Was ich da jetzt bei Golem.de lese, ist wohl schon lange überfällig. Dadurch werden die Laptops zwar viel langsamer, aber der Sicherheitsgewinn lohnt sich. Nach den eklatanten Datenpannen sollten in Behörden und Firmen generell solche Platten eingesetzt werden:
Fujitsu, Hitachi und Seagate haben jeweils neue Notebookfestplatten mit 500-GByte-Kapazität und optionaler Verschlüsselung der Daten angekündigt. Bei Verlust eines Notebooks sollen sich die Besitzer weniger Sorgen um vertrauliche Informationen machen müssen.
Wenn der Schlüssel (der beim Start des Laptop eingegeben wird) nicht gerade per Sticker am Gerät klebt, dann ist der Ansatz meiner Ansicht nach gut.




Normale Firmen, deren Mitarbeiter mit relevanten Daten unterwegs sind, setzen doch seit je her Verschlüsselungssoftware alá Safeguard oder ähnliches ein, bei denen die komplette Platte dicht ist. Dachte ich zumindest… *eek*
Naja, ich komme mir immer ganz albern vor, weil meine Rüstzeit viel länger ist als die Teilnehmer anderer Firmen an Besprechungen oder auf Konferenzen. Stick einstecken, authentifizieren, sogar das Booten dauert auf einer verschlüsselten Platte länger und endlich Anmelden. Wenn ich mich per WLAN ins Firmennetz einwählen will, dann muss ich danach noch mal einen Schlüssel für meinen Stick eingeben und natürlich noch das VPN-Passwort. Und schon sind die anderen bereits fertig und sind dabei ihre Kiste wieder herunterzufahren…
Die polarisierenden Bildschirmfolien vergaß ich zu erwähnen. Nachdem die modernen Displays auch noch ganz schräg von der Seite zu lesen sind, kann man dem Banknachbarn damit das Spicken versauern.
Deswegen gehe ich davon aus, dass wir zu den wenigen Firmen gehören, die es ganz genau nehmen.