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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

10. März 2009 um 19:30

USB-Stick zum Premium-Preis

Letzte Woche mussten wir für unsere Testversionen einen USB-Stick bestellen. Dazu trägt man in einem elektronischen Formular die Ware ein und bekommt dann den innerbetrieblichen Verrechnungspreis angezeigt. Obwohl wir als Großeinkäufer sicher gute Preise bei unseren Lieferanten bekommen, sind die internen Verrechnungspreise meist (leicht?) höher als auf dem freien Markt. Das liegt daran, dass die Kosten für die Einkaufsabteilung noch draufgeschlagen werden. Das vermute ich jedenfalls, aber vielleicht täusche ich mich auch und wir kaufen nur Premiumprodukte und zahlen deswegen Premiumpreise.

Nun zurück zur Bestellung: Wir benötigen einen großen USB-Stick, um die Testversionen unserer kompletten DVD oder wenigstens fast der kompletten DVD drauf zu bringen (wir haben inzwischen Double-Layer-DVDs). Da es die 8 GByte-Stick derzeit schon im Supersonderangebot für 10 Euro gibt, war die Verwunderung groß, dass wir intern 156 Euro zahlen dürfen. Der 4 GByte-Stick würde immerhin 93 Euro kosten. Das ist ein stattlicher Preis, der leicht zu erklären sei, so der Einkaufsmitarbeiter zu einer Kollegin: es ist eine Sicherheitslösung dabei. Wer – angesichts des Preises – jetzt an einen Iris-Scanner denkt, den muss ich enttäuschen. Es geht um einen Passwortschutz. Solche gibt es zwar (beim auch nicht billigen) Conrad schon für 50 Euro, aber unsere sind sicher noch besser… 😉

Wer denkt, es ginge nicht noch teurer, der sollte sich mal diesen 8GB-Stick für 300 Euro ansehen… Beachtlich, nicht wahr?

27. Februar 2009 um 18:51

USB Plasma Ball (Teil 2)

USB Plasma BallNeulich habe ich doch das Video von dem amerikanischen Geek-Shopping-Sender präsentiert. Darauf hat der Moderator (?) so schön den "USB Plasma Ball" vorgestellt.

Und nun gibt es ihn für 10 Euro auch in Deutschland zu kaufen… Tataaa
Die ideale Geschenk-Idee für erwachsene Spielkinder, die schon alles haben.

20. Januar 2009 um 19:43

Schneller Service

Donnerwetter: Auf meine gestrige Mail bekam ich heute Antwort. Eine Nachbestellung des Kabels für den "dnt FigoBlack 20" ist kein Problem und ist gar nicht teuer.

Guten Tag,

der Preis für das USB Kabel beträgt 5,00 €

(inkl. MwSt. und unversicherter Versand; der Sendung liegen die Daten für die Überweisung bei, überweisen Sie bitte nach dem Erhalt der Ware)

Um eine Bestellung auszulösen, bestätigen Sie bitte diese E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

<Name entfernt>

-Serviceleitung-
Drahtlose Nachrichtentechnik
Entwicklungs- und Vertriebs GmbH

Wer hätte das gedacht. Dann freue ich mich schon auf das Kabel. Dann kann ich endlich auch mal wieder andere Sachen hören…

Update (28.1.2009): Das Kabel kam heute an, es passt und ich kann den MP3-Player wieder beladen… Hurra!

19. Januar 2009 um 19:31

proprietäre Stecker

Mit jedem Fehler werde ich um eine Erfahrung klüger: Zu meinem schönen MP3-Player verschlamperte ich das passende USB-Kabel. Leider dachten sie sich eine ganz eigene Buchse am Gerät aus, die nirgend aufzutreiben ist. Also nie wieder einen MP3-Player mit eigenwilligen Steckerverbindungen!

