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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

21. Juli 2009 um 20:56

Lieber Freund!!!

Irgendwie reißt das nicht mehr ab. Hier ist schon wieder einer…

Betreff: Lieber Freund!!!
Datum: Tue, 21 Jul 2009 10:10:09 -0300
Von: Herr MARTINS WEBER DITO
Antwort an: Herr MARTINS WEBER DITO
An: undisclosed-recipients:;

Lieber Freund!!!

Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie sein wird, aber es ist wahr.Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard Bank von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000 (zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind.

Dieses Konto gehörte Herrn Manfred Becker, der ein Kunde in unsere Bank war, der leider verstorben ist. Herr Becker war ein gebürtiger Deutscher.Damit es mir möglich ist dieses Geld $12,500,000 inanspruch zunehmen, benötige ich die zusammenarbeit eines Ausländischen Partners wie Sie,den ich als Verwandter und Erbe des verstorbenen Herrn Becker vorstellen kann,damit wir das Geld inanspruch nehmen können.

Für diese Unterstützung erhalten Sie 30% der Erbschaftsumme und die restlichen 70% teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei dieser Transaktion ebenfalls unterstützen.Wenn Sie interessiert sind, können Sie mir bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details
zukommen lassen kann. Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse: (ditoweber@aim.com )

Mit freundlichen Grüßen

Herr MARTINS WEBER DITO

Wer wissen will, was man da angeblich alles vorlegen muss und wann man Geld für die Bearbeitung zahlen muss, findet die Fortsetzung bei aktiv-gegen-spam.de. Dort wird beschrieben, dass man eine eidesstattliche Erklärung abgeben müsse ein Verwandter zu sein. Oha, da ist man dann aber erpressbar…

20. Juli 2009 um 21:03

verschiedene Timeouts bei der Abfrageausführung

Anlässlich einer aktuellen Frage fand ich dern Artikel "DBAs quick guide to timeouts – Watch your timeouts". Hier werden die verschiedenen Time-Outs beschrieben, die bei der Ausführung einer SQL-Abfrage am SQL-Server auftreten können:

  • ASP Script Timeout
  • COM+ Transaction Timeout
  • ADO Connection Timeout
  • ADO Command Timeout
  • SQL – Query Governor cost limit reached
  • SQL – Lock Timeout
  • SQL – Query Wait

Das fand ich richtig nützlich.

20. Juli 2009 um 20:50

140l Wasser für eine Tasse Kaffee

Als ich den Artikel "Wasserkrise: Unser täglich Wasser" las, war ich schon etwas erleichtert:

Wenn der Bundesbürger D. aufgestanden ist, ausgiebig geduscht und sich zum Frühstück eine Tasse Kaffee gekocht hat, dann hat er, ökologisch gesehen, womöglich bereits etwas falsch gemacht. Frage: Was?

Kleiner Hinweis: Es hat mit seinem Wasserverbrauch zu tun.

Die Dusche ist nicht das Problem, selbst wenn D. sich zwanzig Liter Wasser über den Kopf hat rieseln lassen. Allenfalls der Energieverbrauch für das Erwärmen des Duschwassers wäre da zu bemängeln.

Nein, es ist der Kaffee, der die Ökobilanz dieses Morgens ruiniert: 125 Milliliter Flüssigkeit – zu deren Herstellung aber 140 Liter Wasser verbraucht wurden.

Dann fällt es ja kaum ins Gewicht, dass ich täglich Dusche… 😉

Aber mal im Ernst, mir war nicht klar, dass Kaffee und Tee bei der Produktion (Anbau und Verarbeitung) so viel Wasser verbrauchen. Schade, dass es hier keine Patentrezepte gibt.

19. Juli 2009 um 21:51

Guten Tag

Heute per Mail gekommen:

Betreff: Hallo
Datum: Sun, 19 Jul 2009 16:07:22 +0200 (CEST)
Von: Dr. Simon Tabama
Antwort an: simtabama@aim.com
An: undisclosed-recipients:;

Guten Tag,

Ich bin Dr. Simon Tabama General Manager Finance in meiner Bank in
Südafrika. Dieser Abteilung ist auch zustaendig fuer den betreung alle
auslandischen Kunden.

