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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

26. Februar 2009 um 21:59

Windows Internal Database

Aufgrund eines Hinweises meines Kollegen Matthias lernte ich heute, dass es eine "Windows Internal Database", genannt "WYucon" gibt. Damit ist auch schon klar, dass es sich dabei um einen SQL-Server-2005 (Codename "Yukon") handeln muss:

Windows Internal Database (WYukon) used by Windows components such as Windows SharePoint Services, Windows Server Update Services, Active Directory Rights Management Services, Windows System Resource Manager and UDDI Services.

Nachzulesen ist das in dem Patch, den es dafür jetzt für Windows Server 2003 und Windows Server 2008 (KB955706) gibt… Der Patch enthält übrigens das SP3 für SQL Server 2003, dass man auch per Windows-Updates installieren kann.

25. Februar 2009 um 19:51

Ziellos arbeiten?

In diesen Tagen muss ich mich wieder mit den Zielen beschäftigen: Es stehen die neuen Zielvereinbarungen an und natürlich die Zielerreichungsgespräche. Das ist schon eine ganze Menge Aufwand. Wenn ich da im "Harvard Businessmanager" lesen muss, dass Ziele ganz schön kontraproduktiv sein können, dann gibt mir das schon zu denken:

Viele Unternehmen verwenden Zielsysteme, die mit individuellen Vergütungen verknüpft sind. Kaum jemand stellt den Sinn dieser Systeme infrage. Vieles spricht jedoch dafür, dass sie nicht nur wenig nutzen, sondern sogar großen Schaden anrichten können.

Im Artikel "Management by Objectives: Führen ohne Ziele" steht noch mehr dazu. Insbesondere finde ich die von Herrn Stein vermuteten Irrtümer spannend:

  • Irrtum 1: Zielmanagement kostet wenig und bringt viel
  • Irrtum 2: Individuelle Ziele tragen zum Unternehmensziel bei
  • Irrtum 3: Vergütung individueller Ziele fördert Visionen

Persönlich finde ich die Verknüpfung der Zielerreichung mit einem zu verteilenden Budget nicht so prickelnd. Ich frage mich, ob das reine ungefärbte Feedback nicht besser wäre… Dann kann man Fehler zugeben ohne das es gleich Geld kostet.
Aber da besteht wohl die Vermutung, dass die Ziele nicht ernst genommen würden, wenn es keinen monetären Anreiz gäbe. Mein Eindruck hingegen ist, dass die meisten Kollegen ohnehin gute Arbeit leisten wollen und ihnen Ansehen/Bestätigung/Lob wichtig ist. Diese Aspekte stehen bei der Zielerreichung schnell im Hintergrund, wenn das Geld ins Spiel kommt.

25. Februar 2009 um 18:41

Abzahlen oder Ansparen?

Keine Ahnung warum, aber wegen des gestrigen Spruches "Denn Krise ist, was wir daraus machen." musste ich an die Waltons denken. Das war als Kind eine meiner favorisierten Sendungen.

Besonders interessant finde ich, dass zu der Zeit schon die Ratenzahlungen üblich waren. Allerdings genau anders herum als heute: Man zahlte etwas an und reservierte sich den Artikel damit. Und wenn der/die Betreffende das Geld komplett hatte, dann bekam er/sie den Artikel ausgehändigt. Würde das heute noch gehen? Oder müssten wir dann so lange auf die Dinge warten, dass es sich schon nicht mehr lohnt? Ein Auto zum Beispiel?

Details zu den Waltons finden sich auch hier.

24. Februar 2009 um 23:11

Nicht mehr als 8GB Max Server Memory?

Heute erzählte mir ein Kollege, dass ein gestern (für einen Tag) angereister SQL-Server-Experte eine interessante These aufgestellt habe. Wegen eines Problems mit einem Windows-Server untersuchte er das System und begutachtete die Konfiguration. Auf dem Windows-2003-Enterprise-System (32 Bit, 32 GB RAM, 8 Kerne) sind drei SQL-Server-2005-Standard-Editionen mit jeweils 8 GBytes Max-Server-Memory.

