Glorf.it

Glorf IT

Bedenkliches aus dem IT-Alltag

10. März 2009 um 19:25

Ein Baby entdeckt das Esszimmer

Für alle, die gerne mal im Zeitraffer sehen wollen, wie ein 9 Monate alter Säugling krabbelnd und kullernd ein Zimmer entdeckt, ist der beiliegende Film-Clip. Ein Tipp noch: Ich habe den Ton abgedreht, die Musik nervte mich etwas. Aber das ist natürlich Geschmacksache…

9. März 2009 um 20:03

Die Sprache "Oslo"

Wer sich – wie ich – nichts unter einer Modellierungssprache vorstellen kann, der findet im Artikel "The Oslo Modeling Language Specification" vielleicht erste Ansatzpunkte:

The "Oslo" Modeling Language M is a modern, declarative language for working with data. M lets users write down how they want to structure and query their data using a convenient textual syntax that is convenient to both author and read.
M does not mandate how data is stored or accessed, nor does it mandate a specific implementation technology. Rather, M was designed to allow users to write down what they want from their data without having to specify how those desires are met against a given technology or platform. That stated, M in no way prohibits implementations from providing rich declarative or imperative support for controlling how M constructs are represented and executed in a given environment.

Alternativ dazu finden sich auch im Artikel "Build Metadata-Based Applications With The “Oslo” Platform" von Chris Sells Ansatzpunkte. Aber ehrlich gesagt, habe ich es immer noch nicht richtig verstanden wo der große Gewinn liegen soll… Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mich erst mal rantasten muss, was denn eine "Modellierungssprache" eigentlich ist.

9. März 2009 um 19:32

kostenloses eBook zu Visual Basic 2008

Bei Galileo gibt es gerade wieder ein kostenloses eBook: "Visual Basic 2008 – Das umfassende Handbuch von Andreas Kühnel und Stephan Leibbrandt. Das Buch hat 1330 Seiten und kostet regulär 50 Euro.

Beworben wird es mit folgender Beschreibung, die ich noch nicht überprüfen konnte:

Das Buch enthält alle Neuerungen des Visual Studio 2008. So werden die Themen LINQ (Language Integrated Query, ganz neu in .NET 3.5) oder etwa XAML (eXtensible Application Markup Language) sehr ausführlich in eigenen neuen Kapiteln behandelt.

Dieses umfassende Kompendium wird Umsteigern und Einsteigern gleichermaßen gerecht, es ist sowohl Lehrbuch als auch Nachschlagewerk.

Also am besten selber eine Meinung bilden. Leider ist es kein PDF, sondern eine Sammlung von HTML-Seiten. Aber dafür ist es kostenlos. Hier geht es direkt zum Download.

Danke an Klaus von der SQL-PASS Franken
9. März 2009 um 19:23

Lange Monologe

Ich kann mich gut erinnern, dass es in meinem Studium einen berüchtigten Kommilitonen gab, der viel redete. Ich meine wirklich viel. Aber heute fand ich einen Meister des Fachs. Als ich in den Zug stieg setzte ich mich auf einen freien Platz auf einem "Vierer". Dort saß ein älterer Herr (ein Beamter kurz vor der Pensionierung, wie sich heraus stellte) und sprach mit einer jungen Frau ihm gegenüber. Über die Frau kann ich nichts berichten. Sie sagte nur "Aha", "HmHm", "Ach so" und so weiter. Und selbst dabei wurde sie fast noch durch den Herrn unterbrochen, der die ganze Zeit über die Ermittlungen berichtete mit denen er zu tun hat. (Der "Verdächtige" hat wohl die potentiellen Mitbieter bei einer Auktion bedroht und nun wunderten die Banken sich darüber, dass die Immobilien zu billig weggingen.)

Jedenfalls redete der Mann bis ich endlich Aussteigen durfte. Die junge Frau stieg nämlich an der gleichen Station aus. Deswegen musste er wohl oder übel aufhören… 😉

4. März 2009 um 20:14

SQL-PASS Franken: Snapshot Isolation

SQL-PASSNächsten Dienstag, am 10.3.2009, findet in Nürnberg der nächste Vortrag der SQL-PAS Franken statt. Diesmal geht es um ein Thema, dass viel mit Performance und Parallelität zu tun hat: Snapshot Isolation.

Siegfried Spuddig, der auch schon auf Konferenzen referierte (hier mit Bild), ist freier Consultant. Derzeit betreut er eine mehrere Terabyte umfassende hochverfügbare SQL-Server-Datenbank in einem Großkonzern. Die Zusammenfassung klingt sehr interessant:

Performance-Tuning von datenbankgestützten Applikationen ist mehr als nur Hardware- und Index-Tuning. Spätestens bei längeren Transaktionen müssen sich Entwickler und Administratoren zusammensetzen, um die Serialisierung der Abfragen zu vermeiden.

Neben der Optimierung des Datenmodells für Multi-User-Systeme können Sperrenmechanismen auf Query-, Datenbank- und Tabellen-Ebene eingesetzt werden. Serialisierung kann aber auch ausdrücklich gewünscht sein, um sicherzustellen, daß bestimmte Abläufe sich nicht überschneiden.

Um die technischen Möglichkeiten mit SQL Server 2000, 2005 und 2008 und ihre Vor- und Nachteile geht es in diesem Vortrag.

Gastgeber ist wieder die plus-IT GmbH im Eurocom Center (Lina-Ammon-Str. 3, Gebäude 3 / 3. Stock, 90471 Nürnberg).