Ich kontaktiere Sie bezüglich des Transfers einer sehr großen Summe
Geldes vom Konto eines Verstorbene kunde unsere bank. Ich weiß, daß
eine Transaktion dieser Größenordnung zunächst bei jedem Besorgnis
erregen wird und versichere ich Ihnen, daß Ich um alles gekümmert
habe. Aufgrund der Dringlichkeit der Angelegenheit habe ich mich
entschlossen, Sie zu kontaktieren.

Es geht um folgendes:

Einer meiner Kollegen ist zuständig für das Konto von einer
verstorbene kunde aus America. Er war bei einem terroristen Anschlag
ums Leben gekommen. Am 6. Juni 2000, zahlte eine Folge von Fest
Anzahlung von Geld für zwölf Kalendermonate in sein persönliches Konto
ein. Die totale Menge, die er innerhalb dieses Jahres einzahlte war
(Sieben Million, zwei Hundert Tausend United States Dollar).

Im Jahr 2002 hatte die feste Anzahlung auf 18% ( prozent ) Zunahme für
Auszahlung gewachsen, als der Unternehmen-Entwicklung- Manager der Bank
schickte ich eine routinemäßige Benachrichtigung zu seiner
fortschreitend Adresse hier in Johannnesburg aber bekam keine Antwort.
Nach einem Monat schickten wir eine Mahnung zu seiner wohnsitz. Dann
haben wir herausgefunden das Er ein opfer der terroristen anschlag war.

Seit diesem Vorfall hat sich keiner von seiner nächsten Verwandten
gemeldet um sein Erbe Ansprüche auf das Guthaben auf seinem Konto
erheben könnte. Wir können jedoch gemäß unserer Richtlinien das Geld
nicht auszahlen, weil keiner als seiner Angehöriger auftritt um
Anspruch geltend machen kann. Aufgrund dieser Entdeckung der
bankmanagement wird den vermoegen freigeben, es sei denn jemanden
einer Antrag zu dieser zweck eingereicht hat. Dieser person muess sich
angeben seiner Verwandter zu sei. Leider erfahren wir daß dieses unser
Kunde starb OHNE TESTAMENT.

Wie Die Richtlinien unsere bankwesen angezeigt hat, muess jemand
dieser vermoegen beanspruchen damit dieser freigelassen wird. Leider
ist keiner bis jetzt angekommen um den vermoegen zu behaupten daher
bitten meine Kollegen um jemanden aus Deutschland zu suchen. Daher
habe Ich nach einer langer versuch an ihrer Name in einer Internet
Datenbank Gestossen. Ich trete daher mit Ihnen in verbindung durch
dieser brief auf, und bitte ich Sie nun um Ihre Erlaubnis, Sie als
nächsten Angehörigen des Verstorbenen anzugeben. Die gesamte
Abwicklung und Dokumentation wird sorgfältig von mir durchgeführt,
damit das Guthaben von (ACHT MILLIONEN VIER HUNDERT UND NEUNZIG SECHS
TAUSEND UNITED STATES DOLLARS) Zunahme für Auszahlung gewachsen worden
welchen wird an Sie als nächsten Angehörigen ausgezahlt werden kann.

Andernfalls wird die gesamte Summe nach sieben Jahren (Dezember 31,
2009) in das Eigentum der Bank übergehen und die Direktoren der Bank
werden den betrag untereinander aufteilen. Aufgrund dieser Tatsache
habe ich mich entschlossen, mich an Sie zu wenden, damit Sie als Erbe
auftreten können und nicht alles den Direktoren zugute kommen lassen.
Wir haben vom Nachlaßverwalter den Auftrag bekommen, ein
Familienmitglied des Verstorbenen ausfindig zu machen, daß das Erbe
antreten kann. Wir werden ihrer Name als der verwandter ach Ihrer
Zustimmung angeben.

Wir bitten Sie, unseren Vorschlag anzunehmen und versichern Ihnen, daß
alles absolut risikofrei für Sie ablaufen wird.Wir werden Sie mit 50%
an der gesamte betrag belohnen.

