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Bedenkliches aus dem IT-Alltag

29. August 2006 um 22:36

Microsoft verlängert Supportzusage

Bei inside-it.ch wird darüber berichtet, dass Microsoft den Custom Support für bestimmte Produkte auf drei Jahre verlängert:

In Zukunft will Microsoft nun für jedes Produkt, für das es Custom Support gibt, generell von Anfang an eine Frist von drei Jahren garantieren. (Die Frist kann danach noch weiter verlängert werden). Der Preis für den Custom Support wird von Anfang an für diese drei Jahre festgelegt. Und zudem wird nicht mehr ein Einheitspreis verlangt, sondern die Kunden zahlen pro Maschine, auf der noch die alte Software läuft.

Um ehrlich zu sein, verstehe ich den Unterschied zum bisherigen Verfahren nicht, weil mir der Begriff "Custom Support" unklar ist. Und weil ich gerade Urlaub habe, kann ich nicht "mal eben" unseren Experten in der Firma dazu befragen. Hier die FAQ zur Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie. Sie wurde aber zuletzt im Februar aktualisiert, enthält diese Änderungen daher nicht nicht.
Ich vermute mit "Custom Support" ist einfach ein Support nach dem "Extended Support" gemeint, den besondere zahlende Kundschaft bekommen kann.

Den extrem langen Lebenszyklus des SQL Server 2000 dürfte das jedoch nicht beeinflussen… 😉

Hier die Details: Microsoft verlängert Gnadenfrist für Softwaregreise.

Update: OK, jetzt weiss ich wieder was es mit dem "Custom Support" auf sich hat. Es wurde 2004 wegen Windows NT Server schon mal hochgekocht. In der Sidebar wird es für Exchange Server 5.5 zusammengefasst:

Microsoft Exchange Server 5.5 will follow the custom support policy announced today for Windows NT 4.0. There will be a full two years of custom support available for Exchange Server 5.5 customers after extended support ends at the end of 2005.

Und das wurde jetzt einfach auf 3 Jahre verlängert. Also Custom-Support für Windows NT Server bis Ende 2007?

29. August 2006 um 21:52

SQL Server 2005 Failover Clustering White Paper

Am 25.August hat Microsoft ein neues Whitepaper bereit gestellt: SQL Server 2005 Failover Clustering White Paper. Ehrlich gesagt habe ich es nicht angeschaut, die 37 MB des "comprehensive document" haben mich etwas abgeschreckt. Dafür habe ich im Augenblick einfach nicht die Nerven – schließlich habe ich Urlaub… 😉

Vergleichsweise wenige unserer Kunden nutzen Windows-Cluster, was angesichts der Preise und unserer Zielgruppe auch wieder nicht so verwunderlich ist.

gefunden bei The Daily Grind

29. August 2006 um 21:38

Netter Einsteiger-Artikel zum SQL Server Everywhere

Auf developer.com hat Mike Gunderloy einen ganz netten, kurzen Einsteiger-Artikel zum SQL Server Everywhere geschrieben. Er kommt zu folgendem Resüme, dem ich mich uneingeschränkt anschließe:

SQL Server Everywhere is targeted for single-user desktop scenarios, where you've got an application that needs to store data and possibly synchronize it with a server. Within those bounds, though, it's a very attractive solution – and one that you can actively experiment with today.

Hier ist er ganze Artikel: A First Look at SQL Server Everywhere

gefunden bei The Daily Grind

29. August 2006 um 01:02

Online-Videorecorder ist nicht legal

Schade, ich hatte den Dienst eigentlich demnächst mal ausprobieren wollen. Ich hatte erwartet, dass es legal ist, wenn man jemand anderen für sich einen Sendung aufzeichnen zu lassen. Aber das sieht das Gericht offenbar anders…

Details bei ZDNet im Artikel "Pro Sieben Sat1 gewinnt gegen Onlinetvrecorder.com"

29. August 2006 um 00:38

Politikerin leidet unter dem Urheberrecht

Etwas Schadenfreude hatte ich schon als ich bei Heise las, dass eine Politikerin Probleme bekam, weil sie auf Ihrer Homepage Fotos von Kunstwerken veröffentlichte.

Viele Dinge im Urheberrecht verstehe ich nicht, z.B. warum ein PodCaster richtig viel Geld zahlen muss, wenn er seinen Beitrag mit mehr als ein paar Sekunden Hintergrund-Musik verschönert. Ich verstehe nicht, warum es illegal sein soll von einer CD eine Kopie zu machen, auf der "Copy-Protected" steht, es aber legal ist auf solchen CDs Root-Kits zu platzieren. Und die gute Politikerin versteht nicht, warum ein Künstler bestimmen darf auf welchen Webseiten sein "der deutschen Bevölkerung" gewidmetes Kunstwerk gezeigt werden darf und auf welchen nicht. Das finde ihc auch lächerlich, aber es leuchtet mir von den genannten Beispielen noch am meisten ein… 😉

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