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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

27. Mai 2010 um 20:58

Nutzloses Wissen: Star Trek

Wer kennt das nicht:

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

In den Nürnberger U-Bahnhöfen zeigen die großen Werbeflächen abwechselnd Werbung, Nachrichten und nutzloses Wissen. Das heutige habe ich mir gemerkt:
Am 27.5.1972, also heute vor 38 Jahren, wurde die erste Enterprise-Folge im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Ich hatte echt gedacht, die wäre früher ausgestrahlt worden. Immerhin wurde sie in den USA ab 1966 gedreht. Aber freilich fand ich bei TV Wunschliste eine Bestätigung. Dort entnahm ich auch obige Einleitung der Serie.

Also, beam mich hoch, Scotty!

PS: Mein ehemaliger Chef hat sein System so konfiguriert, dass bei bestimmten Mails das star-trekische Com-Signal abgespielt wird. Keine Ahnung wo er es her hat, aber bei trekkieguy.com findet man es unter den Namen "Comm 02". Echt cool.

18. Mai 2010 um 23:34

zauberhafte Glühbirne

Ganz schon viel Arbeit. Aber wenn es funktioniert, dann ist es sicher recht witzig.

18. Mai 2010 um 19:58

Kreuzworträtsel mal anders

Das englische Kreuzworträtsel aus Japan fand ich mal ganz nett: gamedesign.jp

12. April 2010 um 19:23

Anomalie des Alltags

Heute fiel mir zu wiederholten Male etwas sehr seltsames auf. Auf dem Weg zum Bahnhof komme ich am örtlichen TÜV vorbei. An manchen Tagen stehen da früh morgen eine Menge meist junger Leute vor dem TÜV herum und drängen sich vor der Tür zusammen. Auf dem Parkplatz stehen etliche Fahrschulwagen mit deren Lehrern bereit. Ganz klar: Führerscheinprüfung.

Was ich seltsam finde: an diesen Tagen sind der Parkplatz des TÜV und die umliegenden Parkbuchten überfüllt mit (leeren) Autos aller Art. Von den Fahrern fehlt jede Spur. Wieso ist der Parkplatz so voll? Die Prüflinge haben die Autos ja wohl nicht gefahren…

25. Februar 2010 um 19:14

Es kommt auf die Sichtweise an

In diesem recht kurzen Vortrag hat mich beeindruckt, wie Aimee Mullins es schafft ihre negative Stigmatisierung ins Gegenteil zu verkehren. Ich finde es ganz erstaunlich, dass sie dazu nicht nur das Selbstbewusstsein hatte, sondern auch das Durchhaltevermögen. Das ringt mir höchste Achtung ab!

23. Februar 2010 um 19:50

MS Performance

Wen man nach Informationen zur Performance von Microsoft-Produkten sucht, dann hat man auch mal unerwartete Treffer. Wie hier bei ms-performance.de. 😉

6. Februar 2010 um 09:37

Filme, die die Welt nicht braucht

Durch eine Werbemail von Amazon wurde ich auf diverse DVDs für Euro 2,95 aufmerksam. Schnell merkte ich warum die keiner haben will. Hier ein paar Beispiele mit der originalen Beschreibung:

Robin Hood und die Piraten mit Lex Barker als Robin Hood

Auf der Rückreise von den Kreuzzügen erleidet Robin Hood Schiffbruch und wird von Piraten gerettet, die ein saftiges Lösegeld für ihn erwarten. Als auch das Piratenschiff sinkt, gelangt Robin allein an an die Küste Englands, wo er erfährt, dass sein Vater vom üblen Lord Brooks ermordet wurde. Brooks hat sich auch Robins Erbe unter den Nagel gerissen und hat es nun auf Robins Braut Karin abgesehen. Zum Kampf gegen Brooks verbündet sich Robin mit den Piraten.

Kann man die an sich nette Geschichte noch mehr vermurksen?