Sie werden erwartet diesem vorschlag zu erwidern fall Sie ihrer
Interesse entspricht und sie wollen an dieser transaktion beteiligen.
Sie werden mit den vorgehensweise zunaechst verstaendigt um zu
verstehen wie die bearbeitung ohne risiko gemacht wird. Wir werden
einer schnelle ueberweissung nach Europa ausfuehren und hoffen dass
sie uns dabei helfen koennen.

***Ich erwarte ihrer dringende Antwort. Bitte bemerken Sie auch dass
dieser Transaktion muess als vertraulich behandeln worden. Alle oben
gennanten Beamtern wollen nicht im zusammenhang mit dieser transaktion
gebracht werden um unnoetigen peinlichkeit und werbung zu vermeiden.

Ihres hochachtungsvoll

Dr. Simon Tabama

xxxxxxxxxx

Notiz: Zögern Sie nicht, Ihre Antwort zu schicken, wenn Sie sich für
diesen Vorschlag interessieren.

Scheint eine neue Masche zu sein, Google hat nur 410 Treffen mit "Simon Tabama. Naja, OK: nicht die Masche ist neu, sondern der Name

Ist Aufforderung zum Betrug auch schon strafbar?

18. Juli 2009 um 17:22

Computer Checker

Bei unserem heutigen Teamausflug nach Pottenstein kamen wir an dem örtlichen Compoter-Laden vorbei. Er heißt "Computer Checker". Das fanden wir alle unheimlich komisch, weil es bedeuten könnte, dass sich der Besitzer für einen "echten Computer Checker" hält, ey. Natürlich könnte es auch eine Anspielung darauf sein, dass dort Computer Schach zu kaufen ist… Oder vielleicht wird jeder Kunde bei Eintritt in den Laden zum vollen Computer Checker?

Naja, was es sonst noch sein könnte, sagt uns LEO… 😉

17. Juli 2009 um 22:48

kostenloses Perry Rhodan E-Book

Wer früher einmal zu den Perry-Rhodan-Lesern gehörte oder noch gehört, den wird es vielleicht freuen, dass es dass Heft Nummer 2500 "Projekt Saturn" bei beam.de als Jubiläumsausgabe als kostenloses eBook gibt.

Die Sache hat allerdings ein paar Haken:

  • Man muss sich bei beam.de registrieren. Da hier auch Einmal-Adressen, wie von eintagsmail.de akzeptiert werden, ist diese Hürde nicht hoch.
  • Außerdem ist das eBook im ePub-Format. Daher muss man sich den "Adobe Digital Editions" installieren. Zur Installation muss man entweder dem Browser Adminrechte geben oder das Exe runter laden und dann das Exe mit Adminrechten starten.
  • Zuletzt will Adobe die Software sowohl aktiviert haben, sonst geht gar nichts und dann auch noch registriert haben, weil man die eBooks sonst nur auf diesem einen PC nutzen könne.

Ob das Heftchen diese Kröten wert ist?

16. Juli 2009 um 23:42

echte Musik für jeden

live music nowYehudi Menuhin war nicht nur ein sehr, sehr guter, sondern auch ein begeisterter Musiker. Daher gründete er den Verein "live music now" in England, um Musik zu Menschen zu bringen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht ins Konzert gehen können: seitdem werden kostenlose Konzerte in Krankenhäusern, Altenheimen usw organisiert.

Damit verband er die Förderung von jungen Musikern, denen er Auftritte in diesen Konzerten ermöglichte. Dafür bekommen sie ein Gage. Seit 1997 gibt es auch einen Ableger des Vereins in Franken, seit heute hat der Verein einen Internetauftritt: "www.livemusicnow-franken.de"

15. Juli 2009 um 20:54

Vortrag: SQL Server 2008 – ein Überblick für Entwickler

Neben der SQL-Pass, gibt es in Nürnberg auch eine recht rege .net-User-Group: dodned

Am 21.7. veranstalten sie um 20 Uhr den Vortrag "SQL Server 2008 – ein Überblick für Entwickler" :

Ähnlich wie es beim SQL Server 2005 der Fall war, bringt auch der SQL Server 2008 wieder eine ganze Vielfalt an Neuerungen und zusätzlichen Features mit sich. Insbesondere werden neben den traditionell von einer Datenbank unterstützten Datentypen mit dem SQL Server 2008 auch neue Datentypen für das Handling von unstrukturierten Daten und von Geodaten eingeführt. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Neuerungen und Ideen für Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema "Beyond Relational".