Das ist echt ärgerlich, weil ich keinen Ersatz auftreiben kann. Und jetzt deswegen noch mal genau so einen zu kaufen, ist ja auch keine tolle Lösung, oder? Man sollte ja aus Fehlern lernen. Sogar dem bei E-Bay angebotenen Teil fehlte das Kabel (ergab die Nachfrage)… 🙁

Auf meine erste Anfrage beim DNT-Kundendienst kam damals keine Antwort. Mal sehen, wie es diesmal wird.

14. Januar 2009 um 19:06

Tastatur für Profies?

das Keyboard ProWas würdet Ihr sagen, wenn Ihr eine Tastatur ohne darauf gedruckte Zeichen bekommt? Tolle Sache, dann lerne ich endlich zu tippen ohne hinzugucken? Dann schaut Euch mal "Das Keyboard Ultimate" an.

Das ist kein Scherz, sondern für 99 Euro hier zu beziehen

23. November 2008 um 14:38

USB-Anschluss verstopfen

USB-SicherungssticksBei Conrad sah ich in der virtuellen Grabbelkiste gerade USB-Sicherungssticks. Die stopft man in den USB-Anschluss rein und schon kann niemand mehr ein USB-Gerät anschließen. Angeblich bekommt man die drei beiliegenden Stopfen nur mit dem richtigen Schlüssel wieder raus. Ob das stimmt?

Warum das Ganze? Na, damit kann der Admin beispielsweise verhindern, dass jemand einen Kaffeewärmer an den PC anschließt.

18. November 2008 um 21:39

Härtetest

Diesen Härtetest finde ich schon irgendwie nett. Den ersten Aufprall würde eine normale Festplatte wohl eher nicht überleben…

Toughbook H1 Video 3: Drop TestThe most amazing home videos are here

12. November 2008 um 21:41

PC wird per USB-Modul zum Mac?

Wenn man bei Spiegel.de einen Artikel über Computer-Hardware findet, dann darf man nicht die gleichen Maßstäbe anlegen, wie bei der c't oder anderen Computer-Zeitschriften. dennoch wunderte mich die Wahl des Themas: Es gibt offenbar ein USB-Modul mit dem sich PCs mit Gigabytes-Mainboards als Macs identifizieren und die Installation des aktuellen MacOS ermöglicht. Damit kann man im Vergleich zum Kauf eines normalen Mac viel Geld sparen.

Es wird orakelt, ob es rechtlich zulässig ist, aber leider nicht mal im Ansatz umfassend diskutiert. Meiner Ansicht nach kommt es darauf an, ob ich das MacOS bei Apple kaufe und mit denen einen Kaufvertrag abschließe. Wenn ja, dann muss ich mich an die Bedingungen des Kaufvertrages halten. Wenn ich die Software aber bei einem anderen Händler kaufe, dann fühle ich mich vertraglich nur dem Händler verpflichtet. Warum sollten dann bei der Installation aufflackernde Lizenzbestimmungen für mich verbindlich sein? Wäre das nicht nur dann der Fall, wenn ich durch irgendeine andere Art einen Vertrag mit Apple schließen würde? Naja, da ich nicht vorhabe so etwas zu kaufen, betrifft es mich ja nicht.

Eine Sache wundert mich aber dann doch noch: Für wirklich gute PC-Gehäuse (z.B. von Thermal-Take) legt man um die 100 Euro an. Aber in der Beispielkonfiguration wird das so ziemlich teuerste erhältliche PC-Gehäuse ausgesucht. Es ist für Hardcore-Gamer gedacht und deswegen mit 6 Gehäuselüftern ausgestattet und kostet bei Alternate 430 Euro. Das ist ja kaum zu toppen.
Wenn ich mir die restliche Konfiguration ansehe, dann wird die Hardware diesen hohen Ansprüchen nicht ansatzweise gerecht. Ich hätte jetzt wenigsten zwei gekoppelte High-End-Grafikkarten erwartet und auch der Speicher mit seinen DDR2-800-Modulen passt nicht ins Bild. Die 300 Euro kann man freilich gut investieren: Im Kaufvorschlag werden nämlich weder Eingabegeräte (Tastatur und Maus, gerade hier lohnt es sich nicht die Billigware zu kaufen), noch Kartenleser oder Hardware für das Backup (z.B. eine externe Festplatte) berücksichtigt. – Backup, wer braucht denn sowas? Es gibt doch die Time-Maschine… 😉