Robin Hood in der Stadt des Todes mit Pierre Brice als Robin Hood

Herzog Don Gomez will mit Tochter Carmencita vor der Pest fliehen, wird aber im Auftrag von Don Luis umgebracht. Er hält Carmencita gefangen, die seinen Sohn Don Diego heiraten soll, der sich im Ausland befindet. Die Pest breitet sich weiter aus, bedroht die Burg, aber das Volk wird nicht eingelassen. Nur Frauen dürfen zum Amüsement der Ritter in die Burg. In dieser Situation tauchen Don Diego und ein Kavalier mit schwarzer Maske auf, der sich auf die Seite des Volkes stellt und an der Seite der Bauern den Kampf gegen den Tyrannen Don Luis aufnimmt.

Hä? Was hat das denn mit Robin Hood zu tun?

Das Schwert von Monte Christo

Frankreich 1858: Louis Napoleon regiert. In der Normandie regt sich Widerstand, angeführt von Marquis de Montableu und Nichte Lady Christianne, Nachfahren des Grafen von Monte Christo. Auf dem Schwert des Grafen, das Christianne findet, ist der Lageplan seines Schatzes eingraviert. Dessen Versteck ist Ziel des kaiserlichen Ministers LaRoche und zweier Offiziere, die das Schwert in ihren Besitz bringen und den Marquis einkerkern. Als maskierter Reiter bringt Christianne das Schwert an sich. Sie händigt es jedoch an LaRoche aus und gibt den Widerstand auf.

Was ist denn das für eine Geschichte? Ein Drama, ein Witz?

So, jetzt muss Schluss sein, sonst werde ich süchtig. Außerdem ist es nicht gut für mich, wenn ich mich über die Arbeit anderer erhebe.

3. Februar 2010 um 23:11

gelungenes Michael Jackson Medley

Das Video von dem Typ, der sich mal eben selber klont und dann mit sich zusammen ein Michael Jackson Medley singt, hat mich schwer beeindruckt. Daher hier mal etwas ohne Bezug zur IT:

Link: Michael Jackson Medley

28. Januar 2010 um 20:26

iPad? Wirklich iPad?

Bei dem Begriff "iPad" fällt mir spontan der uralte MadTV-Sketch ein, der eigentlich den iPod auf die Schüppe nimmt. "Pad" bzw. "Pod" klingt für Amerikanischer wegen MaxiPad offenbar sehr nach Damenbinde: Wie gesagt, damals ging es um "iPod" und "Pad" bzw. "Maxi Pad".

http://www.youtube.com/watch?v=lsjU0K8QPhs

Den Film fanden die Apple-Mitarbeiter vermutlich so komisch, dass sie jetzt einen echten "iPad" auf den Markt bringen. Immerhin hat er jetzt schon den Spitznamen "iTampon". Wann kommt dann der iRack?

OK, das ist schon ziemlich unter der Gürtellinie, aber bei der Steilvorlage geht es einfach nicht anders… Außerdem bin ich mal gespannt wie Apple mit den vorhersehbaren Namenskonflikten umgeht. Das Web hat jedenfalls ein neues Thema… Hier ein Bild dazu… 😉

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7. Dezember 2009 um 22:14

ganz schön affig

Wer den VErdacht hat, das Internet könnte ganz schön affig sein, der könnte recht haben. Die 35-jährige Orang-Utan-Dame Nona hat eine eigene Facebook-Seite und steuert regelmäßig selbst geschossene Fotos bei. Die Seite scheint gut besucht zu sein, aber wohl kaum wegen des künstlerischen Wertes der Photos… 😉

Ich persönlich finde das einen echt klasse Werbegag des Tiergarten Schönbrunn.

via heute.de

28. November 2009 um 12:48

Etwas empfindlich?

Diese schon etwas ältliche Werbung war früher einer der Spitzenreiter meiner Töchter – warum wohl?