Wie immer ist der Eintritt frei, auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Aber bitte bei Klaus Oberdalhoff unter kob(ät)sqlpass.de anmelden, damit er weiß wie viele Stühle benötigt werden.

4. März 2009 um 18:32

Warten vor der Umkleidekabine…

Wer schon mal mit seiner Lebenspartnerin Kleidung gekauft hat, der weiß wie man sich fühlt, wenn man vor der Umkleidekabine wartet. Selbst wenn objektiv gesehen jedes Anprobieren schnell geht, dann kommt es mir immer ewig lang vor. Diesem "Magier" geht es mit seiner Partnerin jedenfalls nicht so:


IMPOSSIBLE Magic TrickA funny movie is a click away

"Quick Change Artist" nennen die Amis so jemanden…

4. März 2009 um 18:13

Feueralarm

Gestern gab es in meiner einen riesen Feueralarm und ich habe nichts mitbekommen… OK, der Alarm war in einem anderen Gebäude (über die Straße), aber angeblich wurde von der Feuerwehr die komplette Straße abgesperrt und auch die Polizei rückte in großer Mannschaft an. Wie ich höre war das komplette Gebäude mit mehreren Hundert Mitarbeitern innerhalb von 8 Minuten geräumt. Im Aufzug habe es etwas rumgekokelt nachdem vormittags das Wartungspersonal des Herstellers dort etwas gemacht habe. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich ein großes Event verpasst habe. 🙁

Naja, zum Glück ist nichts passiert. Auf der Zugfahrt lernte ich von Kollegen, dass man im Brandfall die Bürotüren nicht abschließen soll. Normalerweise müssen wir immer alles verriegeln, wenn wir den Raum verlassen. Aber dann könnte ja weder die Feuerwehr in den Raum, noch könnten die Teamleiter schnell nachsehen, ob alle raus sind. Bei uns verlassen die Kapitäne nämlich als letzte das Schiff. Liegt das daran, dass den Verfassern der Vorschriften klar ist, wer am ehesten zu entbehren wäre?

3. März 2009 um 21:03

Network Monitor mit TDS-Unterstützung

Ebenfalls von meinem Chef kam der Hinweis auf die neue Beta-Version des "Network Monitor Open Source Parser" von Microsoft. Darin wurden viele der "plötzlich" offen zugänglichen "Microsoft Protokolle" integriert.

While parsers for many protocols have always shipped with Network Monitor, we have now decided to ship parsers for the protocols described in the Windows Open Protocol Specifications […].

Dazu gehört auch auch die TDS-Unterstützung. Man kann also Pakete des SQL-Servers damit im Klartext ansehen. Das könnte richtig klasse sein. Allerdings habe ich da so meine Vorurteile: Ethereal zu toppen dürfte für eine Beta schwer sein. Dennoch würde ich ihn gerne mal ausprobieren. Aber bis ich dazu komme… 😉

Hat den schon mal jemand ausprobiert?

3. März 2009 um 20:19

Bin ich selbstständig oder angestellt?

Wen es interessiert woran man erkennen kann, ob jemand selbstständig oder angestellt ist, der sollte das informative Infoblatt "Selbstständig oder angestellt" von der GEK lesen. Hier werden knapp und verständlich verschiedene Sonderfälle erläutert.

Jetzt verstehe ich auch, warum beherrschende Gesellschafter grundsätzlich keine Angestellten sind und im Rahmen eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrages nicht vermittelt werden können. Aber manche Geschäftsführer können durchaus Angestellte sein, aber längst nicht alle…

3. März 2009 um 19:56

Die Finanzkrise einfach erklärt

Früher als meine Kinder noch jünger waren, haben wir immer gemeinsam die Sendung mit der Maus geschaut. Leider sind diese Zeiten jetzt vorbei. Aber dieser Clip, der die Entstehung der Finanzkrise einfach erklärt (leider auf englisch), würde wunderbar rein passen: einfach erklärt und alles wichtige drin.

"mortgage" heißt auf deutsch übrigens "Hypothek".


The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo.

Unter crisisofcredit.com steht mehr.

Danke an meinen Chef.
2. März 2009 um 21:33

Freenet den eigenen Schuppen in Rechnung stellen?

Ja, warum denn nicht? Wenn sie wirklich nicht anders hören wollen?
Cooler Clip von heute.de über einen Kunden der einen falschen DSL-Tarif bestätigt bekam.

2. März 2009 um 20:46

Selbstständig oder angestellt?

Bei uns war seit einigen Wochen auch wieder das Thema aktuell in welchen Situationen wir externe Mitarbeiter nur als Angestellte beschäftigen können (per "Arbeitnehmerüberlassungsvertrag") und wann per Werkvertrag oder gar als Beratervertrag (ich glaube offiziell heißt das "Dienstleistungsvertrag").

In dem Artikel "Selbstständig oder angestellt?" bei gulp.de werden unter anderen Kriterien genannt, die für eine selbstständige Tätigkeit sprechen. Dort wird auch in einem Beispiel beschrieben, dass die Rechtssprechung alleine schon dann von einem Angestelltenverhältnis ausgeht, wenn der Betreffende in die betriebliche Organisation der Firma eingegliedert ist und deren Weisungen unterliege.

Keine schöne Sache für alle selbstständigen ITler, oder? Ob es das ist, was der Gesetzgeber wollte?