut, nicht die Panik mitzumachen, sondern wieder anzulegen und auf die guten Firmen und Fonds zu setzen, die gut dastehen und nach ethischen Gesichtspunkten arbeiten. Es gibt ja spezielle Fonds wie Nachhaltigkeitsfonds, Ethikfonds und Fonds zum Klimawandel zum Beispiel. Die überstehen solche Krisen besser als die, die auf jede Mode reinfallen.

Erwähnt wird auch sein Buch "Ethisch Geld anlegen". Ist nicht ganz billig und hat bei Amazon noch keine Rezension. Kennt das jemand?

11. Oktober 2008 um 10:57

Datenschutz (nur) durch eigenen Vorstand gewährleistet

Wenn man die ganzen Skandale um die Datendiebstähle bei der Telekom so beobachtet, dann kann man sich ja nur wundern. So ein großes und renommiertes Unternehmen wie die Telekom hätte ich jetzt nicht im Verdacht gehabt so fahrlässig mit sensiblen Daten umzugehen. Wahrscheinlich sind die Unternehmensdaten richtig gut geschützt, aber die Kundendaten wurden mehr als Arbeitsmasse betrachtet an die jeder Mitarbeiter rankommen muss. Überall kann man die Notbremse der telekom nachlesen. So schreibt es heise online:

Konzernchef René Obermann kündigte am Freitag die Berufung eines neuen Vorstands für Datenschutz an. "Durch das neue Vorstandsressort stellen wir sicher, dass die notwendigen Maßnahmen zum Datenschutz zentral abgestimmt und konzernweit umgesetzt werden", sagte er in Bonn. Am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass 17 Millionen Kundendaten gestohlen worden waren. Nun bestätigte Obermann, dass bundesweit in sechs weiteren Fällen entwendeter Daten ermittelt wird.

Ist das jetzt Maßnahme, die tatsächlich nötigt ist? Ist die Sicherheit von Kundendaten bei der Telekom nur durch ein eigenes Vorstandsressort gesichert? Und wie soll ich mir das vorstellen: so eine Art schwarze Sheriffs der Datensicherheit? Oder ist das eine demonstrative Maßnahme, die deutlich machen soll, dass die Telekom tatsächlich etwas tut? Und wenn ja, was tut denn so ein Vorstand? 😉

10. Oktober 2008 um 00:07

Einführung in die Abfragesprache MDX in Nürnberg

Wer in das Thema "Data-Warehouse" einsteigt, der arbeitet gerne mit den schicken Tools und klickt sich seine Cubes und Abfragen zusammen. Die Abfragen gegen den Analysis-Service werden nicht mit SQL gemacht, sondern mit MDX. Deswegen wunderte ich mich gründlich, als ich vor einiger Zeit einen OLAP-Experten kennen lernte, der kein bischen MDX kannte und es ablehnte sich damit zu befassen. Schon wenn man ein paar Dinge außer der Reihe will, dann braucht man doch MDX, oder nicht?

Wer in das Thema einsteigen will, dem bietet sich bei dem kostenlosen Vortrag der SQL-Pass in Nürnberg dazu Gelegenheit: Heide Löwer gibt uns die Ehre die Grundlagen von MDX zu erklären. Ich freue mich darauf:

* Was sind die Grundfunktionalitäten von MDX
* Aufbau von MDX-Ausdrücken und –Abfragen
* Anwendung von MDX im Cube (berechnete Elemente, benannte Mengen, KPI, Script usw.)
* Performance-Betrachtungen

Interessierte finden uns am 14.10.2008 um 18:30 Uhr bei der plus-IT GmbH im Eurocom Center (Lina-Ammon-Str. 3, Gebäude 3 / 3. Stock, 90471 Nürnberg).

9. Oktober 2008 um 22:36

Mal ein Patch-Day ohne SQL Server

Nachdem uns der letzte Patch zum SQL-Server (CU9 behebt ein Problem in der GDIpluss.dll – wie kann man mit den SQL-Server-Tools manipulierte Bilddateien ansehen?) immer noch beschäftigt, bin ich ganz froh, dass beim Patchday nächste Woche kein SQL-Server_Patch dabei sein wird…

Wer mehr wissen will, findet hier die ganze Liste vorab: "Microsoft Security Bulletin Advance Notification for October 2008"