Um eine Parallele in die IT zu ziehen: Manche Software-Entwickler können mit Kritik fast so gut umgehen wie der Chefkoch… 😉

19. November 2009 um 21:17

Einführung einer Finanztransaktionsteuer

Aktuell gibt es wieder eine interessante Petition im Deutscher Bundestag, es geht um die Einführung einer Finanztransaktionsteuer. Was auf den ersten Blick recht seltsam klingt, hat einige interessante Aspekte. Sie ist ganz gut formuliert. Daher hier der O-Ton:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen: Bundesregierung und Bundestag werden aufgefordert, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und dafür einzutreten, dass sie auch von anderen Ländern umgesetzt wird. Diese Steuer bezieht alle spekulationsrelevanten Finanztransaktionen ein. Bis diese Steuer EU- oder weltweit umgesetzt ist, sollen auf nationaler Ebene vorbereitende Schritte unternommen werden, z.B. unterstützende parlamentarische Entschließungen oder die Einführung einer Börsenumsatzsteuer.

Begründung

Mehrfach seit Anfang der 1970er Jahre war Spekulation bereits Mit-Ursache von Finanz- und Bankenkrisen. Spekulation war auch mitverantwortlich für die globale Nahrungsmittel- und Rohstoffkrise 2008 sowie die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise. Weitere Ursachen für die genannten Krisen sind u.a. die zunehmende Komplexität der Finanzprodukte und die Geschwindigkeit, mit der Finanztransaktionen heutzutage abgewickelt werden.

Die Folgen der Krisen sind weltweit sehr ungleich verteilt. Zwar leiden auch reiche Staaten darunter, doch wenden sie Milliarden US$ auf, um die Krisenfolgen aufzufangen. Die meisten Entwicklungsländer können das nicht. Dies gefährdet den Zeitplan zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele.

Eine Finanztransaktionssteuer hätte aus unserer Sicht etwa folgende Vorteile: Finanztransaktionen werden entschleunigt, die Steuer ist einfach umzusetzen, da sie keine Ausnahmen zulässt, und sie macht vor allem kurzfristige Spekulationen unrentabel, während mittel- und langfristige Investitionen aufgrund des niedrigen Steuersatzes nicht behindert werden.

Die Einführung einer solchen Steuer wäre an sich schon ein Erfolg, weil alle Länder von einer stabileren Weltfinanz- und Wirtschaftsordnung profitieren. Darüber hinaus würde die Steuer gleichzeitig national ein- bis zweistellige, global aber dreistellige Milliardenbeträge generieren, die zur Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele sowie anderer Maßnahmen zur Entwicklung und Armutsbekämpfung verwendet werden können.

Wir erachten es als wichtig, dass die Finanztransaktionssteuer, neben anderen Maßnahmen, auf die Reformagenda des globalen Finanzsystems gehört. Zugleich wollen wir sicherstellen, dass der Finanzsektor zur Bewältigung der Folgen der Weltwirtschaftskrise beiträgt und so generierte Gelder nicht nur den Haushalten reicher Staaten zufließen, sondern auch in die Entwicklung und Armutsbekämpfung, etwa die Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele.

National und international findet die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer zunehmendes Gehör. Auf dem Gipfel der G20-Staaten in Pittsburgh Ende September wurden sowohl die Ursachen als auch die Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise als zentrale Herausforderungen des gemeinsamen politischen Handelns betont. Im Vorfeld der Bundestagswahl haben sich die Bundeskanzlerin und fast alle Parteien befürwortend zur Einführung einer solchen Steuer geäußert. Es gilt nun, den Worten Taten folgen zu lassen.

Diese Petition greift das Anliegen auf, welches das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut: Transaktionssteuer" am 17.10.2009 an die Koalitionspartner der neuen Bundesregierung herangetragen hat. Unter den inzwischen 48 Unterzeichnern sind Vertreter der Kirchen, Gewerkschaften, NRO, Banken und Wissenschaft. Nähere Informationen können über die Kampagnenwebsite bezogen werden. Die Petition soll eine Grundlage bieten, damit sich auch der Deutsche Bundestag mit diesem Thema befasst.

Wenn man damit tatsächlich die unsäglichen Spekulationen erschweren könnte, dann wäre das ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Allerdings glaube ich, dass die Spekulanten zu viel Geld haben und deswegen eine recht große Lobby. Daher wird das wohl nicht umgesetzt. Wer sich genauer informieren will:

Mal sehen wie lange es dauert bis die "großen Nachrichtenkanäle" das wahrnehmen, also Spiegel, Heute etc…