Der Fachmann soll mit einer Kollegin von ihm telefoniert haben, die ihm sagte, dass man pro SQL-Server-Instanz (auf 32-Bit-Windows) nicht mehr als 8 GBytes Max-Server-Memory einstellen solle. Das ist mir völlig neu. Mir leuchtet das auch gar nicht ein: Warum sollte man auf einem SQL-Server mit konfiguriertem AWE nicht mehr als 8 GBytes Max-Server-Memory konfigurieren? Weiß da jemand etwas Ähnliches oder kann eine Erklärung/Link bieten?

Der Experte soll allerdings auch gesagt haben, dass meine Kollegen Min-Memory=Max-Memory setzen sollen, "weil der SQL-Server dann gleich beim Start den Memory allokiert". Da dauere dann der Start zwar länger, aber dann müsse der Speicher nicht erst zur Laufzeit angefordert werden, was das Laufzeitverhalten verbessere. Das ist nach meiner Erfahrung am SQL-Server-2005 aber nicht richtig.
Ich erlebte es so, dass der SQL-Server auch in der vorgeschlagenen Konfiguration mit wenig Cache anfängt, dann den benötigten RAM nur bei Bedarf allokiert und die Speichernutzung genauso langsam ansteigt, wie mit niedrigerem konfiguriertem Min-Server-Memory. Allerdings gibt der SQL-Server den Speicher nicht mehr her, wenn Engpässe beim verfügbaren RAM auftreten (was man aber sowieso durch ausreichend dimensionierte Speicherriegel verhindern sollte). In der Online Hilfe steht: "Eine SQL Server-Instanz, die nur wenige Anforderungen verarbeitet, wird den Wert von min server memory möglicherweise nie erreichen." Und hier: "Die Option min server memory zwingt SQL Server nicht, beim Starten eine Mindestmenge von Arbeitsspeicher zu reservieren."
Wie sind hier Eure Erfahrungen?

Leider ist es immer so mühsam von Experten in die Welt gesetzten Gerüchte wieder einzufangen… 🙁

Update 12.3.2009: Ein freundlicher Mitarbeiter der Firma des Experten wandte sich an mich, um das Problem zu lösen. Weil ich weder dem ohnehin nicht-namentlich genannten Experten schaden möchte, noch dem Ruf dieser Firma, habe ich deren Namen entfernt.

Ich hatte meine Frage zwar schon wieder vergessen, aber die Reaktion beantwortet sie meiner Ansicht nach… 😉

24. Februar 2009 um 19:02

European PASS Conference 2009

Wer sich noch nicht überlegt hat, ob er zur diesjährigen "European PASS Conference 2009" gehen will, sollte das bald tun. Der Early-Bird-Tarif läuft bald aus.

Alleine schon wegen der Vorträge von Bob Ward dürfte sich die Veranstaltung lohnen!

  • SQL Server 2008 Engine Performance and Advanced Diagnostics – ein ganzer Tag! Einfach klasse.
  • Debugging the Memory of SQL Server 2008

Andere Vorträge, wie der von Brad McGehee ("Database Maintenance Optimization Strategies for the Database Professional") oder Brent Ozar ("Finding Your Storage Bottlenecks with SQLIO") klingen aber auch gut.

24. Februar 2009 um 18:43

Schlaue Sprüche?

In der Computerwoche 8 (v. 20.2.2009) lautet die Überschrift der Ausgabe "neu booten" mit dem erklärenden/ergänzenden Zusatz "Denn Krise ist, was wir daraus machen."
Offenbar gehöre ich nicht zur Zielgruppe der Zeitschrift. Ich kapiere auch nach längerem Nachdenken nicht, was die damit sagen wollen. Wahrscheinlich geht es darum, dass die Opelangestellten einfach einen neuen besseren Job suchen sollen, falls Opel pleite geht? Oder geht es um die Sicht von Firmen, vielleicht nur aus Sicht derer, die aus der Krise profitieren können?