Für den Rest kann man dann mit seinem Schatz zünftig Essen gehen und für die Investition werben…

11. November 2008 um 23:19

Selbst-verschlüsselnde Festplatten

Was ich da jetzt bei Golem.de lese, ist wohl schon lange überfällig. Dadurch werden die Laptops zwar viel langsamer, aber der Sicherheitsgewinn lohnt sich. Nach den eklatanten Datenpannen sollten in Behörden und Firmen generell solche Platten eingesetzt werden:

Fujitsu, Hitachi und Seagate haben jeweils neue Notebookfestplatten mit 500-GByte-Kapazität und optionaler Verschlüsselung der Daten angekündigt. Bei Verlust eines Notebooks sollen sich die Besitzer weniger Sorgen um vertrauliche Informationen machen müssen.

Wenn der Schlüssel (der beim Start des Laptop eingegeben wird) nicht gerade per Sticker am Gerät klebt, dann ist der Ansatz meiner Ansicht nach gut.

30. Oktober 2008 um 00:09

SATA-Festplatten einfach mal anstecken

Die Idee dieser "USB-Docking-Station für 2,5" & 3,5" SATA-Festplatten" bei Pearl finde ich schon irgendwie schräg. Aber das ist so praktisch, dass ein Zugriff für den Preis von 34 Euro (inkl. Versand) sich meiner Ansicht nach lohnt.
USB-Docking-Station für 2,5

Ich kannte bislang nur die typischen Kabel, z.B. von Digitus (bei Conrad derzeit für etwa 24 Euro (inkl. Versand, regulär angeblich 32 Euro):
DIGITUS USB 2.0 IDE & SATA KABE

Beide Teile enthalten laut Beschreibung eine externe Stromversorgung.

29. September 2008 um 22:18

intern gerechnet

Heute haben wir über die innerbetriebliche Beschaffung einen 8GB-USB-Stick bestellt. Der reicht derzeit noch, um unsere eigenen Double-Layer-DVDs in den Testraum zu schaffen (jaja, wir testen bevor sie produziert werden…). Was beim Erlanger Saturn im Angebot aktuell 12 Euro kostet und als Markenware (z.B. von Corsair) über Amazon 20 Euro, kostet intern knapp über 150 Euro – natürlich kein echtes Geld, sondern nur Verrechungsgeld, aber immerhin. Natürlich ist das die feinste Markenware mit Verschlüsselung ab Hersteller. Aber dennoch schluckt man bei solchen Preisunterschieden erst mal…

Da würde ich mir wenigstens wünschen, dass es bei solchen Luxusmodellen einen Schalter für den Schreibschutz gibt. Früher hatten das die ersten USB-Sticks. Das hatte den Vorteil, dass man damit Dateien auf fremde Systeme kopieren kann ohne sich versehentlich Schädlinge einzufangen. Warum gibt es die an Sticks eigentlich nicht mehr?

21. August 2008 um 20:16

Teflonfüße für die Maus

Bei Pearl werden gerade Teflonfüße für die Maus verramscht. Die kann man unter seine Maus kleben damit die besser über den Schreibtisch gleitet. Keine schlechte Idee. Allerdings lohnt es sich ja fast nicht wegen 2,90 Euro etwas zu bestellen, oder? Naja, ich finde dort meist auch noch andere abgedrehte Dinge… Die Versandkosten liegen übrigens je nach Zahlungsart zwischen 3,90 und 6,90 Euro.

Hier geht's zum Schnäppchen (eigentlich "Maus Schläppchen"): Teflon Gleitfüße für PC Mäuse (12 Stück)