Nähere Informationen finden sich hier. Das Thema ist gut, der Referent ist gut, kein Eintritt: Interessenten also besser mal hingehen!

14. Juli 2009 um 20:15

eBook für .net-Entwickler

Bei dev{shaped} gibt es aktuell ein eBook für .net-Entwickler zum kostenlosen Download. Ich glaube das Buch heißt "Developers Developers Developers Developers". Es ist eine Sammlung von Aufsätzen zu verschiedenen Themen.

Möglicherweise sind die Artikel ganz gut aber irgendwie spricht mich das Werk so wenig an, dass ich noch keinen Artikel gelesen habe… 😉

9. Juli 2009 um 21:34

Verhaltensforschung mittels YouTube

Nein, es geht nicht darum die YouTube-Nutzer zu erforschen, sondern die Tiere auf hochgeladenen Videos:

Schachners Arbeitsgruppe sichtete auf Youtube über 1000 Videos tanzender Tiere – doch nur wenige bestanden vor den Augen der Forscher und bewegten sich wirklich synchron zur Musik. Interessanterweise waren es ausschließlich solche Tiere, die Sprache nachahmen konnten, darunter 14 Papageien- und eine Elefantenart[…]

Ich finde es einen ganz neuen Ansatz einfach die Videos von anderen Leuten auszuwerten. Ich frage mich nur, ob das dann überhaupt noch repräsentativ ist? Aber hier geht es offenbar nur darum die Existenz von musikalischen Tieren zu untersuchen. Dann sollte das Vorgehen Ok sein, oder?

Bei Spiegel-Online steht der komplette Artikel.

9. Juli 2009 um 18:28

Nazi-Webseiten auch hinter dem Stop-Schild verbergen?

Wie nicht anders zu erwarten, werden wegen der brutalen und menschenverachtenden Nazi-Propaganda im Netz Forderungen gestellt, dass auch diese Seiten hinter dem Stop-Schild versteckt werden. So berichtet es jedenfalls heute.de:

Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, kritisierte die Vorgehensweise deutscher Behörden. "Strafanzeigen von unserer Seite wurden regelmäßig innerhalb weniger Tage von den Staatsanwaltschaften eingestellt mit dem Hinweis, die Täter könnten nicht ermittelt werden, weil eine Steuerung über ausländische Seiten vorliege", sagte er. Das sei unakzeptabel.

Rose sagte, was zum Schutz gegen andere Kriminalität im Internet unternommen werde, "muss zum Schutz der Gesellschaften auch gegen Rassenpropaganda und Volksverhetzung unternommen werden". Er nannte als Beispiel die Bemühungen zur Eindämmung von Kinderpornografie im Netz, die von Internetanbietern, Bundeskriminalamt und Bundesregierung vereinbart wurden.

Wer kann auch schon etwas dagegen haben, wenn jetzt auch die Webseiten von Nazis vom BKA indiziert und dann versteckt werden? Dann kann man die IP-Adressen der abgefangenen Leser auch gleich an den Verfassungsschutz weiterleiten. Das wäre doch prima, oder?

Außerdem könnten die Behörden dann noch schneller die Ermittlungen einstellen, weil ehrliche Menschen diese bösen Seiten dann nicht mehr sehen können und dürfen. Und wenn man schon mal dabei ist, dann könnte man doch auch noch andere gefährliche Inhalte verstecken lassen.

9. Juli 2009 um 18:25

SQL Azure: Aus Raider wird Twix

Wer sich fragt, was denn nun SQL Azure ist, der kann sich beruhigt zurück lehnen. Da hieß bis gestern noch "Microsoft SQL Services". Aus "SQL Database Services" wurde in dem Zuge dann auch gleich "SQL Azure Database". Ehrlich gesagt fand ich das schon lange überfällig. Langsam blickte ja doch keiner mehr durch. Jetzt erkennt man wenigstens gleich am Namen in welche Ecke das gehört…

Details findet man hier.

Eigentlich könnte Microsoft auch gleich die unsäglichen Namen anderer Neuerungen im Datenbankbereich ändern: Master Data Services oder Self Service Analysis.