Im Editorial wird ausgeführt:

"Neben der einen medial vermittelten und von Interessensvertretern und Lobbyisten welcher Couleur auch immer behaupteten Wirklichkeit gibt es noch eine beziehungsweise mehrere andere."

Die aus den Erkenntnissen von "Hirnforschern und Psychologen" angeführten Beispiele über Alarmsignale aus Zeiten der Säbelzahntiger trugen auch nicht zu meiner Erleuchtung bei… 😉

Naja, wahrscheinlich wollten sie einfach nur geistreich und positiv sein. Daher nehme ich es einfach als Faschingsscherz und schließe mit einem weiteren Zitat:

"Wie gesagt: Es gibt mehrere Wirklichkeiten, die alle ihre Existenzberechtigung haben. Unsere hat den unbestreitbaren Vorteil: Sie funktioniert als Gemütsaufheller."

Tätäää Tätäää Tätäää

21. Februar 2009 um 12:50

Tipps und Tricks zu Microsoft Office 2007

Wer vor einiger Zeit auf Microsoft Office 2007 umstieg oder das in Zukunft plant, der sollte einen Blick auf die Handbücher für die Benutzeroberfläche werfen. Dort findet man beispielsweise die Befehle in Word 2003 und Word 2007 im Vergleich und vieles mehr.

Vielen Dank an Klaus für den Tipp!

20. Februar 2009 um 17:42

Neue Ausgabe des "Windows Vista Resource Kit"

Das Buch "Windows Vista Resource Kit, Second Edition" gibt es gerade bei Microsoft Press zum kostenlosen Download (43 MBytes). Wie immer muss man sich dort anmelden.

Die DVD bzw. dessen Inhalt fand ich leider noch nicht online. Kennt da wer einen Link?

Schnell zugreifen bevor mit Windows 7 wieder alles anders wird… 😉

18. Februar 2009 um 22:57

Die etwas andere Gala-Eröffnung

Als ich die Eröffnung dieser Star-Trek-Gala, ähm, Tschuldigung, Star-Wars-Gala sah, blieb mir einen Augenblick lang die Kinnlade offen…


William Shatner VS. George LucasWatch more funny videos here

Finde ich gut…

18. Februar 2009 um 22:19

Musik von und mit Jim Allchin

Heute schickte mir mein Lieblings-PASSler Klaus eine Info, dass Jim Allchin – ja, der Jim Allchin, der mal für den SQL-Server und andere Microsoft-Software verantwortlich war – eine eigene Platte rausgebracht hat…

Jetzt bleibt nur die Frage, ob er sich damit einen Lebenstraum erfüllt hat oder ob er wirklich gut ist? Aber da kann sich jeder selber eine Meinung bilden. Er hat Hörproben ins Netz gestellt (dazu muss man für diese Seite Java-Script zulassen). Dass er das durfte zeigt, dass er nicht auf die üblichen Plattenverträge angewiesen war. Ist die Frage damit schon beantwortet? Nicht unbedingt, besser selber hören.

18. Februar 2009 um 22:08

Linktipp: Datenaustausch zwischen Linux, Windows 7 und Server 2008 R2

Für alle, die sich mit Netzwerken beschäftigen, dürfte der TecChannel-Artikel "Datenaustausch zwischen Linux, Windows 7 und Server 2008 R2" interessant sein.

17. Februar 2009 um 18:43

Lockpicker

Gerade gestern plauderte ich mit zwei Kollegen über das Knacken von Büro-Schränken und Schlüsselkästen. Dabei erfuhr ich ein paar Tricks, die ich noch nicht kannte. Das braucht man natürlich nur wenn man mal seinen Schlüssel vergisst… 😉

Da kommt mir der neue Artikel im Spiegel über die Lockpicker ganz gelegen. Schon in der Grundschule haben wir gegenseitig die Zahlenschlösser unserer Fahrräder geknackt. Natürlich nur im Beisein der Besitzer und auf Zeit. Die waren damals aber schon wirklich ganz schön billig…